Die Welt
- Journal
- Die Welt
- Volume
- 11 (1907)
- Issue
- 30 (26.7.1907)
- Date
- 1907-07-26
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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20 DIE HE LT No. 30 JUeDISCH£R MATIOnAL-FOflDS MITTEILUNGEN DES HAUPTBUREAUS DES JÜDISCHEN NATIONALFONDS IN KÖLN Wir bitten hierdurch wiederholt jede einzelne Sammelstelle, gefl. veranlassen zu wollen, daß uns regelmäßig ein Exemplar der Zeitung zugesandt werde, in der die Ausweise der Nationalfondsspenden ihres Landes oder Distriktes veröffentlicht werden. Ein großer Teil dieser Zeitungen wird noch immer irrtümlicherweise an die Adresse des ehemaligen Zentralbureaus nach Wien geschickt. Demzufolge ergeht auch an die Expeditionen der betreffenden Zeitungen unsere Bitte, von nun an alle Nummern gefl. an die Adresse unseres Bureaus, Köln, Ubierring 23, "gelangen zu lassen. Verzeichnis der Zeitungen Wir bringen hiermit ein Verzeichnis derjenigen Zeitungen, welche die N. F.-Ausweise der einzelnen Sammelstellen publizieren, soweit sie uns regelmäßig zugesandt werden: 1. „Jüdische Rundschau" (Deutschland), 2. „De Joodsche Wächter" (Holland), 3. „Sionistul" (Rumänien), 4. Hatikwa (Belgien). Wir machen darauf aufmerksam, daß Spendenausweise, die nach Montag Abend bei uns eintreffen, erst in der übernächsten Nr. der „Welt" publiziert werden können. Wir bitten daher, die Spendenausweise, wenn irgendmöglich, so abzusenden, daß sie spätestens am Montag Abend hier eintreffen. Einzelne Spender und Sammler führen N.-F.-Spenden noch immer irrtümlicherweise an die Administration der „Welt" oder an die Jüdische Kolonialbank ab, statt an die Sammelstelle ihres Landes oder Bezirkes. Wir machen die Gesinnungsgenossen hierdurch auf das Unrichtige dieses Vorganges aufmerksam und publizieren unsererseits bereits im vorliegenden Spendenausweise Beträge, die mit Umgehung der zuständigen Sammelstelle an die „Welt" oder an die Kolonialbank geschickt worden sind, unter den Spenden der betreffenden Sammelstelle. Für die Folge bitten wir jedoch die Absender von N.-F.-Spenden dringend, im Interesse einer Vereinfachung der Kontrolle lediglich bei den Landessammelstellen abzuführen. * * Infolge der Schwierigkeiten, mit denen die Einrichtung unseres Hauptbureaus in Köln verknüpft war, ist in der Fertigstellung und Versendung der fälligen Goldenbuch- und Ölbaumdiplome eine Stockung eingetreten. Wir hoffen, mit der Versendung dieser Diplome bereits in den nächsten Tagen beginnen zu können, und bitten die Interessenten freundlichst um etwas Geduld. Die Telegrammblankette für Österreich-Ungarn und für Deutschland liegen nunmehr in der künstlerischen Ausstattung, wie sie in der Broschüre „Was ist und was bezweckt der Jüdische Nationalfonds?" reproduziert sind, fertig vor und sind vom Hauptbureau des Jüdischen Nationalfonds in Köln in Heften zu 100 Stück gegen Voreinsendung des Betrages von 40 Mark beziehungsweise 50 Kronen zu beziehen. Kleinere Posten sind bloß bei den Landessammelstellen und Vertrauensmännern erhältlich. Das Hauptbureau des Jüdischen Nationalfonds in Köln, Ubie - ring 23, hat folgendes zweite Zirkular versandt, was wir hierdure i zur Kenntnis bringen: Köln, Datum des Poststempel . An die Sammelstellen des Jüdischen Nationalfonds. Sehr geehrter Herr Gesinnungsgenosse! Wir senden Ihnen in der Anlage ein Schema, welches Sie ge*. in Zukunft für den Ausweis der bei Ihnen eingehenden Spende i benutzen wollen. Wir bitten Sie demnach, regelmäßig wöchentlu i oder monatlich, je nachdem es die Verhältnisse Ihres Bezirkes ttn - lieh erscheinen lassen, einen nach dem mitfolgenden Schema av - gestellten Ausweis der Spenden uns zu der gleichen Zeit einsendt i zu wollen, da Sie denselben einer Zeitschrift Ihres Bezirkes z r Veröffentlichung übergeben. Gleichzeitig bitten wir Sie, uns güti£ t mitzuteilen, in weicher Zeitschrift Sie den Spendenausweis d< > Nationalfonds regelmäßig veröffentlichen wollen. Auch wollci Sie Sorge dafür tragen, daß uns diese Zeitschriften regt - mäßig zugehen. Bei der Übersendung des Geldbetrages an d i Kolonialbank, die gleichzeitig mit der Übersendung zwecl s Veröffentlichung des Ausweises in der Zeitung und d« r Übermittlung an uns zu erfolgen hat, genügt es, wenn S j die Gesamtbeträge der einzelnen Rubriken mitteilen. Bei dieser Gelegenheit ersuchen wir Sie höfl., uns gefl. umgehei i ein Inventar der von Ihnen für Rechnung des Nationalfonds ang - schafften und noch vorrätigen, dem Nationalfonds gehörigen Gege stände (Sammelmaterialien, Bureaugegenstände usw.) nebst Anga: e des Wertes einzusenden, da wir dies für die Eröffnungsbilanz braucht :. Auch wollen Sie uns Muster sämtlicher von Ihnen herausgegeben' i Sammelmaterialien zukommen lassen. Irgendwelche Sammelmaterialien (Büchsen, Sammelblocks, Liste , Broschüren usw.) dürfen in Zukunft nur nach Einholung unser r Genehmigung von den Sammelstellen herausgegeben werden. Mit Zionsgruß Dr. Bodenheim er, Vorsitzendr. Verzeichnis der Sammelstellen und Vertrauen männer des jüdischen Nationalfonds: Ar/gentinien: Jakob S. Liachowitzky, 1150 Calle Luvai . Buenos Aires. Australien: Percy J. Marks, 92 Pitt Street Eldon Chambe , Sydney-New South Wales Zionist League, 491 Geor Street, Sydney. Belgien: Oskar Fischer, Rue Van Dyck 36—38, Antwerpe Bulgarien: Comite Central des Sionistes de Bulgarie, Dr. J. Cale > Sofia. — Nationalfonds-Präsident: S. Segal, Rustschuk. Canada: A. Falik, 225 Blenry Street, Montreal. China und Japan: Shanghai Zionist Association, Shangh-i 6 Nanking Road. Deutschland: Max Wollsteiner, Berlin N. W. 23, Holsten: r Ufer 10. — Abteilung für Propaganda: Hugo Schacht 1 Köntgsplatz 3b, Breslau. —Materialien: Frau Margaretha Jot . Beckergrube 58, Lübeck. Egypten: Josef Rosenfeid, Alexandrien. England: Percy P. Baker, Chichester House, Chancery Lai . W. C, London. Frankreich: S. Aronstamm, Rue de la Tour d'Auvergne Paris. Griechenland: Societi Mevasser Zion: Prof. M. Coini, Kor! Italien: Dr. Feiice Ravenna, Ferrara. Neuseeland: Wellington Zionist League, 95 Adelaide Ror.i, Wellington. Niederlande: M. Aronowicz, Ruyschstraat 41, Amsterdam. Nordamerika: Reverend J. L. Magnes, 165, E. Broadwr - New York. Österreich: Sammelstelle für Österreich, Bosnien, Kroatien und Slavonien: Wien IX, Türkenstraße 9. Palästina: Anglo Palestine Company Ltd., Jaffa.