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Die Welt · 1905-07-29 · [Separat-Ausgabe] (29.7.1905) · page 18

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Seite 18 „Die # Welt" Separat-Ausgabe No. 2 Die Frage wird dem Exeals National] uhetag halten, man sollte mehr Liebe für unsere Sprache erwecken. Zu diesem Zwecke haben die „Misrachi" einen Kindergarten in New York geschaffen. Miss Asher (Worcester. Mass.) berichtet iilx r die Frauenvereine. Die Organisation zählt 60 Vereine mit 3000 Scliekelzahlern. 700 Kinder sind organisiert in 74 Juniorvereiiien. Der Zweck dieser Kinderorganisation ist, die junge Generation Zugewinnen. Die New Yorker verlangen, man solle dort eine Filiale der Kolonialbank eröffnen. Diese Filiale wird sehr wichtig sein für die Propaganda, ausser ihren Geschäftszwecken. Es wird beschlossen, diesen Vorschlag dem Exekutivkomitee zu übergeben. Noch einige Beschlüsse wurden gefasst und dann begann die Ncmination für die Neuwahlen. Es wurden nominiert: Präsident der Fecleration Dr. Harry Friedenwa ld (Baltimore), Honorarsekretär Dr. J. L. Magnus (New York), Honorarschatzmeister Herr Levin Epstein (New York), Vizepräsident Herr Cyrus L. Sulzberge r (New York), ausserdem 15 Mitglieder des Exekutivkomitees. Hierauf beschäftigte sich die Konvention mit verschiedenen Fragen. Eine Frage wurde gestellt, ob die „Foale Zionu das Recht haben, die zionistisch e F1 a g ge bei politischen Demonstratio n en zu gebrau ch en kutivkomitee übergeben. Die Wahl ergibt folgendes .Resultat: Präsident Dr. Harry Friedenwald, Vizepräsident Herr Cyrus Sulzb erger, Honorarsekretär Dr. J. L. Magnus, Honorarschatzmeister Herr Levin -Epstein. Exekutivkomitee: Professor Friedländer (New York), Rabbiner Ph. Klein (New York), Rabbiner Eichler (Boston), Herr S. Abel („Mizrachi" New York), Herr I. Kahano witz (Greensburg, Pa.), Herr London (Baltimore), Dr. Gordon (Philadelphia), Herr H. J ack s on (Pittsburg), Herr L. Zolotkoff (Chicago), Herr de Haas (New York), Herr Kolinsky (Cleveland), Herr A. Goldberg („Poale Zion", New York), Dr. Radin (New York), Herr Wm. Morris (Philadelphia), Herr A. Lorwitz (New York). Hierauf folgt die Wahl der Delegierten zum VIT. Kongress und die Konfinierung der amerikanischen Mitglieder des grossen Aktionskomitees. Notiz. Mr. Israel Fine, Baltimore, hat ein tiefgefühltes Gedicht «In Memoriam — Theodor Herzl» in hebräischer Sprache verfasst, das von Mr. Louis Michel ins Englische übersetzt wurde. Vortragsabend zu Gunsten des Jüdischen Nationalfonds. wJ Herr Manuel Ehvin , Mitglied des Basler Theaters, wird am Sonnabend, den 29. Juli, im Kongressgebäude Kleiner Kongresssaal) Szenen aus dem nationaljiidischen, in der Epoche der spanischen Judenvertreibung spielenden D r a m a .ABARBANEL" von Alfred Nossig zum Vortrag bringen. Die Stunde wird durch Anschlag bekannt gegeben werden. Eintrittskarten zu Fr. 2 und 1 im Vorverkauf zu haben im Bureau des Organisations-Komitees und an der Verkaufsstelle des Jüdischen Verlages. jrfmalie Sandau Oskar jfirie Verlobte im Juli 1505 Sambor Kroscienko 1 Ein Jungbrunnen der Gesundheit isi Wurai (Nutroi) für Alle, deren Verdauungskräfte geschwächt sind* die nach den Mahlzeiten Aufstossen, Sodbrennen,Magendrücken, Blähungen, Uebelkeit, Schwindel, Kopfschmerzen etc. empfinden, die keinen Appetit haben, abgemagert, blutarm, bleichsüchtig, durch Krankheit geschwächt oder Rekonvaleszenten sind sowie gewöhnliche Kost nicht vertragen. Nural, ein äusserst wirksamer Verdauungsu. Nähr-Malzsirup, enthält die wichtigsten Verdauungsfermente, ist frei von Alkohol und fremden chemischen Ingredienzen, als Natron etc., bedeut. wirksamer a's alle Pepsinweine, Magenliköre und dergl.—Nural (Nuhol) ist höchst wohlschmeckend und ganz unschädlich, wird seit z^hn Jahren von Tausenden von Aerzten mit grossem Erfolge vielseitig verordnet. Broschüre gratis. % Probefl. M. 1,75, Vi Fl. (ca. V*kg Inhalt) M. 3.— portofrei in Deutschland u. Oesterr.-Ungar« ErhäUl. in den Apotheken oder direkt von den Fabrikanten Klewe & Co., G. m. b. H., Dresden-A. 682. SfSÄ Dr. med. füll*, dirig. Arzt d. Ostsee-Sanatoriums Zoppot, schreibt am 5. Nov. 1901: »Mit dem Nural (Nutrol) bin ich sehr zufrieden und habe hier schon hunderte von Flaschen verordnet" u.am 14. März 1S05: .Es ist eben wirklich einvorzügl.Präparal" Die Stimme der Wahrheit.1 1 i ij Jahrbuch für wissenschaftlichen Zionismus. Herausgegeben von Lazar Schön. Erster Jahrgang 1905. Immer dringender macht sich das Bedürfnis nach einer gründlicheren Untersuchung der Probleme des Zionismus geltend. „Die Stimme der Wahrheit" soll ein Organ für eine gründliche, wissenschaftliche Behandlung und allseitige Beleuchtung des Zionismus werden; gleichzeitig eine Tribüne für unabhängige Diskussion zionistischer Fragen durch die berufensten Autoren. Der Standtpunkt der Redaktion ist ein objektiver und versöhnlicher. Eine auserwählte Schar von jüdischen und nichtjüdischen Mitarbeitern beleuchtet die Hauptprobleme des Zionismus in methodisch zusammengestellten Gruppen von Aufsätzen, die kontradiktorische Standpunkte vertreten. Mit Beiträgen sind vertreten: I. Abteilung: Zum Programm des Zionismus. Dr. Alfred Nossig (Berlin). Dr. Max Nordau ^Paris). Heinrich York-Steiner (Wien). Dr. Arthur Ruppin (Berlin). Dr. Daniel Pasmanik (Genf). Malhias Acher (Dr. Nathan Birnbaum). Lazar Schön. II. Abteilung: Palästinafragen. M. Ussischkin (Ekaterinoslaw). Israel Zangwill (London). Josef Lau, Oberingenieur fOlmütz). Dr. Hillel Joffe (Jaffa). III. Abteilung: Stimmen Uber Dr. Theodor Herzl. Oscar Marmorek, Architekt (Wien). Prof. Dr. Isr. Friedlaender (New-York). Rabb. Dr. J. J. Niemirower (Jassy). Prof. Dr. Adolf Kurrein (Teplitz). Rabbiner Dr. Osias Thon (Krakau) u. v. a. IV. Abteilung. Für und wider den Zionismus. Prof. Dr. Ludwig Geiger (E erlin). Dr. Isak Mirkin (Wilna). Samuel Lublinski (Berlin). M. Kleinmann (Lemberg) u. v. a. V. Abteilung: Christliche Stimmen über den Zionismus. Ferdinand von Saar (Wien). Friedrich Dukmeyer ^Berlin). Dagobert v. Gerhardt-Amyntor. Dr. Konrad von Rappard u. v. a. VI. Abteilung: Zionismus und Kultur. Dr. Martin Buber (Berlin). Dr. Berthold Feuchtwang (Berlin). Leopold Schwarz (Brünn), ßerthold Wolf (Darmstadt). Max Macher (Wien). VII. Abt.: Zionismus und Religion. Dr. M. Aschkanaze (Christiania). Dr. M. J. Berdyczewski (Breslau). Dr. K. Lippe (Jassy). Dr. Richard Huldschiner (Hamburg M. Steckelmacher (Mainz) Prof. Dr. A. Kurrein (Teplitz). Dr. H. Seligsohn (Kanitz). Dr. Jakob Thon (Berlin). VIII. Abteilung: Der Zionismus und die Frauen Rosa Pomeranz (Wien). Marta Baer-Issachar (Lemberg). IX. Abteilung: Zur Geschichte des Zionismus. Rabbiner Dr. Daniel Fink (Wien\ Rabbiner Dr. J. Rülf s. A. Dr. Theodor Herzl s. A. X. Abt.: Zionistische Literatur. Julius Urgiss (Berlin). Eugen Isolani (Berlin). Schon dieses erste Jahrbuch ist Dank der Fülle seiner lehrreichen Aufsätze eine „Zionistische Encyklopädie" zu netinen. Als Mittel zur Orientierung über die fundamentalen und aktuellen Fragen des Zionismus ist es für jeden Zionisten imerlässlich, für Nichtzionisten die beste Informationsquelle. Das luxuriös ausgestattete, umfangreiche Sammelwerk ist mit einem Titelbild von Coscliell und zahlreichen vorzüglichen Illustrationen geschmückt: Porträts aller Zionistenj'uhrer; ein schönes Herzl-Bild; Ansichten aus Palästina, Gruppenbild der Palästinensischen Konferenz. Preis: brosch. Mk. 6.-, vornehm geb. Mk. 7.50. Luxusausgabe auf Kunstdruckpapier Mk. 10. — . Zu haben im Stadtkasino bei den Verkaufsstellen von M. P. Goldschmidt, Jüdischer Verlag, Verlag Zion. Herausgeber: Dr. Leopold Kahn. Veraiitwortl. Redakteur: Julius Uprimny. Buchdruckerei Emil Birkhäuser, Basel (Schweiz).

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