Die Welt
- Journal
- Die Welt
- Volume
- 10 (1906)
- Issue
- 24 (15.6.1906)
- Date
- 1906-06-15
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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16 DIE ELT Debitoren. Gewinn- und Verlust-Kofito per 31. Dezember 19O5. Ausgaben. An Saläre .......... „ Miete, Heizung u. Beleuchtung „ Schreibmaterialien..... „ Porto und Telegrammspesen . „ Bureauspesen ....... „ Wechsel- und Scheckbücherstempel ........ „ Spesen für Aktienverkäufe - „ Annoncen........ „ Diverse Versicherungen , . „ Außerordentliche Spesen . . „ Gehälter u. Spesen an Agenten auswärts........ „ Advokaten- und Revisionsgebühren......... „ Einkommensteuer..... „ Spenden und Almosen . . . „ Mobiliarabnutzung ..... „ Abschreibung auf Effekten . „ Umbaukosten....... „ Abschreibungen...... „ 20% der ersten Kosten der Filiale abgeschrieben . . „ Saldo: Gewinn pro 1905 . . £ s. d. 4,177 19 0 1,133 1 2 252 4 0 247 2 3 214 1 2 60 1 1 68 17 9 133 11 6 118 6 11 479 14 8 484 19 2 218 13 2 233 18 0 27 12 6 78 19 8 96 6 2 25 0 0 263 7 2 60 0 0 £ d. 8,373 15 4 5,746 4 0 14,119 19 4 Einnahmen. £ Per Gewinn aus Bankgeschäften: Aus Diskonten .... „ Zinsen u. Dividenden „ Provisionen . \ . Kursgewinn....... Transfergebühren ...... Effektenversicherung .... Gewinn an Subskriptionen und Syndikatsbeteiligungen 6,978 5,969 954 s. d. 16 2 1 2 19 11 No. 24 Kreditoren, s. d. 13,902 73 26 27 17 o 19 11 9 15 (; 88 17 14,119 19 Bericht des Zentralbureaus der Zionistischen Vereinigung für Deutschland für das Jahr 1905-1906 (Fortsetzung aus No. 23.) IV. Bericht der Zentrale für Materialiensammlung Die Sammlung von Materialien zugunsten des N.-F. hat leider im verflossenen Jahre nicht solche Fortschritte gemacht, wie zu wünschen gewesen wäre. Zu den Ortsgruppen, die Sammelstellen unterhielten, haben sich allerdings einige neue gesellt, doch gibt es noch immer eine ganze Reihe von Gruppen, die die wiederholten Aufforderungen des Zentralbureaus zur Gründung von lokalen Sammelstellen außer acht gelassen haben. Einzelne Mitglieder dieser Ortsgruppen, die auch gern ihr Scherflein zur Materialiensammlung beisteuern wollen, waren dadurch gezwungen, ihre kleinen Pakete selbständig nach Lübeck zu senden, was natürlich viel überflüssiges Porto verursachte. Die Sammelstellen folgender Ortsgruppen haben sich an der Sammlung beteiligt: Berlin, Beuthen, Bremerhaven, Breslau, Kassel, Gleiwitz, Halberstadt, Hamburg, Hannover, Lübeck, Posen, Ratibor, Rybnik, Stettin, Gr.-Strelitz, Straßburg, Varel, Zabrze. Dazu kommen einzelne Sammler aus: Alsfeld, Angenrod, Borek, Bückeburg, Köln, Danzig, Derenburg, Dessau, Duisburg, Frankfurt a. ty., Freiburg i. B., Fulda, Karlsruhe, Königsberg, Lippstadt, London, Messingwerk, Neumünster, Qber-Ingelheim, Prenzlau, Schönlanke, Schneidemühl, Schroda, Soden, Thorn, Tilsit, Wandsbeck, Wittenberg, Wronke, Würzburg. Was die Materialien betrifft, so war infolge der hohen Zinnpreise Stanniol der einträglichste Artikel. Flaschenkapseln brachten auch . etwas mehr ein als im Vorjahre. Zigarrenspitzen wurden leider" zu wenig gesandt, obgleich sie leicht zu beschaffen sind; denn jeder Zigarrenhändler gibt auf Wunsch seinen Kunden Spitzen als Zugabe. Leider litt auch das Ergebnis; des Zigarren spitzen Verkaufs durch die Nachlässigkeit einiger Sammler, die unter die Abschnitte angerauchte Stummel gemischt hatten, welche selbstverständlich, schon aus hygienischen und ästhetischen Gründen, unbrauchbar sind und die Abschnitte entwerteten. — Das -Sammeln von Reklamebildchen und Zigarrenbändchen mußte aus Mangel an Absatzmöglichkeiten aufgegeben werden. Die eingeschickten Bänder wurden teilweise zu Handarbeiten verwendet, die bei Gelegenheit von Festversammlungen zugunsten des Nationalfonds verkauft oder verlost wurden. Doch sind viele übrig geblieben, die zu gleichen Zwecken von Lübeck aus an Reflektantinnen versandt werden können. — Die Briefmarken wurden bisher alle nach Wien geschickt. Da sich aber die dortige Philatelieabteilung aufgelöst hat und die Lübecker Zentrale nicht genügend Hilfskräfte zum Sortieren, Ablösen und Verwerten der Marken besitzt, geht das Zentralbureau mit dem Plane um, in Berlin eine Briefmarkenzentrale zu errichten. Einen Teil der Marken hat die Lübecker Zentrale indessen schon verwertet, wie die Abrechnung zeigt. — Ueber das Ergebnis des Verkaufs von Zeitungspapier, Rabattmarken und Zigarrenkisten, die den einzelnen Ortsgruppen selbst obliegt, haben die Leiter der Sammelstellen leider unterlassen, die Lübecker Zentrale zu unterrichten, so daß der Abrechnung nur die Arbeit zweier -Ortsgruppen zu Grunde liegt. Es wurden erzielt aus dem Verkaufe von: Schokoladenstanniol ...... 15&,10 Mk. Flaschenkapseln ........ 65,10 „ Zigarrenabschnitten* . . . . . 44,99 „ Briefmarken . . .'...... 93,75 „ Reklamebildchen ........ 6,47 „ Zigarrenkistchen ....... 9,60 „ Zeitungen.......... 3,15 „ Rabattmarken........ .11,75 „ Gemischten Materialien .... 15,90 „ Summa: 408,81 Mk. Margarethe Joel, Lübeck. V. Bericht der Shareklub»Zentrale Während der Berichtszeit habe ich mein Augenmerk hauptsächlich darauf gerichtet, die Organisation des Sh'areklubs in Deutschland weiter auszudehnen, ohne daß es mir gelungen ist, hierin einen wesentlichen Erfolg zu erzielen. Das Zentralbüreau in Berlin hat auf meine Anregung ein Rundschreiben an alle Ortsgruppen erlassen, mit der Aufforderung, örtliche Shareklub-Vertreter zu ernennen. Obgleich diese Aufforderung von dem Zentralbureau wiederholt worden ist und auch ich ein entsprechendes Rundschreiben [an alle deutschen Ortsgruppen erlassen habe, ist es nicht gelungen, die Organisation des Shareklubs wesentlich zu vergrößern. Noch heute wird nur in einem kleineren Teil der deutschen Ortsgruppen für den Shareklub ständig gearbeitet, und es gibt ganze Bezirke, welche vollkommen untätig sind. Bislang habe ich in den nachstehenden Ortsgruppen ständige Mitarbeiter: Berlin: Vertreter: Herr Fritz Abraham. Zabrze: Vertreter: Herr Georg Schutz. Beuthen (0,/Schl.): Vertreter; Frl. Elly Guttmann. Königsberg: Vertreter: Herr A. Sissie,