Die Welt
- Journal
- Die Welt
- Volume
- 11 (1907)
- Issue
- 25 (21.5.1907)
- Date
- 1907-05-21
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/3315709-3316240-3316268--49447-3344384- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
20 DIE STIELT Nb. 25 Bekanntmachung des Hauptbureaus des Jüdischen Nationalfonds inKöln Wir bitten hierdurch alle Zeitungen, die der Veröffentlichung von Spenden für den Jüdischen Nationalfonds dienen, um den Abdruck der in No. 20 der „Welt" enthaltenen Bekanntmachung. Da wir noch nicht im Besitze des ganzen Adressenmaterials sind, ersuchen wir diejenigen Sammelstellen oder Vertrauensmänner, die in dem untenstehenden Verzeichnis nicht aufgeführt sind, uns baldgefälligst ihre genaue Adresse anzugeben. Einstweilen bleiben alle bisherigen Sammelstellen bestehen. Wir bitten sodann die Sammelstellen dringend, der Einfachheit halber die Spenden direkt an die Jüdische Kolonialbank, London E. C, Brook House, Walbrook, abzuführen und gleichzeitig dem Hauptbureau des Jüdischen Nationalfonds in Köln, Ubierring 23, einen genauen Spendenausweis zuzusenden. Selbstverständlich haben alle einzelnen Sammler und Vertrauensmänner die bei ihnen einlaufenden Spenden nach wie vor an die Sammelstelle ihres Landes oder Bezirkes mit einem Ausweis der einzelnen Spenden zu senden. Alle Landesorganisationen und Federationen ersuchen wir freundlichst, uns ihre Wünsche und Vorschläge für die geplante Neuorganisation baldigst unterbreiten zu wollen. Wir bitten freundlichst alle Einsender von Spenden für das Goldene Buch des Jüdischen Nationalfonds, den genauen Wortlaut der gewünschten Eintragung, insbesondere auch den hebräischen Namen des Einzutragenden anzugeben, damit die Ausfertigung der Diplome und die Eintragung ins Goldene Buch keine Verzögerung erleide. Mit Zionsgruß Dr. Bodenheimer, Vorsitzender. Verzeichnis der Sammelstellen des Jüdischen Nationalfonds: Argentinien: Jakob S. Liachowitzky, 1150 Calle Luvalle, Buenos Aires. Australien: Percy J. Marks, 92 Pitt Street Eldon Chambers, Sydney-New South Wales Zionist League, 491 George Street, Sydney. Belgien: Oskar Fischer, Rue Van Dyck 36—38, Antwerpen. Bulgarien: Comite Central des Sionistes de Bulgarie, Dr. J. Caleb, Sofia. — Nationalfonds-Präsident: S. Segal, Rustschuk. Canada: A: Falik, 225 Blenry Street, Montreal. China und Japan: Shanghai Zionist Association, Shanghai, 6 Nanking Road. Deutschland: Max Wollsteiner, Berlin N. W. 23, Holsteiner Ufer 10. — Abteilung für Propaganda: Dr. Hugo Schachtel, Königsplatz 3b, Breslau. — Materialien: Frau Margaretha Joel, Beckergrube 58, Lübeck. Egypten: Josef Rosenfeld, Alexandrien. England: Percv P. Baker, Chichester House, Chancery Lane, W. C, London. Frankreich: S. Aronstamm, Rue de la Tour d'Auvergne 21, Paris. Griechenland: Societe Mevasser Zion: Prof. M. Coini, Korfu, Italien: Dr. Feiice Ravenna, Ferrara. Neuseeland: Wellington Zionist League, 95 Adelaide Road, Wellington. Niederlande: M. Aronowicz, Ruyschstraat 41, Amsterdam. Nordamerika: Reverend J. L. Magnes, 165, E. Broadway, New York. Österreich: Sammelstelle für Österreich und Bosnien: Wien IX, Türkenstrasse 9. Palästina: Anglo Palestine Company Ltd., Jaffa. Rumänien: M. Heinrich Schein, Galatz. Rußland: J. L. Goldberg, Wilna. Schweiz: Dr. Wormser, Basel. — J. Bollag-Feuchtwanger, Holbeinstraße 15, Basel. Serbien: Dr. med. D. Alkalay, Belgrad. Skandinavien: Dr. Louis Fränkel, Frianglen 4, Kopenhagen O. Südafrika: S. Goldreich, P. O. Box 933, Johannesburg. Ungarn: Zionistisches Landeskomitee, Andrässy-ut 13 Budapest. — S. Komlössy, Verein „Ahawath Zion", Preß bürg. Gesinnungsgenossen! Wie bekannt, fehlen noch ca. 8ooo Ölbäume in dem HERZL-WALD, der als ewiges Denkmal für unsern großen Führer in Palästina angepflanzt werden soll. Die bisher gestifteten 2000 Bäume sind zumeist von der deutschen Landsmannschaft gewidmet worden. Am 20. Tamus d» J. werden drei Jahre seit dem Tode unseres großen Führers verflossen sein. Dürfen wir nicht hoffen, daß bis zu diesem Tage eine genügende Anzahl von Bäumen gestiftet sein wird, um mit der Anpflanzung des Waldes beginnen zu können'; Jeder Zionist soll es als eine Ehrenpflicht betrachten, für seine Familie zum Jahrzeitstage Theodor Herzleinen Baum zu pflanzen! Möge dieser Ruf nicht ungehört verhallen, damit wir noch im Laufe dieses Jahres den Herzl-Wal^ in Hulda, auf dem Wege von Jaffa nach Jerusalem, anpflanzen können. Um Nachdruck dieses Aufrufes wird gebeten. Hauptbureau des Jüdischen Nationalfonds (Keren Kajemeth Le Jisroel), Limite^ Köln, Ubierring 23 gez. Dr. Bodenheimer.