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Die Welt · 1905-05-26 · 21 (26.5.1905) · page 15

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Journal
Die Welt
Volume
9 (1905)
Issue
21 (26.5.1905)
Date
1905-05-26
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Nr. §1 „bie * weit11 Seite 15 kommen. Natürlich kann auch bestenfalls nur ein mehr oder minder grosser Teil des Landes für eine derart intensive Gartenkultur in Frage kommen, jedoch kann man bei dem Klima Palästinas hierzu alle künstlich bewässerten ebenen Gebiete des Landes rechnen. Ferner zeigt das Beispiel des Libanon auf das deutlichste, dass man auch sehr steile Hänge in diesem Klima zu terrässieren und unter Gartenkultur zu nehmen imstande ist. Trotz der äusserst gebirgigen und auch sonst unverhältnismässig ungünstigen Bodenbeschaffenheit besitzt diese autonome und daher besser verwaltete, aber doch fast inclustrielose Provinz schon jetzt eine Einwohnerzahl von 57 Seelen pro Quadratkilometer. Es kann keinem Zweifel unterliegen, dass diese Zahl in dem ganzen Gobirgslande Syriens und Palästina* schon bei geringer Verbesserung der allgemeinen Verwaltimgs-, Rechts- und Verkehrsverhältnisse erreichbar sein würde. Nehmen wir nun an, dass der vierte Teil des Landes, also ungefähr 7500 Quadratkilometer, für Gartenkultur in Betracht kommet), so würde das Gartenland allein 750 000 Seelen fassen. Dazu würde dann für das Gebiet bei Ausschluss grösserer Industrie noch die gleiche Zahl Knechte, M'ägde, Handwerker, Beamte und Lehrer, Arbeiter, Kaufleute usw. in den Dörfern und Landstädten hinzukommen. Das für den Gartenbau passende Viertel des Landes würde also schon allein etwa Millionen Einwohner ernähren können. RechjUen wir, dass das übrige Land nur ein Drittel der Aufnahmefähigkeit besitzt, so würden diese drei Viertel des Landes gleichfalls gegen l1/2 Millionen Seelen aufnehmen können. Dass infolge von Industrien ganz andere Bevölkerungsmassen unterzubringen sein werden, ist selbstverständlich. Ernährt doch Belgien, das ungefähr so gross ist wie Palästina, ohne Schwierigkeit eine Bevölkerung von fast 7 Millionen. Ob Palästina je eine solche industrielle Blüte wird erreichen können, ist schwer vorauszusehen. Es muss aber darauf hingewiesen werden, welche ungehobenen Schätze es nach neueren und neuesten Forschungen an Phosphate]], Asphalt, Schwefel, Salz und wahrscheinlich auch, an Petroleum besitzt, welche enormen Reichtümer an Kali und Brom in dem Wasser des Toten Meeres stecken und welche gewaltigen, bisher im Detail noch gar nicht einmal berechneten Wasserkräfte für alle Arten von Industrien im Jordan allein zur Verfügung stehen. Schliesslich dürfen wir nicht unerwähnt lassen, dass nicht der geringste Grund vorliegt, warum es nicht gelinge]! sollte, die Landwirtschaft zu verbessern und in nationaler Weise zu ,,intcnsi.vizieren", wenn nur erst die Hauptbedingungen der leichten Zugänglichkeit des Gebietes durch gute Strassen und möglichst viele Schienenwege geschaffen sein werden. Gerade nach dieser Richtung stellt Palästina am Vorabend einer neuen Zeit. Bald wird man das Dampfross das Jordantal überschreiten sehen, bald wird mun vom Hauran in wenigen Stunden Haifa erreichen, und vielleicht schon in wenigen Jahren auch die Häfen, des Roten "Meeres. Ruppin hegt noch schwere Bedenken wogen des für den Landbau notwendigen Meuschenmaterials. Er möge sich die Mühe nehmen, York- Steiners ,,T a 1 m u db ein er" (Kr. 3) zu interviewen, und er wird von seinen Zweifeln befreit sein. B. Jakobs... Briefkasten. Dr. 0. W. in Berlin. Sie haben recht. Herr Alluaud, über dessen Ansichten wir ein Interview reproduzierter, meint nicht das dem Kongresse von dar britischen Regierung angebotene Guas Ngishu Plateau, sondern offenbar K i k u j u. H. Sch., Breslau. Besten Dank für Zusendung. 0. K.f St. Gallen. Besten Dank. Unseren Brief dürften Sie ja bereits seit einigen Tagen in Händen haben. M. H., Kolomea. Dem Presskomitee des L.-K* für den BZiontf übergeben. Josef Auerbach. Eine solche Zeitung existiert unseres Wissens nicht. Verein ,,Zion", Nadwörna. Bericht samt Brief dem Presskomitee des L.-K. übergeben. C. B. in St Ein Oelbaum kostet 7 K. 2. Ja, Geburtsort unbekannt. Z. in P. Die Wochenausgabe des „Petit Journal" dürfte Ihren Zwecken entsprechen» SPENDEN flr den Natlonalfonds: „Bar Kochba", Wien: ä 10 h : Szymiec, Frucht, Hans, Klippe, Jonas, Gipe, Weit, Mawy, Bazar, A. H. Joachim, Wexus, Jochanan, Hähndl. Nachtrag : Hähndl, Szymiec, Hans, A. H. Joachim. Nacht....... 1.70 Tarnopol: Sammlung Cäcilie Oczeret im Hause Dr. Sturm bei Brith-Milah des Ephraim Jose! Sturm . . . 22.— Rechtsanwalt Wunderlich, Oppeln beim II. Jüdischen Turntag..................... 2.- Nadworna: Thoraspeade Klugmann 3.—, L. Förster 1.—. Taubes ................. 4.— „Agudath Hatchijah", Dunajewzi, trägt E m a n u e 1 Scheinkin aus Balta: jp^^ b^SiEtf b^blfl ntIHfc rc naij?:» npbnn n^b:n neoan mbnnrcrn MW T3 HD-inn..................251.30 wBar Giorau, Wien............... 3.— Sammlung Tobias Freisinger bei Kaschauer Zioisten . . 27.50 wAchwahu, Rymanow, anlässlicb abgelegter Staatsprüfung des Samuel Seelenfreund......... 3.— Czernowitz: Sammlung Löbl Taubes und Menachem Steinmetz, Waszkoutz: L. Taubes, M. Steinmetz, D. Schwitz, S. Kre;sel, S. Lifsches, J. Tropper ä K 1.— , M. Goster 0.60, L. Steinmetz, M. Kriegsmann ä 0.50, A. Heit 0.40, J. Katz 0 30, H. Koffler, H. Papst, F. Terner. B. Heit, M. Wolter, M. M. Prostak, M.Kautke, J. Prostak, N. Frenkel ä 0.20, A. Erdreich, K. Lobel ä 0.10, Rediktion „Jüdisches Wochenblatt", Czernowitz 0.68, ab Porto 0.22. Leo Pinsker . . . . . 10.76 Natiohalfondskommission „Agudath Zion", Lodz: D. Landau durch M. Lewicki Rbl. 0.52, J. Halpern, 2 Coupons 0.38, JYL Monczki, 1 Coupon 0.19, M. Lewicki gesammelt zur Brith-Milah bei H. Janowski 3.50, St. Hochermann von Schaft'- 1. — , Anna Stückgold 1.—, L. Holländerski 0.11, M. Koprowski von Fr. 0.30, N. Reiche't 1.—, F. Weinberg 0.10, Wette Benndorf 0.50, J. Neuteich anlässlich seiner Hochzeit mit Fräulein Glück 10.—, L. Stein anlässlich der Geburt seiner ersten Tochter 1.—, J. Altmann 0.17; zusammen Rbl. 19.76 =............... 50.— Sabi Eylingen, Szklow................ 254-.— N. N. für eine Nummer der „Well"......... 1.— Sammlung J. Kapilowitz, Karlsruhe : Gewonnene Wette Raschansky Mk. 2.—, anstatt Bahnsteigskarten 0.60, anstatt Gratulationen Kollegen Rosenau und Kogan 0.60, Schmulowitz 0.50, Bratmann 0.30, Kapilowitz 0.50. eine Christin-Zionistin in Giessen 1.—, sonstige Spenden 1.31 . ................. 8.— „D e g e 1 Z i o nw, Dunajewzi........... 27.80 Jüd. Volksverein „Zion", Teplitz-Schönau: Vorstandssitzung „Zion" K 1.40, Vereinsabend „Zion* 5.60, L. Werner 0.72, J. Kohner 0.40, E. Ehrlich 2.— , Sammlung H. Adler 10.—, E. Heller, Komotau 2.—. Tempelsspenden : R. Adler, R. Karpeles, A. Gärtner ä 2.— , H Landsmann 1.—, H. Russ 1. — , A. Ehrlich 10. — , R. Adler 8.—, H. Schütz 6—, L. ßarkus, C. Löwy, Dr. H. Kurrein, F. Reichmann, M. Hernheiser, L. Lemberger ä 2.—, H. Landsmann 1.—. Dr. Kahn 38.56, Eppler 38.56.................. 67.12 Felix Harris und Gattin, London, anlässlich Pidjon Haben ihres Sohnes Theodor Herzl............ 12.20 Sendung Mendl Kahana, Gyo Bekas: Von seiner Hausbüchse 2.40, Jacob Schönberg, Galatz 10.—..... 12.40 Jüd. Kolonialbünk durch L. Strashun, London, Sammlung Goldstein bei B ith Milah 0.14.0, ansonsten 0.3.6 . . 21,— Jüd. Kolonialbank durch die Nationalfondsverwaltung für Deutschland pro April Mk. 522.73 =.......611.59 Jüd. Kolonialhank durch die Nationalfondsverwaltung für Deutschland, goldene Buchspenden Mk. 340.15 . . 397 98 Jüd. Kolonialbank durch die iSationalfondskommission in Grodno Rbl. 50.— und 101.89, letzterer Betrag als '/Jährige Büchsen Sammlung............ 382.76 Jüd. Kolonialbank durch Benjakob, Wilna: B. A. Goldberg, Wilna, Thoraspende Rbl. 2.—, zur Eintragung

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