Die Welt
- Journal
- Die Welt
- Volume
- 13 (1909)
- Issue
- 3 (15.1.1909)
- Date
- 1909-01-15
- Page
- – (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
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No. 3 zu werden; lediglich der verantwortliche Minjansammler ist der Zentrale bekannt (Adr. usw. mit der genauen Summe, die er monatlich einzusenden hat). Am Ende eines jeden Monats erscheint dann in ästhetischer Form etwa folgendes Schema I: ■DIEEaEELT 69 Selbstbesteuerung pro Januar 1909. Nr. 1 Gruppe Altneuland, Berlin........... JC 5.- Nr. 2 Verbindung „Jordania", München....... JC 20.- Nr. 3 Verbindung „Hasmonaea", Berlin........ JC 30.- Nr. 4 Zionistische Kaufleute, Halberstadt.....• JC 4.- Nr. 5 Turnerkreis Frankfurt a. M........... JC 3.- Nr. 6 Minjan Maier, Sachsen............ JC 6.- Nr. 7 Minjan A. B. C. ............... JC 5.- Ende März würde dann eventuell folgendes Schema II erscheinen : Selbstbesteuerung pro März 1909.J Nr. 1 Gruppe Altneuland, Berlin ...........JC 5.— Nr. 2 Verbindung „Jordania", München.......*Jf. 20.— Nr. 3 Verbindung „Hasmonaea", Berlin......JC 30.— Nr. 4 Zionistische Kaufleute, Halberstadt ... JC..... Nr. 5 Turnerkreis Frankfurt a. M.......... JC..... Nr. 6 Minjan Maier, Sachsen...........JC 6.— Nr. 7 Minjan A. B. C.................JC 5.— Die Hauptsache ist nun die: Die N. F.-Verwaltung hat das Recht und die Pflicht, die Säumigen zu mahnen. Wer diese Art nicht liebt, braucht sich nicht in die Reihe der Selbstbesteuerer aufnehmen zu lassen. Nun wird bald die Liste die eine -oder andere Lücke aufweisen. Die N. F.-Verwaltung wird dann die Arbeit nicht scheuen und die Vergeßlichen an ihre Pflicht erinnern, die betreffende Nummer nicht vergeben, sondern leer (siehe Schemall) in der betreffenden Nummer mit angewöhnter Stelle bringen. Die Minjanim übernehmen die Verpflichtung, sich zu besteuern, auf ein Jahr. Mit dem neuen Jahre werden die Nummern wieder aufs neue verteilt. Der Versuch, den ich hier empfehle, ist mit keinen großen Kosten verbunden. Er kann sich leicht einbürgern, wenn die Sache geschickt angefaßt wird. Vor allem muß man versuchen, die zionistischen Korporationen, die Vorstände der Vereine und Ortsgruppen dafür zu interessieren, nur gleich mit einer etwas ansehnlichen Ziffer zu beginnen. Die N. F.-Verwaltung muß sich ein eignes Buch anlegen, wo sie die einzelnen Minjanim mit Name und Nummer verzeichnet, und muß das regelmäßige Eingehen der Beträge überwachen. Die Einzel besteuerer besteuern sich am besten vierteljährlich. Auch für sie empfiehlt es sich, Nummern und Stichworte auszugeben und mit dem Ehrgeiz des einzelnen zu rechnen, der, einmal geweckt, an seinem Versprechen hält. Genehmigen Sie usw. . . . Ben-Zion." * Wir haben die sehr beachtenswerten Ausführungen des g. Herrn Einsenders in extenso wiedergegeben und bedauern lebhaft, daß wir einstweilen noch nicht in der Lage sind, diese Sache mit der nötigen Energie in Angriff zu nehmen, da wir zurzeit mit den organisatorischen Arbeiten für unser wichtigstes Sammelmittel, die Sammelbüchse, vollauf beschäftigt sind. Die regelmäßige Leerung der Sammelbüchsen und die genaue Kontrolle der Leerungen ist bisher dermaßen vernachlässigt worden, daß wir uns genötigt sehen, unsere ganze Aufmerksamkeit zunächst diesem Sammelmittel zuzuwenden. Sobald einmal in allen Ländern System und Ordnung in die Büchsensammlungen gebracht worden ist, werden wir der Reihe nach an die planmäßige Organisierung der übrigen Sammlungsmöglichkeiten schreiten. Im übrigen fallen die in obiger Zuschrift gegebenen Anregungen im großen und ganzen in den Wirkungskreis der Landessammelstellen, denen wir angelegentlichst empfehlen, eine großangelegte Aktion zur Hebung der Selbstbesteuerung im Sinne der vorstehenden Ausführungen in die Wege zu leiten. Spendenausweis Sammelstelle des Jüdischen Nationalfonds für Deutschland: (Adresse: Max Wollsteiner, Berlin-Charlottenburg, Sybelstraße 50. — Publikationsorgan: „Jüdische Rundschau", Berlin.) Vom 1.—8. d. M. eingegangen und in Nr. 2 der „Jüdischen Rundschau" detailliert ausgewiesen: Allgemeine Spenden..............Ji 85.35 Büchsen....................„ 18.11 Goldenes Buch (Teilzahlungen).......... „ 115.16 Summe JC 218.62 Sammelstelle des Jüdischen Nationalfonds für Osterreich: (Adresse: Wien IX., Türkenstraße 9. — Publikationsorgan: „Jüdische Zeitung", ebenda.) Vom 22.—29. Dezember v. J. eingegangen und in der Nummer 1 der „Jüdischen Zeitung" detailliert ausgewiesen: Allgemeine Spenden..............Kr. 624.27 Selbstbesteuerung ............„ 88.35 Sammelbogen..................„ 290,41 Büchsen.....................„ 182.20 Summe Kr. 1185.23 JC 1007.45 Sammelstelle des Jüdischen Nationalfonds für Ungarn: (Adresse: Dr. L. Döm6ny, Budapest IV., Hajö-utca 10. — Publikationsorgan: „Allgemeine Jüdische Rundschau", Budapest.) Vom 21. Dezember bis 4. Janunr d. J. eingegangen und in Nummer 3 der „Allgemeinen Jüdischen Rundschau" detailliert ausgewiesen: Allgemeine Spenden.............Kr. 95.43 Sammelbogen.................. „ 7.30 Büchsen.....................„ 106.74 Summe Kr. 209.47 JC 178.05 Sammelstelle des Jüdischen Nationalfonds für Rußland: (Adresse: Dr. E. W. Tschlenow, Moskau, Mjasnitzkaja, Juschkow Per., Haus„Rossija".—Publikationsorgan:„Rasswjet", St.Petersburg.) Vom 8.—15. Dezember a. St. eingegangen und in Nr. 49 des „Rasswjet" detailliert ausgewiesen: Allgem eine Spenden............ . . Rbl.287.63 Sammelbogen (russische).............„ 44.25 Büchsen.....................„ 107.81 Goldenes Buch (Vollzahlung*)...........„ 95.— Goldenes Buch (Teilzahlungen)......... „ 55.— Summe Rbl. 589.69 JC 1273.74 Sammelstelle des Jüdischen Nationalfonds für Rumänien: (Adr.: M. H. Schein, Galatz. — Publikationsorgan: „Egalitatea", Bukarest) Vom 1.—30. November a. St. eingegangen undindenNovembern Ummern der „Egalitatea" detailliert ausgewiesen: Allgemeine Spenden..............Lei 515.95 Selbstbesteuerung..............„ 5.— Sammelbogen..................„ 18.40 Büchsen.....................„ 44.85 Summe Lei 584.20 JC 473.21 England: Allgemeine Spenden: Leeds, per National Fund Commission: Max Brostoff, 12 Brunswick Street £ 0.5.6, M. Leikin, 7, High Street 0.3.2, Morris Brostoff, 50 Crom well Street 0.2.3, H. Landey, 27 Byron Street 0.2.—, M. Brosgall, 25 Cobourg Street *) Siehe die Rubrik »Eintragungen ins Goldene Buch«, Nr. 2880.