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Die Welt · 1909-03-05 · 10 (5.3.1909) · page 7

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Journal
Die Welt
Volume
13 (1909)
Issue
10 (5.3.1909)
Date
1909-03-05
Page
– (sequence 7)
Language
German
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beschäftigt; auch die Chaussee wurde nur von jüdischen.Arbeitern gebaut. Auf der Versammlung des Direktoriums des Rischoner Weinkellers wurde eine stete Zunahme im Absätze der Weine konstatiert. Die Leitung ist in der Lage, Vorschuß auf die Weinernte im Jahre 1909 bis zu 50 % ihres Wertes zu geben. -Daraus ist zu ersehen, daß schon ein erheblicher Teil der vorjährigen Weinernte verkauft ist.;; Es sind hier mehrere neue Pflanzungen angelegt worden, insbesondere wurden Aprikosen, Pflaumen, Äpfel und (Jranatäpfel gepflanzt. Die diesjährige Aussaat in Beth-Dagan, das noch nicht Mafruz ist, ist sehr gut aufgegangen. Das Getreide der Juden übertrifft an Qualität bedeutend das arabische, und zwar aus dem Grunde, weil die Juden mit europäischen Pflügen arbeiten und zwei bis dreimal pflügen. Die Olivenbäume brachten pro Kantar 28°/o Öl, im Gegensatz zu den arabischen Olivenbäumen, die nur 21 ° o pro Kantar lieferten. Auch hier erweist sich also die jüdische Bodenbearbeitung-der arabischen überlegen. Regen kam in genügender"Menge und zur rechten Zeit herunter, so daß man auf ein segensreiches Jahr hoffen kann. Die Kolonie setzte eine bestimmte Summe aus, um die jemenitischen Juden bei uns ansässig zu machen. Die Männer sollen zu Feldarbeitern und Kutschern ausgebildet und die Frauen mit häuslichen Arbeiten, Wäschewaschen und ähnlichem beschäftigt werden. LEHRER UND SCHÜLER DES HEBRÄISCHEN GYMNASIUMS IN JAFFA AUS DER BEWEGUNG ff O O O O Cr O O IL O O O O O O/O THE JEWISH COLONIAL TRUST (Jüdische Kolonialbank) LTD., London, B.C. Das Geschäftsjahr 1908 stand unter dem Zeichen eines außergewöhnlich billigen Qeldstandes; der Durchschnitt der Londoner Bankrate pro 1908 betrug 3°/o gegen 4,91°/o in 1907 und 4,26°/o in 1906. Da wir fast ausschließlich mit eignem Oelde arbeiten, so wirken niedrige Zinssätze auf das Erträgnis unserer Bank ganz besonders ein. Der Bruttogewinn beträgt £ 16,402 (gegen £ 17,3.50 in 1907). Spesen und Unkosten £ 9,486 (gegen £ 8,820 in 1907), darunter £ 835 Kosten in Verbindung mit der Abänderung der Statuten. Die Abschreibungen in diesem Jahre waren wesentlich geringer als in 1907, so daß der Nettogewinn den des vorigen Jahres noch etwas übersteigt. Somit dürfen wir das Gesamtergebnis als ein befriedigendes für uns betrachten. Das Aktienkapital hat sich durch Neuverkäufe und Restzahlungen um £1,361 vermehrt und stellt sich per 31. Dezember 1908 auf £ 255,561. Der Nettogewinn beträgt laut der nachstehenden Bilanz 6,457.14.4 steuerfrei.

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