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Die Welt · 1909-02-19 · 8 (19.2.1909) · page 15

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Welt
Volume
13 (1909)
Issue
8 (19.2.1909)
Date
1909-02-19
Page
– (sequence 15)
Language
German
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No. 8< blE^ELT 181 Der Jüdische Natioiialfonds ist dazu bestimmt, palästinensischen Boden als Gesamteigentum des jüdischen Volkes sn erwerben und auf ewige Zeiten zu erhalten. Vom V. Zionisteiikongreß im Jahre 1901 gestiftet, besitzt et: gegenwärtig ein Vermögen MITTEILUNGEN DES HAUPTBUREAUS DES JÜDISCHEN NATIONALFONDS IN KÖLN Wie wir bereits in Nr. 6 der „Welt" mitgeteilt haben, ist aus Anlaß des bevorstehenden Purimfestes eine Neuauflage unseres deutschen Purimflugblattes (Nr. 2) erschienen. Wir haben von diesem Flugblatt nunmehr auch eine französische, englische und hebräische Übersetzung veranstaltet und bitten die Sammelstellen und N.-F.-Kommissionen, die das Purim-Flugblatt in einer der genannten Sprachen wünschen, uns ihre Bestellungen unverzüglich aufzugeben. Wir stellen das Flugblatt den Natiönalfondsorganisationen unentgeltlich gegen bloße Erstattung der Portokosten zur Verfügung. * Unter der Überschrift „Wie kann ich etwas für meine armen Brüder tun?" ist soeben ein neues Nationalfondsflugblatt (Nr. 6) in deutscher Sprache erschienen, das von unserem vortrefflichen Gesinnungsgenossen Hugo Schachtel in Breslau entworfen wurde und eine kurze, vplkstümliche Anleitung für die Sammeltätigkeit zugunsten des Jüdischen Nationalfonds enthält. Wir machen hierdurch die Gesinnungsgenossen und alle Freunde des N.-F. ganz besonders auf dieses neue Flugblatt aufmerksam, das alle' Spendenaften, Sammelrnittel und — -Möglichkeiten in knapper Weise erörtert und sich zur Agitation auch in nichtzionistischen Kreisen vorzüglich eignet. Das Flugblatt ist, — wie alle anderen N.-F.-Flugblätter, — durch das Hauptbureau des Jüdischen Nationalfonds in Köln (Adresse: z. H. des Herrn Rechtsanwalts Dr. M. J. Bodenheirner, Köln, Karolingerring 6) gegen Voreinsendung der Portokosten zu beziehen, Wir machen unsere'Gesinnungsgenossen, insbesondere die Inhaber größerer Geschäftshäuser, die Redaktionen zionistischer Zeitungen usw. nochmals auf den eminenten Wert der Postwertzeichensammlung zugunsten des Jüdischen Nationalfonds aufmerksam. Wie aus der Jahresstatistik des J. N.-F. pro 1908 (s. Nr. 3 der „Welt" d. J.) hervorgeht, haben die im verflossenen Jahre für unseren Fonds gesammelten Postwertzeichen demselben ein Erträgnis von Mk. 805,14 abgeworfen. Es unterliegt aber keinem Zweifel, daß dieser Sammelzweig bei regerer Beteiligung, — namentlich von Seiten der in fernen Ländern lebenden Gesinnungsgenossen, — bedeutend höhere Ergebnisse erzielen könnte. Um eine bessere Verwertung der gesammelten Postwertzeichen zu ermöglichen, hat die Nationalfondsverwaltung zwei Zentralsammelstellen für Postwertzeichen eingerichtet, deren eine sich in Berlin befindet und der Leitung unseres verdienstvollen Gesinnungsgenossen Dr. med. Julius Loewen heim (Berlin W, Neue Bayreutherstraße 8) untersteht, während die andere eine Abteilung unserer österreichischen Nationalfondssammelstelle bildet (Adresse: Philatelieabteilung der Sammelstelle des J. N. F. für Österreich, Wien IX, Türkenstraße 9). Die gesammelten Briefmarken und sonstigen Postwertzeichen sind an eine der vorstehenden zwei Adressen zu senden. Durch die Berliner Zentralstelle können unsere Gesinnungsgenossen auch Briefmarken kaufen, deren Erlös dem Nationalfonds zugute kommt. Spendenäusweis Sammelstelle des Jüdischen Nationalfonds für Deutschland: (Adresse: Max Wöllsteiner,, Berlin-Charlottenbürg, Sybelstraße 50. — Pub likatio0 sorgan: „Jüdische Rundschau Berlin.) Vom 5.—12. d. M. eingegangen und in Nr. 7 der '„Jüdischen Rundschau*4 detailliert aWgewi«¥erf: Allgemeine Spenden ... *\. . ,........Jl 106 08 Selbstbesteuerung.... ... . .;........„ 33.— Büchsen . ..... ...... V. . . ....... „ 57.88 Q o.l d e n es Buch (Teilzahlungen) >. > •. . . Vs -.;;,; $; 2^S;85 . /'; Summ* Jl 472.81 Sammelstelle des Jüdischen Nationalfonds für Osterreich: (Adresse: Wien IX., Türkenstraße 9. — Publikationsprgan; „Jüdische Zeitung", Wien.) Vom 25. Januar bis 1. Februar d.-J. eingegangen und in Nummer 6 der „Jüdischen Zeitung4' detailliert aus- - gewiesen: Allgemeine Spenden . ... - ... . . . . .. . . Kr. 259.81 Selbstbesteuerung . . . . . . ..... „ 41.82 Sammelbogen . ................. „ 67.94 Büchsen.....................„ 155.16 Sammelstelle des Jüdischen Nationalfonds für Rußland: (Adresse: Dr. E. W. Tschlenow, Moskau, Mjasnitzkaja, Juschkow Per., Haus„Rossija".—Publikationsorgan: „Rasswjet", St. Petersburg.) Vom 12.—19. Januar a. St. eingegangen und in Nr. 4 des Allgemeine Spenden............■ . . Rbl.243.26 Sammelbogen (russische) .............. „.. 90.0& Öüchsen.....................„ 92.09 Goldenes Buch (Vollzahlung*) ... .......„ 100.— (Söldenes Buch (Teilzahlungen).......... „ 139.32 Summe Rbl. 664.75 Ji 1435.87 Sammelstelle des Jüdischen Nationalfonds für Belgien: (Adresse Oscar Fischer, 36—38 Rue Van Dyck, Antwerpen. — Publikationsorgan: „Hatikwah", Antwerpen.) Vom 1.—31. Dezember v. J. eingegangen und in Nr. 12' - der „Hatikwah" detailliert ausgewiesen: Allgemeine Spenden.............Frcs. 276.95 Selbstbesteuerung. .............'. „ 20.50 Sammelbogen.......... .......„ 46.47 Büchsen.................... „ 279.90 Summe Pres. 623.82 Jt 505.30 Summe Kr. 524.73 Jt 446.02 *) Siehe die Rubrik »Eintragungen ins Goldene Buch«; Nr. 2932,

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