Die Welt
- Journal
- Die Welt
- Volume
- 10 (1906)
- Issue
- 40 (3.10.1906)
- Date
- 1906-10-03
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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DIE KÖLN kfü RHEIN, UBIERRING 23 ELT ERSCHEINT JEDEN FREITAG ZENTRALORGAN DER ZIONISTISCHEN BEWEGUNG X. JAHRG. KÖLN, 3. Oktober 1906 }2l)rb T^nn"« nwn "~P No. 40. Gesinnungsgenossen! Mit dieser Nummer beginnt das letzte Quartal des zehnten Jahrganges. Wir wollen gerne konstatieren, daß es, dank einer fortgesetzten und rührigen Agitation einzelner Gesinnungsgenossen, insbesondere in Deutschland, gelungen ist, unserem Blatte eine ansehnliche Anzahl neuer Abonnenten zu verschaffen. Trotzdem müssen wir hervorheben, daß die Verbreitung der „Welt" in Westeuropa noch lange nicht auf jener Höhe steht, die dem Stande vnd der Bedeutung unserer Organisation entspricht. Und gerade in Westeuropa müssen wir auf t'ne immer intensivere Verbreitung des Zentralorganes bedacht sein. Gesinnungsgenossen! Jetzt zu Beginn des Herbstes, wo allerorten eine erhöhte Vereinstätigkeit [!atz greift, denke auch jeder daran, neue Abonnenten für „Die Welt" zu werben. Die Expedition oer „Welt" ist jederzeit gerne bereit, jede Aktion, die einer größeren Verbreitung unseres Blattes dienen soll, tatkräftigst durch Versendung von Probenummern und Prospekten etc. zu unterstützen. Jede Anregung ist uns herzlichst willkommen. Die Expedition. RUNDSCHREIBEN DES ZENTRALBUREAUS Das Zionistische Zentralbureau in Köln hat das ■■ igende Rundschreiben versandt: An die Federationen! Sehr geehrte Gesinnungsgenossen! Unserer wiederholten dringlichen Aufforderung, die .hekelabrechnung vom letzten Jahre endlich zu regeln, s id bisher nur die allerwenigsten Federationen nachgekommen. Verschiedene Federationen haben nicht einil die vereinnahmten Schekelbeträge an uns abgeführt, ir wiederholen daher unsere frühere dringliche Aufrderung auf endliche Erledigung der Schekelabrechmg noch einmal und machen ausdrücklich auf die am uße dieses Zirkulars mitgeteilte Erklärung aufmerksam, ■ie auf der Jahreskonferenz abgegeben und von ihr einmütig entgegengenommen wrurde, wonach in Zukunft ~cle Federation nur soviel Delegierte zum Kongreß entlüden darf, als sie Schekel abgeliefert hat. Der Umland, daß einzelne Federationen den Schekel bisher uir zum kleinsten Teile oder sogar gar nicht an das V-C. abgeliefert haben, hat verursacht, daß bei uns von verschiedenen Seiten Anträge eingelaufen sind, die verlangen, daß in Zukunft nur mehr 400 in beiden Jahren zusammen bezahlte, und zwar voll bezahlte, Schekel zur Wahl eines Kongreßdelegierten berechtigen sollen. Über diese Anträge wird das A.-C. demnächst entscheiden. Der Schekelabrechnung müssen die sämtlichen unverkauften und die Talons der verkauften Schekel beiliegen, da wir sie sonst nicht als vollständig anerkennen können. Wir wiederholen noch einmal, daß die Federationen nur mehr solche Schekel ausgeben dürfen, die sie von uns bezogen haben. Wir ersuchen daher diejenigen Federationen, die dies noch nicht getan haben, um die schleunigste Aufgabe ihres Bedarfes, damit die Ausgabe keine Verzögerung erleidet. Die Federationen müssen jetzt mit Nachdruck an die Vorbereitung für den diesjährigen Schekeltag gehen. Die Jahreskonferenz hat beschlossen, in diesem Jahre die Chanukahtage zu Schekeltagen zu bestimmen. Die Federationen haben daher hinreichend Zeit, sich den Vorbereitungen für die Schekeltage zu widmen, die dadurch, daß sie während des Winterhalbjahres, also während der Zeit der Haupttätigkeit der Vereine stattfinden, äußerst wirkungsvoll für die Gesamtagitation verwertet werden können. Es wird sich empfehlen, daß die Federationen schon jetzt an die Vereine herantreten und sie auf die Schekeltage aufmerksam machen, damit die Vorbereitungen rechtzeitig getroffen werden können. f.!