Die Welt
- Journal
- Die Welt
- Volume
- 9 (1905)
- Issue
- 51 (22.12.1905)
- Date
- 1905-12-22
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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Redaktion und Administration : WIEN IX., TOrktnstrasM Nr. 9. Tölephon 14.199. Erscheint jeden Freitag« Zuschriften sind nicht an einzelne Personen, sondern an die Hedaktion oder Administration: Wien, IX., Türkenstrasse 9, zu richten. Unfrankierte Briefe werden nicht angenommen und unverlangte Manuskripteweder zurückgesendet noch aufbewahrt Preise der Anzeigen : laut AUfli§gtnd«m Taurtf. Der Inseratenteil wird Dienstag abends geschlossen Einzelne Mumasra 80 Heller. intiCsV Qesterrejek-Ilngarn: ganzjährig Kr. 12.—, halbjährig Kr. 6.—, vierteljährig Kr. 3.-~. Für das Ausland: II vlaö Deutschland ganzjährig Mk. 13.70, halbjährig Mk; 6.85, vierteljährig Mk. 3,45, England ganzjährig Shg, 14.—, halbjahrig Shg^ .7^. vierteljährig Sftg. '3.10,.. Eusßland ganzjährig R. 7.—, halbjährig K. 3.50, vierteljährig R; 1.75, Schweiz, Frankreich* Italien, Türkei, Rumänien, Bulgarien, Serbien, (Griechenland, Aegypteti gun^ähTig Pres. 17.—, haibjjährig I^ce Atnerika gan^ahrig Doli. 3.40, h»ibjähr4«Doli.ua vierteljährig. Doli. - .85, Nr. 51; Wien; 23L Dezember 1905; — 24v Kislev 58661 9. Jahrgang. Alt unsere Leswl Wie aus der Mitteilung des Aktions-Komitees in Nr. 50 ersichtlich, wird „Die Welt11 vom 1. DäniKF ttyöfc - ab: ii>i H^lt>-- eFscbeiiKt). Abonnementsbeträge sowie Zuschriften an die Administration, beziehungsweise an die Redaktion sind ab 25. Dezember zu adressieren: „An das zionistische Zentralbureau, Köln a. Rhein,, Merowingei Strasse 7", mit dem Vermerk : „Für die Welt4'. Unseren Abonnenten ^Deutschland bringen wir zur Kenntnis, dass der bisherige Bezugspreis für Deutschland vom 1. Jännner 1906 herabgesetzt wurde, und zwar: Ganzjährig auf. ................ ........... Mk. 10.60 Halbjährig auf. . ... . . . ................. . . . „ 5.30 Vierteljährig rauf . . . \ . . . . . . . . . . . . . . „ 2.65 Für alte übrigen Länder bleiben die Bezugspreise wie bisher. Für unsere Abonnenten in Oesterreich-Ungarn werden wir nach wie vor sowohl in Oesterreich als auch in Ungarn unser Postsparkassenkqnto beibehalten, so dass die Einsendung von Abonnementsbeträgen aus den beiden Reichshälften portofrei erfolgen kann. Ausserdem wird auch das Zentralbureau des Jüdischen Nationalfonds, Wien, IX , Türkenstrasse 9 Abonnements auf „Die Welt44 aus Oesterreich-Ungarn entgegennehmen. Zum Schlüsse ersuchen wir alle per 31. Dezember 1905 ablaufenden Abonnenten um rechtzeitige Einsendung des Pränumerationsbetrages, damit in der Zustellung des Blattes keine Unterbrechung eintrete. Das Heldenregiment. rationell eures Volkes steht ihr da, habt ihnen gezeigt-, dass Wicht die Meiner LämpohenMvolfen. wir-anzünden, Wolü des, JoÄ«* to* ist der eigenen Opferung Bewie es der atairteende, abstumpfende Gebrauch' der Jahr-" daxiern^rte! Ihr send xui^onst gefallen. umsonst sickerte hunderte für, .das Fest der Makkabäer eingerichtet hat. . euer Blut aus den lodeswunden aui die btraf e. Auer A o k Wthin lodernde Totenfaokeln pflanzen .wiran frischen \'ei*te rt eifh mc\\>. fst ,Luer? Kra±t nfIcht Oräbern auf, in denen! die: kraftstrotzende Jugend unseres - H«lleii von den fek avenherzen damit sie Volkes, ein Teil unseres Herzens-in denen unsere Tapfe- "l (\roff und ^arke aBfbM.en. xmd eine Iront der Starren begraben liegen, die an der Sehwelle von Hans und Hof kwr W,flcn» ^Schicksal. Helden starben und Kraihrer Brüder den heldenhaften Kriegertod erlitten. Blickt "H>r .^uton z«MV.llig bezahlt man che Gebühr tur die auf diese Gräber, ihr Söhne der Lüge, die ihr den Mut habt, lra^ imd. ™f miter den zu™ck' Jena und Roßbach, Ulm und Austerlitz, diese historischen ]m\ ™ cbe" Sldl. df Wemhurgor versammeln, um ivlug- Denkmäler der Feigheit euerer Ahnen aus dem Gedächtnis ]mt> "Wur o und Mannesstolz unter mchtsxnml.- rm „ -i, -r„ -vt i i i M ii 1- T^ sein Tratsch aus elenden Du teil entgegenzunehmen, zu 'Streichen und' den ivaenkommen der Makkabaer Feig- * ö ° heit nachzusagen! Schaut hin auf unsere Opfer, die mit Und doch habet ihr nicht mir zu ihren Herzen gcwinziger Waffe und riesenhaftem Mut sich der Armee der <i>r<oehen, sondern auch zu ihrem Verstände. Im Trosse Räuber und den Käfubern der Armee in einer so hochhereures Kriegszuges gegen die Barbarei sehritt die Nuehternzigen, so glänzenden Art entgegengeworfen halben, wie es heit als Prediger her und sprach zu den Maasen schwerkaum jedes der Jahrhunderte zu erblicken vermochte. wiegende Worte. Xun haben wir doch alles, was die Fun- Beneidenswerte! Am Arm der Weltgeschichte habt damente eines Staates ausmacht. Wir leben untereinander ihr: die: Schwelle des Jenseits übei^schritteai und wenn eure im geselligen Verkehr, voneinander in allen Forderungen Jugend auch nicht in Heldengesehleehtem. fortleben des wirtschaftliehen Löbens. Wir müssen kolossale Mittel konnte, so bewahren doch statt der Söhne die Bxüder, euer für unsere geistigen ■ Bedürfnisse herbeischaffen, für die Andenken im heiligsten Winkel ihrer Seele. Bewunderns- Erziehung umserer Jugend, um die sich niemand kümmert, werte! Ada grosse LdhrmeiBter der nachwachsenden Genewir betreiben sogar eine Kolonialpolitik trotz einem