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Die Welt · 1905-06-16 · 24 (16.6.1905) · page 1

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Journal
Die Welt
Volume
9 (1905)
Issue
24 (16.6.1905)
Date
1905-06-16
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Redaktion und Administration: VIEH IX., Tilrktnstrasse Nr. 9. Telephon 14.199. Erscheint jeden Freitag« Zuschriften sind nicht an einzelne Personen, sondern an die Redaktion oder Administration: Wien, IX., Türkenstrasse 9, zu richten. Unfrankierte Briefe werden nicht angenommen und unverlangte Manuskripte weder zurückgesendet noch aufbewahrt. Preise der Aizeigen: laut Aufli«g«nd«n» Tarif. Der Inseratenteil wird Dienstag abends geschlossen Einzelne Wumwere 30 Heller. Rarimeifrraiea- Oesterreich-Ungarn: ganzjährig Kr. 12.—, halbjährig Kr. 6.—, vierteljährig Kr. 3.—.. Für das Ausland: ftJü£U|jO|J! DlOO. Deutschland ganzjährig Mk. 13.70, halbjährig Mk. 6.85, vierteljährig Mk. 3.45, England ganzjährig Shg. 14.—, halbjährig Shg. 7.—, vierteljährig Shg. 3.10, Russland ganzjährig R. 7.—, halbjährig R. 3.50, vierteljährig R. 1.75, Schweiz, Frankreich, Italien, Türkei, Rumänien, Bulgarien, Serbien, Griechenland, Aegypten ganzjährig Frcs. 17.—, halbjährig Frcs. 8.50, vierteljährig Frcs. 4*25, Amerika ganzjährig Doli. 3.40, halbjährig Doli. 1.70, vierteljährig Doli. —.85« Nr. 24. Wien, 16. Juni 1905. — 13. Siwan 5665. 9. Jahrgang. Werfe GeHnnungsgenoHen! o^M:Expedition. In wenigen5 Wochen wird der Uli. Kongreß in Bafel Ifattfinden. 6r wird einer der bedeutungspollüen in der Sefdiichte unlerer Bewegung fein, aber auch einer der wichtigen und intereflanteiten für alle Süden; welcher Parteirichtung [ie auch angehören mögen. Diefer Catfache Rechnung tragend, hat das Hktions» komitee belchlolfen, während der Kongrefjfage, d. i. pom27. 3uli angefangen bis zum Schluffe der Beratungen i!DieJ^ in Bafel erfdieinen zu laüen. Werfe GeHnnungsgenoHen! Die Leitung unlerer Bewegung hat die grofjen materiellen Opfer, die eine ßerausgabe der „WzlV ecl& Sta^Waft, und zwar In weientlich erhöhter Auflage, mit fich bringt, in der Erwartung auf ficfi genommen, dafj uniere Geiinnungsgenoilen zur Verbreitung dierer täglichen Separafausgabe nicht nur im interelfe unieres Zentraiorganes, londern por allem im Interelfe unferer Bewegung das ülöglichffe tun werden. gs handelt lieh um eine gute Gelegenheit zur Agitation, die mit allem gjfer ausgenQfjt werden foll. Selbitoerftändlich hellen wir zu diefem Zwecke alles notwendige Hgifationsmaterial koftenlos zur Verfügung: ProFpekte, Pofteriagfcheine etc. Bei dem geringen Bezugspreis des Spezialabonnements für diefe Separatausgabe 2 K 50 h erwarten wir, dag alle uniere GeHnnungsgenoHen, die nicht Abonnenten Hnd, diefe Separatausgabe abonnieren, da& aber auch bereits Jetzt die Agitation für den Bezug diefer Separatausgabe in den nichfzioniffifchen Kreifen aufs nachdrücfclichffe geführt wird. Untere Abonnenten, die mit der Pränumerations - Einzahlung tttcr&t im Rückftande find, erhalten die tägliche Ausgabe fexUrento zugeheilt. mit Zionsgrufj! Die Redaktion und Adminiffration >&iz WtW. Der folgende Bericht rührt von der Kommission her, welche vom zionistischen Aktionskomitee zur Prüfung des Gebietes ausgeschickt wurde, das die englische Regierung dem Zionisten anbot. Vorwort zum Berichte der Ostafrika-Expedition (Aus dem Englischen übersetzt.) An die Mitglieder des A kt i on s - K o m i t e e s der Zionismen-Bewag-ung. Icli habe hiermit die Ehre, Ihnen die Berichte der Herren Major Gibbons, Kaiser und Wilbuseh vorzuliegen* Diese Herren begaben sich im vorigen Dezember nach dem Britischen Ostafrika, um das Gebiet, das den Zionisten zum Zwecke einer jüdischen Niederlassung von der englischen Regierung angeboten wurde, zu erforschen. 'Der von der englischen Regierung ursprünglich gemachte Vorschlag war, dass wir eine Kommission nach Ostafrika •entsenden sollten, damit diese sich mit den dortigen Autoritäten darüber berate, welcher Teil des Protektorates, wenn überhaupt einer, den Zionisten zum Zwecke einer Niederlassung überlassen werden könnte, und um im allgemeinen über die dortigen Zustände und Aussichten Berieht zu erstatten. Dr. Herzl zog es jedoch vor, dass die englische Regierung ein bestimmtes Gebiet vorschlage, und nach Verhandlungen mit dem obersten Verwaltungsbeamten des Landes geschah dies im Jänner des vorigen Jahres. Dr. Herzl hielt es für wünschenswert, bevor weitere Schritte getan würden, dieses endgültige Anerbieten der englischen Regierung dem Aktions-Komitee vorzulegen, das sieh im Anfang des vorigen Jahres versammelte. Es wurde damals beschlossen, sofort eine Erforschungskonimission zu organisieren. Dr. Herzl wurde kurz nach der Versammlung des Aktions-Komitees krank, und diese Krankheit und sein Tod, der ein so unersetzlicher Verlust ist, trugen natürlich dazu bei, die Absendung der Expedition zu verzögern. Aus diesem Grande begab sich die Kommission erst im vorigen Dezember aus England nach Ostafrika. Sir Harry Johnston, früher oberster Verwaltungsbeamter des Protektorates, nahm grosses Interesse an der vorgeschlagenen Konzession und ist uns oft mit ausgezeich-

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