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Die Welt · 1909-07-30 · 31 (30.7.1909) · page 19

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Welt
Volume
13 (1909)
Issue
31 (30.7.1909)
Date
1909-07-30
Page
– (sequence 19)
Language
German
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sehen, und jetzt darauf aufmerksam gemacht, beeile ich mich, diese Tatsache richtig zu stellen. Somit muß ich den Passus in meinern Aufsatze „Die Methode war zwar nicht neu, denn Nordau kann in Möbius seinen Vorläufer sehen", zurücknehmen. Vielmehr kommt Nordau, auch was die Methode seiner Kulturkritik betrifft, die Priorität zu. London, den 27. Juli 1909. ' Dr. D. M. Melamed. Für das Mikro-Biologische Institut in Palästina zu Ehren Dr. Max Nordaus sind noch folgende Spenden gezeichnet worden: Zionistisches Stadtkomite, Rostow a. D....... Kr. 200.— J. Belkowsky, St. Petersburg...........Frcs. 100.— Samuel Barbasch, Odessa............ Kr. 500.— A. Podlischewsky, Warschau...........Frcs. 300.— Dr. H. G. Heymann, Berlin............ J6 100.— Dobrzynsky, Reuthen............... „ 20.— Julius Simon, Mannheim............. „ 100.— Moritz S. Wolf, Hamburg ............ „ 100.— Rev. Dr. Strauß, Bradford............ Kr. 12.— Anciens Maccabaeans, London.......... „ 120.— Herbert Bentwich, London..........■. . „ 24.— Jean Fischer, Antwerpen.............Frcs. 250.— Oskar Fischer, Antwerpen............. „ 150.— Dr. L. Herz, Antwerpen............. „ 100.— Federatione .Zionistica Italiana, Ferrara....... Kr. 100.— Dr. Angelo Zullam, Venedig........... „ 100.— Dr. D. Alcälay, Belgrad . ........... . Frcs. 100.— Gustav Seidemann, Prejedor........... Kr. 50.— Alexander Koch, Wien.............. „ 50.— S. Friedmann, Wien............... „ 100.— Berichtigung Im letzten Ausweis für das „Mikro-Biologische Institut" muß es anstatt „Verein M ikkabäa" richtig: Jüd. akad. Verbindung „Makkabäa" Wien heißen. Bei dem Unterzeichneten gingen ein von Herrn D. Zlotnicki in Lodz gesammelt für das Hirszenberg=Stipendium: Frl. Mela Librach, Lodz Mark 1.— W. Melodysta, „ Rbl. 0.50 Henr. Prussak, Warschau „ 1.50 Henr. Faterson, Lodz „ 2.— Arnold Poznanski, „ „ 1.— M. Perla, „ „ 0.50 M. Lubinski, „ „ 0.50 J. Hertz jr., „ „ 1. — G. Traub, „ »1. — J. Lubinski, „ „ 1.— S.. Levi, „ „ 1.— J. Zandel, . „ „ 1.— J. Silbermann, „ „ 0.50 Emil Zander, „ „ 1.— Natan Engel, „ „ 0.50 Rysz Winter, „ ' „ 1.— Zygm. Heimann, „ „ 1.— H. Goldstein, „ „ 0.50 Herrn. Winter, Neu-Bochora „ 3.— Rbl. 15.50 sowie Mark 4— §Ieich Michael Jahiblum, Lodz Mk. 33.50 3 Coupons der Jewish Colonial Trust » 4-~~ Mk. 37.50 Von der Jüdisch National Akademischen Verbindung „Zephirah" in Czernowitz: Erträgnis eines am 11. Juli a. c. zugunsten des Bezalel veranstalteten Gartenfestes Kr. 370.-- Hochachtungsvoll Bertrand Hamburg, Schatzmeister des Vereins „Bezalel". Das Juliheft der illustrierten Monatsschrift „Nord und Süd" (Verlag „Nord und Süd", G. m. b. H., Berlin W 35), welches soeben erscheint, bringt an erster Stelle einen hochinteressanten Aufsatz von Sigurd Ibsen, dem Sohne Henrik Ibsens und frühern norwegischen Staatsminister. In einem nicht minder interessanten Essay berichtet Hans Rosenhagen über James Mac Neill Whistler, den genialen Maler und merkwürdigen Kauz. Hermann Kienzl, der bekannte Dichter und Kritiker, veröffentlicht in diesem Heft unter dem Titel „Kettenkleid" vier Gedichte von seltener Kraft des Gedankens und sprachlicher Wucht. Alsdann wird Kurt Arams Roman „Die Hagestolze" abgeschlossen. Ludwig Gurlitt, der bekannte Pädagoge und Vorkämpfer gegen die immer mehr zunehmende Verknöcherung und Schabionisierung unseres Schulwesens, wendet sich in seinem Artikel: „Über den Kampf der Erziehungsreformer" mit mutigen und beherzigenswerten Worten an seine Gegner. Leopold Schmidt spricht alsdann geistvolle und tief durchdachte Worte über Richard Wagners „Parsival". Auf das Gebiet der bildenden Kunst begibt sich Erich Felder in dem Essay über „Franz von Stuck". Julius Hart entwickelt in einem längern Artikel seine Ansichten vom „Ursprung der Ästhetik". — Auch dieses Heft „Nord und Süd" enthält wieder eine große Anzahl von Kunstbeigaben, von denen besonders die Reproduktionen der traumhaft zart abgetönten Bilder Whistlers gefallen werden. Des Knaben Wunderhorn. Ausgewählt und eingeleitet von Friedrich Ranke. Leipzig, im Inselverlag. In Pappband Ji 2.—. Der Reihe seiner schönen, gleichmäßig ausgestatteten Zweimarkbände hat der Inselverlag kürzlich zwei Bücher von besonderm Reiz eingefügt, die aus der Tiefe deutschen Volkslebens schöpfen und altehrwürdiges, herrliches Volksgut von neuem in weite Kreise zu tragen bestimmt sind. Das deutsche Volk ist wie kein anderes empfänglich für seine Sagen, die ihm die Gebrüder Grimm gesammelt haben, und dem „Wunderhorn" hat Goethe, als er zuerst erschien, gewünscht: „Von Rechts wegen sollte dieses Büchlein in jedem Hause, wo frische Menschen wohnen, am Fenster, unterm Spiegel, oder wo sonst Gesang- und Kochbücher zu liegen pflegen, zu finden sein, um aufgeschlagen zu werden in jedem Augenblicke der Stimmung oder Unstimmung." Der neueste Katalog über die maschinelle Einrichtung von Manenfabriken wurde soeben von der Maschinenfabrik Rudolph Scheft'uss in Hamburg herausgegeben. Der sehr reichhaltige, mit zahlreichen Illustrationen versehene Katalog wird sicherlich seitens der Mazzenbäcker mit Interesse aufgenommen werden. Die Firma Rudolph Scheft'uss verschickt denselben aut Verlangen gratis und franko. p 3Cj^*cj^«cLBrD«cLBra«cj^ § Am 29. Juli 1909 hat sich der Schiffsoffizier Albert 1 | Levy aus Berlin mit Fräulein Jeanne Bruck, § | Tochter des Herrn Louis Bruck in Paris vermählt. 9CJ^d2JVD»(2£ra8CJro«CJ^ Ich habe mich in Prag; II, Nekazanka 4 a als Advokat niedergelassen. Dr. Emil Margulies. Schreibmaschine Neues Modell mit sichtbarer Schrift soeben erschienen. The Yost Typewriter Co. Ltd. 50, Holborn Viaduct, London E. C. und überall.

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