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Die Welt · 1905-07-21 · 29 (21.7.1905) · page 28

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Welt
Volume
9 (1905)
Issue
29 (21.7.1905)
Date
1905-07-21
Page
– (sequence 28)
Language
German
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Seite 28 „bie # weit" Mr. 29 Verzeichnis der Sohekeleingänge, welche im Verwaltungsjahre 1904|5 nicht im Wege der Landeszentralen beim Aktionskomitee (durch das Kongressbureau oder die „Welt") eingelaufen sind: S. B. Aron Schaulem K 1.26, H. Messer, Arad K 2.—, Leo Cornfeld, Konstantinopel K 96.13, N. Landau, Bielina K 1.—, Jos. Levy, Singapore K 7.20, Herr und Frau Pasternak, Genf K 7.60, Jakob Ebstein, Resicza K 1.—, Tesciuba Benghasi, Tunis (Afrika) K 8.57, G. Krüger, Warschau K 1.—, Jochanan Thau K 26.—, „Bnei Aben Ziona, Worcester K 129.—, „Bnoth Zion Society", Capetown K 160.80, Dr. Jul. Frankel, Anamose K 1.—, Pinkas Spiegel, Metkowich K 1.—, Salomon Zwillinger, Baja K 2.—, „Tikwath Zion", Alexandrien K 108.—, „Chowewe Zion", Auckland K 120. „Dorsche Zion Ass.tf, Cape Town K 639.—, S. Chauk, Manchester K 24.—, „Chowewe Zion«, Kol. Klara K 475.13, M. & A. Ellstein, Beyrut K 118.97, „Chowewe Zion-, Kol. Klara K 198.70, S. Chaumi, Manchester K 1.20, J. J. Krassner, Jagarnczog K 115.20, Dr. Hantke aus Anatolien K 9.40. * # * Ausserdem sind nachstehende Posten gleichfalls beim Aktionskomitee nicht im Wege des Landeskomitees eingelangt, welche aber den betreffenden Zentralen bekanntgegeben und ihrem Konto gutgeschrieben wurden : M. Bickel, Czernowitz K 1.10, S. Rosenfeld, Dobromil K 1.—. Dr. Hausmann, Meran K 1.—, S. König, W. Lustig, S. Katz, Sadowa K 3.—, Max Jaffe, Wien K 1.53, Sig. Stegmann, Wien K 1.-, Dr. Siep. Segal, Felek K 3.—, Dr. Rajgrodsky, Warschau K 220.26, Ig. Schindler, Leoben K 2.-, Heinr., Berta und Flora Steiner K 3.—, D. Schach, Warschau K 20.16. ^Hbüpe. An die österreichischen Kongressdelegierten! Die österreichische Landsmannschaft, der nach Parteitagsbeschluss sich jeder in Oesterreich gewählte Delegierte anzuschliessen hat, tritt Mittwoch den 26. Juli, 10 Uhr vormittags, in Basel zur ersten Sitzung zusammen. Das Versammlungslokal wird am schwarzen Brett ersichtlich gemacht werden. Die Wichtigkeit dieser Zusammentretung erfordert, dass die Delegierten rechtzeitig vor Kongressbeginn in Basel eintreffen. Das österreichische L.-K. * * '* Mitteilungen des i.-ö. Distriktskomitees. Das i.-ö. D.-K. hat unter dem schmerzlichen Eindrucke der Absage Dr. Nordaus den einstimmigen Beschluss gefasst, an die Zionisten der ganzen AVeit den eindringlichen Appell zu richten, sich mit aller Wärme dafür einzusetzen, dass Dr. Nordau unter grösster Schonung seiner Gesundheit die Kandidatur zum Führer der Organisation nicht zurückziehe. Das innerösterr. Distriktskomitee hegt die Hoffnung, dass Dr. Nordau, zum Wohle der Bewegung, sich doch zur Annahme der Führerschaft bewegen lassen werde. Mit treuem Zionsgruss Das i.-ö. D.-K. Jochanan T h a u, M. Markus, Schriftführer. Obmann« Das i.-ö. D.-K. veranstaltet am 24. Thamus (27. Juli 1. J.) am Grabe des toten Führers eine religiöse Gedenkfeier unter Teilnahme des Herrn Oberkantors Schor samt Chor. Die Wiener Gesinngungsgenossen sind freundlichst eingeladen ihrer Pietät durch zahlreiches Erscheinen Ausdruck zu verleihen. Wenn wir auch die Erwartung hegen, dass derKongress, der am selben Tage eröffnet wird, das Andenken des unvergesslichen Führers durch Sicherung des inneren Friedens, durch neuen Treueschwur, am Werke Herzls auszuharren, geziemend ehren wird, wollen auch wir Zionisten, die wir an jenem Tage in Wien weilen, uns am Grabe zusammenfinden und des Führers gedenkend, ihm bis übers Grab treue Gefolgschaft geloben. Die Gesinnungsgenossen versammeln sich in der Zeremonienhalle des Döblinger Friedhofes, nahe der Tramwayhaltestelle, Donnerstag den 27. Juli 1905, präzise 81!, Uhr früh. Mit Zionsgruss Das i.-ö. D.-K. * * An die österreichischen Zionisten! Um eine raschere Erledigung dringlicherer Gegenstände zu erhalten, mögen gefälligst bis Ende August Korrespondenzen für das L.-K. (Landeskomitee) mit der Nationalfondskorrespondenz an Adresse H. Kollin er. Wien, IX,, Porzellangasbe3, für das Landeskomi t e e, adressiert werden. Das Landeskomitee. * * * Mitteilungen der Nationalfondskommission für Oesterreich. 1. Die N.-F.-Kommission macht die Vereine auf den Beschluss des Parteitages aufmerksam, der ihnen die Organisation der Selbstbesteuerung für den N.-F. zur Pflicht macht. 2. Alle über die am Bogen schriftlich angegebene Zeit hinaus behaltenen Sammelbögen werden demnächst von den Inhabern eingefordert werden. 3. Gute Stenographen, die wöchentlich einige Stunden in der N.-F.-Kommission arbeiten wollen, mögen sich schriftlich melden. 4. Gymnasial- und Realschüler, Handelsakademiker und Fachschüler werden jetzt hei Schluss des Schuljahres gebeten, ihnen entbehrliche, gut erhaltene Schulbücher der N.-F.-Kommission (IX. Türkenstrasse 9), an Wochentagen 6 bis 7 Uhr, einzusenden, damit die Kommission sie dann zugunsten des N.-F. verkaufen kann. 5. Alle Sendungen, sowohl Briefe wie Geld und Briefmarken, müssen fortan an meine Privatadresse: Wien IX., Porzellangasse 3, adressiert werden. Die N.-F.-Kommission: Heinrich Kolliner. * Wien, 9. Juli 1905. Sehr geehrter H e V r Redakteur! Gestatten Sie mir aus Anlass des nahenden Kongresses auf einen dem parlamentarischen Usus entgegenstehenden Missbrauch aufmerksam zu machen, der bei den Verhandlungen der früheren Kongresse oft sehr unangenehm hervortrat. Für die Geschäftsbehaudlung auf den Kongressen, insbesondere für die Leitung der Debatten und Abstimmungen, besteht eine Geschäftsordnung, deren Handhabung dem vom Kongresse freigewählten Präsidium obliegt. Es ist nun auf dem Kongess ebenso wie bei sonstigen parlamentarischen Debatten gestattet, zur Geschäftsordnung Anträge zu stellen und Anregungen zu geben, bezüglich welcher abermals dem Präsidium, beziehungsweise dem Plenum die Durchführung, respektive Entscheidung obliegt. Keineswegs darf aber dieses Recht, zur Geschäftsordnung das Wort zu ergreifen, dahin ausarten, dass jedes Mitglied des Kongresses sich gewissermassen ein Mitpräsidiumsrecht anmasst. Durch Eindämmung dieses Abusus würden die Verhandlungen des Kongresses an Einheitlichkeit, Präzision, und man kann wohl auch sagen, an Legalität gewinnen. Noch schlimmer ibt es aber, wenn manche des parlamentarischen Gebrauches Unkundige gar glauben, dass die Voranstellung der Worte „Zur Geschäftsordnung' es gestatte, eine auf das Sachliche der Verhandlung abzielende Rede zu halten oder gar eine geschlossene Debatte wieder zu eröffnen. Wenn zur Geschäftsordnung das Wort erteilt wird, darf nach parlamentarischem Brauche eben nur zur Geschäftsordnung, beziehungsweise zur Geschäftsbehandlung gesprochen werden, Hochachtungsvoll Ein Jurist*

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