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Die Welt · 1907-08-15 · Sep. 2 (15.8.1907) · page 12

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Journal
Die Welt
Volume
11 (1907)
Issue
Sep. 2 (15.8.1907)
Date
1907-08-15
Page
– (sequence 12)
Language
German
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12 DIEIqK ELT SCHEKEL-AUFSTELLUNG für das Jahr 5666: für das Jahr 5667: Sep. 2 Land gesarnmel Schekel Jt te h Rückvergütung Jt \h gezah JI. It h schuldig Jf | gesammelte Schekel Jt » 4 Rückvergütung Jt 4 gezahlt Jt % schuld^ Jt r a 20194 _ 2 780 60 2 780 60 14 632 80 28 275 30 13 390 15 13 325 35 1559 80 Vereinigte Staaten v. Nordamerika .. 11 422 19 6 067 85 5 354 34 — — 13 646 05 1481 15 12164 90 — — 8 307 35 — — 4 067 50 4 239 85 : 7 097 75 — — 7 097 75 — — Österreich........ 5 719 21 3106 56 2 612 65 — — 11486 88 5 743 44 412* 44 . 1615 — Deutschland....... 5 308 20 666 60 4 641 60 — — 5 959 50 900 — 5 059 50 — — 4 266 10 1320 80 2 945 30 — — 4 908 70 1356 15 2 400 — 1152 55 Südafrika......... 3917 04 1988 52 1988 52 — — 6 755 85 1494 10 5 261 75 — — 2104 80 — — 2104 80 — — 2 095 85 — — 2 095 85 — — Argentinien....... S83 65 — — 983 65 — — 365 90 — — 365 90 — — 725 50 — — 725 50 — — 829 60 — — 829 60 — — 632 55 — — 63 i 55 — — 672 — — — 672 — — — Holland........... 500 30 — — 500 30 — — 692 20 — — 692 20 — — 439 45 — — 439 45 — — 676 20 — — 676 20 — — Skandinavien...... 373 97 71 40 302 57 — — 178 52 — — 178 52 — — Frankreich........ 359 35 — — 359 35 — — 507 95 69 50 438 45 — — 325 20 — — 325 20 — — 323 65 — — 323 §5 — — 255 — — -—■ 255 — — 1190 80 — — 1190 80 ._. — Palästina......... 1214 45 506 65 707 80 — __. — 391 84 97 74 294 10 — — — — 204 33 — — 204 33 — — 1401 51 40 SO 1361 21 — — 604 40 — — 604 40 — - 67 295 37 16 042 63 32 380 j09 18 872 65 88 077 72 25 038 88 58 711 49 4 327 3f Sitzung der deutschen Landsmannschaft Die erste Sitzung am Montag wurde als zwanglose Besprechung abgehalten, da noch nicht alle Delegierte im Haag anwesend waren. Es sprachen die Herren Dr. H. G. Hey mann, Berthol d. Feiwel, Julius Simon, Dr. Strauß, Dr. Halpern u.a. über Palästinaarbeit. Die Sitznng wurde sodann vertagt. * * . * Die Debatte über die Fragen der Palästinaarbeit und die Verwendung des Nationalfonds, zu der noch nicht alle Delegierten erschienen waren, wurde am nächsten Tage eifrig fortgesetzt und führte zu fruchtbarer Aussprache und zahlreichen Anregungen. Del. Blitz (Dessau) gibt die Ansicht Prof. Warburgs wieder, daß in Palästina um jeden Preis gearbeitet werden muß; ein Risiko muß natürlich immer dabei sein. Alle Kapitalien, auch die des N.-F., müssen flüssig gemacht werden. Politische Sicherungen für die Arbeit zu schaffen, soweit das möglich sei, wäre Aufgabe der Leitung. Prof. Warburg hält es für das Beste, neben dem N.-F. einen besonderen disponiblen Palästinafonds zu schaffen für wirtschaftliche Arbeiten. Im Anschluß daran stellt Del. Blitz mehrere Interpellationen. Dr. H. G. Hey mann (Berlin): Die Festlegung auf immer engere Statuten ist ein Fehler. Wir müssen den N.-F. aktivieren, und dazu ist am geeignetsten eine Immobiliengesellschaft, die seine Gelder flüssig macht. Eine Sicherung ist durch vorsichtiges Geschäftsgebahren zu geben. Die- Schaffung eines besondern Fonds aber neben dem N.-F. wäre ein Fehler, der die Agitation für beide Fonds schädigen würde. Dr. Thon (Berlin): Die heutige Palästinakommission ist bereits anachronistisch. Neben und vor die wissenschaftliche Erforschung Palästinas ist die wirtschaftliche Arbeit getreten, und für diese brauchen wir im A. C. ein Palästina-Ressort, das sich seine Organe in Palästina selbst schafft, ein Palästina-Amt. Für dessen Arbeiten müssen die Gelder durch einen festen Aufschlag auf den Schekel, nicht durch gesonderten Beitrag beschafft werden. Heppner (Berlin): Nach seinem Statut kann der N.-F. schon jetzt durch Landerwerb flüssig gemacht werden. Aber die Detailfragen der Palästinaarbeit sind viel zu kompliziert, um hier präzisier zu werden. Dr. Kalmus (Hamburg): Es ist darüber Beschwerde zu führer daß das A. C. in keiner Weise eine Leitung für die Arbeiten de Kongresses ausübt. — Für Palästinaarbeit sind wir heute wo! alle, aber ge(;an wurde in diesen zwei Jahren sehr wenig. — Wi brauchen ein besoldetes Palästina-Amt, das an Ort und Stelle a: beitet. (Antrag). Dr. Straus (München): Wir müssen uns fragen, ob der NA so sein Geld anlegen soll, daß es zu jeder Zeit flüssig gemacl werden kann, oder ob es für Landkäufe verbraucht werden soll Darüber müssen wir uns klar sein. Dr. Halpern (Hamburg): Wir könnnn nur sagen, daß in Pe lästina gearbeitet werden muß, und zwar mit soviel Sicherung, a! die türkischen Gesetze erlauben, aber was und wie, ist Sache dt ausführenden Leitung. Simon (Mannheim): Wozu müssen die Gelder des N.-F flüssi gehalten werden? Er muß im Gegenteil dauernd investiert werde; um Agitationskraft zu behalten. — Die Gesellschaften, die vom N.-F Geld bekommen, müssen in angemessener Weise dafür bürgen. Schachtel (Breslau): Die Ölbaumspende findet Verhältnis mäßig mehr Anklang als der N.-F., weil sie einem praktische Zwecke dient. Das zeigt uns, womit wir den N.-F. heben könnten. Es ist beschämend, daß kein Zionist bisher in seinem Testamei des N.-F. gedacht hat. Dafür könnten die Ortsgruppen sorgen. Dr. Stahl (Oberschlesien): Bei Todlegung des N.-F. kann ma. nicht für ihn arbeiten. Einer Immobilienbank können öelder de N.-F. unter möglichster Sicherung gegeben werden. Dr. Bamberger (Nürnberg): An der Unklarheit in der Beih teilung der Palästinaarbeiten ist zum Teil das A. C. schuld, d<= dem Kongreß gründliche Referate darüber bieten muß. — Da Geschäftsgebaren der Bank ist unklar und erregt deshalb Mißtrauen. — Die Verwaltung des N.-F. ist viel zu teuer. Die Statute; des N.-F. müssen unentgeltlich zugänglich sein. Dr. H. Loewe (Berlin): Der N.-F. wird billiger verwalte.

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