Die Welt
- Journal
- Die Welt
- Volume
- 13 (1909)
- Issue
- 51 (17.12.1909)
- Date
- 1909-12-17
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
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Amerika Texas: Dr. Joseph Jasin, New-York L. A. Freed, San Antonio Brooklyn: Dr. Edgar B. Friedenwald, Baltimore A. Aaronson, Palästina Pittsburg: Dr. Edgar B. Friedenwaid, Baltimore Miss Henriette Szold, Baltimore New-York: Henry Eiser, Brooklyn Adolf Nathanson, New-York. Isaac Gordon, New-York N. W. Norwälk Order Bnei-Zion Dr. J. D. Bluestone, New-York Joseph Barondess, New-York Jersey-City: Meyer S. Schreiber, Jersey-City Rochester: D. B. Karolimsky, Rochester Philadelphia: Dr. Max Schioessinger, Philadelphia Brooklyn Mordechay Brodsky, Brooklyn Jacob Landberg, Brooklyn Boston: Albert Hurwitz, Boston H. M. Kalleu Georg Reinherz Dr. Maurice Rubin Connecticut: Dabe Abersoii, Brooklyn Wolf Frischberg, New-Britain Kansas City: Benjamin Belove, Kansas City Brunsville: Isaac Albus Misrachi Petach-Tikwah (Palästina): Rabb. Fischmann, Markulesti Dr. Rudolf Leszynski, Berlin' J. Holländer, Altona Poale Zion Wahlkreis I—VI: Dr. N. Syrkin, New-York Gerson Awrunin, Detroit Abner Jerusalem Rachel Goldin, Jerusalem A. L. Schusshein, Stanislau Jakob Kemmer, Lemberg Wahlkreis VII: S. Kaplansky-Kaplan, Wien E. Kohnberger, Wien Wahlkreis VIII: A. Komarow, Jaffa Efraim Hirschhorn, Rzeszow Wahlkreis IX: P. Wulf, Jerusalem Samuel Nußbaum, Wien Wahlkreis X: Dr. Max Rosenfeld, Lemberg Josef Blauer, Hamburg Wahlkreis XI: Elieser Rosenblatt, Drohobycz Wilh. Rosenfeld, Drohobycz Wahlkreis XII: Alexander Barchasch, Boryslaw A. L. Schußheim, Stanislau Wahlkreis XIII. Leib Steinmetz, Czernowitz Dr. Leop. Goldhammer, Wien Wahlkreis XV: J. Ben-Zewi, Jerusalem Podolien: Wahlkreis I: Dr. Israel Waldmann, Tarnopol Dr. Bernh. Nußbaum, Tarnopol Wahlkreis II: Dr. Bernh. Nußbaum, Tarnopol Max Sternberg, Kopyerynce Wahlkreis III: Wolf Majblum, Tarnopol Dr. Leon Salpeter, Podhajce Wahlkreis IV: Dr. Filip Korngrün, Grzymalow Dr. Bernh. Nußbaum, Tarnopol Wahlkreis V: Dr. Abraham Saß, Tarnopol Wahlkreis VI: David Schönfeld, Lemberg Dr. I. Waldmann, Tarnopol Galizien Südgalizien, Wahlkreis X: Leon Wechsler, Buczacz Dr. Josef Füllenbaum Bukowina: Czernowitz I: Dr. Leo Kellner, Czernowitz. Löbel Taubes, Czernowitz Czernowitz II: Dr. Benno Straucher, Czernowitz Siegmund Weißglas, Zastawna Radautz usw.: Dr. Arthur Mahler, Wien Dr. Mendel Kinsbrunncr Suczawa usw.: Siegmund Weißglas, Zastawna Dr. Luttinger, Radautz Italien Modena Ferrara: Dr. Feiice Raven na, Ferrara Rom, Perugia, Bologna, Venedig: Angelo Sullam, Venedig Mailand: Bernardo Dessau, Mailand Deutschland | Dr. Georg Arndt I Unsere Sache erleidet mit seinem Hinscheiden einen schweren Verlust Arndt war ein selbstloser Helfer, ein rastloser Arbeiter, dem nur wirklich schöpferische Arbeit galt, und ein treuer Sohn seines Volkes. So wurde er Arzt, erwählte als solcher das chirurgische Fach, und trat an die Spitze der Jüdischen Tiirnerschaft. Das war für ihn und für jeden, der ihn kannte, trotz seiner vielseitigen Begabung selbstverständlich. Und wenn er von seinem Beruf redete, sprach aus ihm die gleiche glühende Begeisterung, wie wenn er von seinen Hoffnungen und Plänen für unsere jüdische Sache sprach; und er war nicht der Mann unfruchtbaren Hoffens und Pläneschmiedens. So war es für ihn, dem in Deutschland eine ruhmreiche Zukunft winkte, der mit der Kultur dieses Landes-als Schaffender und Empfangender verbunden war, wie nur wenige von uns, selbstverständlich, daß er das Land in dem Augenblick verließ, da seine Arbeitskraft und sein umfassendes Wissen in Palästina am hygienischen Institut benötigt wurde. Er war eben in allererster Linie Jude. Ließ ihn der Drang nach unmittelbar produktivem Schaffen selbst in seiner chirurgischen Tätigkeit die rein manuelle Arbeit besonders schätzen, so sah er auch gerade in der Würzellosigkeit unseres Volkes, in der Krämerstellung unter den Völkern, die tiefste Tragik des jüdischen Problems. So verstand er die jüdische Turnerschaft als Sammelstätte aller, die auf Grund dieser Diagnose an einer Gesundung des Volksganzen mitarbeiten wollten. Und er erkannte, daß er sich hier an die Jugend wenden mußte, die noch bei sich mit der erzieherischen Arbeit einsetzen konnte. So wurde der Arzt zum Führer der bewußten jüdischen Jugend. Und er,