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Die Welt · 1907-07-19 · 29 (19.7.1907) · page 18

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Welt
Volume
11 (1907)
Issue
29 (19.7.1907)
Date
1907-07-19
Page
– (sequence 18)
Language
German
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20 DIEMKE LT No. 29 JU€DISCH£R PIATlQflAL-FQriDS)^ MITTEILUNGEN DES HAUPTBUREAUS DES JÜDISCHEN NATIONALFONDS IN KÖLN Wir bitten hierdurch wiederholt jede einzelne Sammelstelle, gefl. veranlassen zu wollen, daß uns regelmäßig ein Exemplar der Zeitung zugesandt werde, in der die Ausweise der Nationalfondsspenden ihres Landes oder Distriktes veröffentlicht werden. Ein großer Teil dieser Zeitungen wird noch immer irrtümlicherweise an die Adresse des ehemaligen Zentralbureaus nach Wien geschickt. Demzufolge ergeht auch an die Expeditionen der betreffenden Zeitungen unsere Bitte, von nun an alle Nummern gefl. an die Adresse unseres Bureaus, Köln, Ubierring 23, gelangen zu lassen. * * * Wir machen darauf aufmerksam, daß Spendenausweise, die nach Montag Abend bei uns eintreffen, erst in der übernächsten Nr. der „Welt" publiziert werden können. Wir bitten daher, die Spendenausweise, wenn irgendmöglich, so abzusenden, daß sie spätestens am Montag Abend hier eintreffen. * * Auf verschiedene Anfragen weisen wir noch besonders darauf hin, daß die N.-F.-Sammelbogen nur zu Sammlungen für den Nationalemds, nicht für andere Zwecke oder Institutionen verwendet werden dürfen. Prof. Warburg und die Bedeutung des Nationalfonds Eine Erwiderung. In Nummer 27 der „Welt" ist unter der Überschrift „Der Zionismus und die Landwirtschaft in Palästina" ein Referat abgedruckt, das Prof. Warburg dem 5. österreichischen Zionistentage vorgelegt hat. Aus einzelnen Stellen dieses Referats könnte es nun den Anschein gewinnen, als ob der Nationalfonds für die Förderung der jüdischen Landwirtschaft in Palästina im Verhältnis zu anderen zionistischen Institutionen von geringerer Bedeutung sei und nichts Wesentliches nach dieser Richtung leisten könne. Diese Auffassung von der Wirksamkeit und dem Werte des Nationalfonds muß aber entschieden als irrig und den tatsächlichen Verhältnissen nicht entsprechend bezeichnet werden. Der Nationalfonds kann schon jetzt durch Gewährung von Krediten an landwirtschaftliche Unternehmungen aller Art erheblich zur Förderung der Agrikultur in Palästina beitragen und ist weiterhin eben so wohl geeignet wie berufen, aucK iin Rahmen seiner jetzigen Statuten die wirtschaftliche Entwicklung des Landes aufs kräftigste zu unterstützen. Die große Idee der Erwerbung des palästinensischen Bodens für das jüdische Volk, welche dem Nationalfonds zugrunde liegt, muß nach wie vor die wichtigste Aufgabe der zionistischen Bewegung bleiben und kann durch den N. F. verwirklicht werden, wenn auch die juristische Form, in welcher dieses Ziel anzustreben ist, wechselt. Die Kreditgewährung an Heimstattengesellschaften und Grundbesitzbanken bildet hierfür unteF Umständen ein zweckdienlicheres Mittel als der unmittelbare Bodenerwerb. Durch die Förderung Sammelstelle des Jüdischen Nationalfonds in Wien: Allgemeine Spenden: Oderberg: Frau Seidler und A. Z. ä 2.—, Olmützer Mittelschüler.................. 4.— Tyesmintza: Sammlung Frl. Gottesmann und H. Schächter bei Hochzeit Schaller-Offenbach, Budapest...... 6.20 Bielitz: Sammlung Reich Robinsohn, Gruber...... 3.50 Jakob Lippe, Sloboda Zlota.............. 1.— einzelner, speziellen Zwecken gewidmeten palästinensischen Einrichtungen darf dem umfassenderen und bedeutungsvolleren Werke des J. N.-F. keinerlei Eintrag geschehen. Dies möchten wir auch aus Anlaß des Referats von Prof. Warburg auf das nachdrücklichste betonen. * * Verzeichnis der Sammelstellen und Vertrauensmänner des jüdischen Nationalfonds: Argentinien: Jakob S. Liachowitzky, 1150 Calle Luvalle, Buenos Aires. Australien: Percy J. Marks, 92 Pitt Street Eldon Chambers, Sydney-New South Wales Zionist League, 491 George Street, Sydney. Belgien: Oskar Fischer, Rue Van Dyck 36—38, Antwerpen. Bulgarien: Comite Central des Sionistes de Bulgarie, Dr. J. Caleb, Sofia. — Nationalfonds-Präsident: S. Segal, Rustschuk. Canada: A. Falik, 225 Blenry Street, Montreal. China und Japan: Shanghai Zionist Association, Shanghai 6 Nanking Road. Deutschland: Max Wollsteiner, Berlin N. W. 23, Holsteiner Ufer 10. — Abteilung für Propaganda: Hugo Schachtel Königsplatz 3b, Breslau. — Materialien: Frau Margaretha Joel, Beckergrube 58, Lübeck. Egypten: Josef Rosenfeld, Alexandrien. England: Percy P. Baker, Chichester House, Chancery Lane, W. C, London. Frankreich: S. Aronstamm, Rue de la Tour d'Auvergne 21, Paris. Griechenland: Societ6 Mevasser Zion: Prof. M. Coini, Korfu. Italien: Dr. Feiice Ravenna, Ferrara. Neuseeland: Wellington Zionist League, 95 Adelaide Road, Wellington. Niederlande: M. Aronowicz, Ruyschstraat 41, Amsterdam. Nordamerika: Reverend J. L. Magnes, 165, E. Broadway, New York. Österreich: Sammelstelle für Österreich, Bosnien, Kroatien und Slavonien: Wien IX, Türkenstraße 9. Palästina: Anglo Palestine Company Ltd., Jaffa. Rumänien: M. Heinrich Schein, Galatz. Rußland: J. L. Goldberg, Wilna. Schweiz: Dr. Wormser, Basel. — J. Bollag-Feuchtwanger, Holbeinstraße 15, Basel. Serbien: Dr. med. D. Alkalay, Belgrad. Skandinavi en: Dr. Louis Fränkel, Frianglen 4, Kopenhagen O. Südafrika: S. Goldreich, P. O. Box 933, Johannesburg. Ungarn: Zionistisches Landeskomitee, Andrässy-ut 13, Budapest. Verzeichnis der Zeitungen Wir bringen hiermit ein Verzeichnis derjenigen Zeitungen, welche die N. F.-Ausweise der einzelnen Sammelstellen publizieren, soweit sie uns regelmäßig zugesandt werden: 1. „Jüdische Rundschau" (Deutschland), 2. „De Jo od sehe Wächter" (Holland), 3. „Sionistul" (Rumänien). N. Wamoscher, Osijek Thoraspende . . . .Dr. Spitzer 2.— Sammlung Frl. Cili Meisel, Zlin, bei Verlobung Krauß- Pollitzer ................... 3.60 DieinBöheimkirchen auf Exkursion befindlichen zionistischen Wiener Techniker anläßlich Todestag Herzls..... 26.02 Prag durch Nationalfondskommissär Moritz Löwy: Bar Kochba 5.40, Abfuhr Reiser durch Popper 2.—, Mittelschüler bei Herzlfeier 2.—, statt eines Kranzes an Bar Kochba, Wien L—, Hugo Hermann anläßlich seiner Auf-

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