Die Welt
- Journal
- Die Welt
- Volume
- 8 (1904)
- Issue
- 30 (22.7.1904)
- Date
- 1904-07-22
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 86% known words query
- IRI
…/3315709-3316073-3316104--45954-3340785- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Seite 14 „Di* * w^it Nr. 30 Korelitsch, Dorsche Zion. Dwinsk, Achiule zion, Bersohn. Kala rasch, Dor chodesch. Bar, B'nei Zion. Kertsch, Zionisten. Konstanza, B'nei Zion. Bukarest, B'nei Zion David. Grodno, Zionisten. Czernowitz, Hasmonaea. Cherson, Zionisten. Bialystok, B'nei Zion. Bialystok, Schoschonas jericho. Kattowitz, Sosnowitzer Zionisten verein. Odessa, Pojali Zion. S c h an 1 e n, Zionisten. Warschau, Ezras jesomim. Bialystok, Dorsche Zion. Berditschew, B'nei Zion. Konotop, junge Zionisten. Warschau, Hatechija. Warschau, B'nei Efraim. Lodz, Dorsche Zion. Warschau, Bachure Zion. Warschau, Komitee der W. jüd. Gesellschaff, Achieser. Ung. Hradisch, Zionisten. Bojan, Ohawe Zion. Bialystok, Ojawej Zion. Smolensk, Zionisten, Dr. Kramnik. Kossow Zionsverein, Präs. D. Eltis. Klintzy, Aguvas hazionim* Opejnia, Zionisten. Tain oje, Zionisten. Fastow, Zionisten. Borsna, Zionisten. Plotzk, Zionisten Eydtkuhnen, B'nei Zion, Pilrischky. Meglin, Zionisten verein. Grajowa Zionistenverein. K a s a t i n. Zionisten. Czernowitz, akad. Verbdg. Hebronia. Warschau, Gesellschaft Libanon. Bialystok, Kadimah. L o d z, Macc abaeaverein. Warschau, akad. Verein Kadimah. Nagyszombat, Achiusz. Tiflis, Zionisten. Baku, Zionisten. Tomaschow, Ahavath Zion. Bla schki, Zionistenverein. Zborow, Zionisten. Lebedin? Zionisten. Kartouz bereza, Zionistenverein. Pernau, Zionisten. Stuttgart, zion. Ortsgruppe, Em. Kaufmann. Nies wisch, Zionisten, Polo t z k, Zionisten, Lübeck, zion. Ortsgruppe. K a n e w, Zionistenverein. B e n d e r, Zionisten, Dr. Br>ndfrsky. Lodz, jüdischer Dilettantenchor. K e s m a r k, Ohawe Zion. Tschern igow, Zionisten. Ey d tkuhnen, Chowewe Zion. Otynia, Nationalfonds-Kommission Sofer, Sternheil, Gottlieb. Sokolka, Zionisten. N a 1 i n e, Verein Hatchib. Staristsche, Zionsverein. Leipzig, zion. Ortsgruppe. Zloczow, Ahawas Zion. Mainz, zion. Ortsgruppe. W o 1 k o w y s k, Zionisten. Bobrurjsk, Zionisten, Stryj, Verein Veritas, Ognisko. S k a 1 a t, Verein Judaea. P e t e r s b u r g, Schejresch zijoin. T e p 1 i t z-S chönau, Zion. S 1 a t i n a, yesod leumi. W a rschau, Aufei Zion.ZwenigorO'-ka, Zionisten. Kursk, Zionistenverein, Dr. Tschernomordik. Mari am pol, Dorsche Zion, Bar-Kochba, Tschijah Bn*j Zion. Oschmiany, Zionisten. Moskau, Redaktion „Ewre-kaja schkola". Wa rschau, Ochbe Zion. üngheni, Zionsgemeinde. B i el skg r o d u, Bnej Zion. D u b n o, Zionisten. Pruschany, Zionisten, Dawidsohn Lustzin, Zionsverein. Chodoroff, Bnej Zion. Wien. Verein für Krankerpflege und Unterstützung handlungsangestellter Israeliten. Rozystsche, Mewseros Zion. S e v e n i. zion. Frauenverein Estera. Mazowezk, Bnej Zion Sokoly. Brünn, jüd.-akad Lesehalle. Horozynetz, nation. Zionsverein. Riga, Konvent des lit.-musik. Vereins jüdischer Studierender zu Jurjew (Dorpat). Zloczow, Frauenverein Ohel leak. Gory Gorki, Zionisten. Eadomysl, Vereine Kodimo und Nechemje. D i a 11 o w o (Grodno), Zionisten, Panciu, Hasch ach ar. Die Redaktion de« „Neues Belgrader Tagblatt": Verehrl. Redaktion! Es drängt uns, Ihnen unsere kollegiale innigste Anteilnahme auszudrücken über den unersetzlichen Verlust, welcher Ihr geschätztes Blatt durch den Tod seines Begründers und Inspirators, des unvergesslichen und im edelsten Sinne des Wortes grossen Theodor H erzl, betroffen hat. Die Journalistik hat einen wundervoll begabten und anmutig geistvollen Vertreter, das Judentum seinen würdigsten und edelsten Führer und die Menschheit einen der vornehmsten Zeitgenossen an ihm verloren. Ehre und Ruhm seinem Andenken! Gott tröste Sie und uns Alle Für die Redaktion : Cohen. Danksagung. Die Redaktion der „Welt" sagt hiemit allen Freunden, Mitarbeitern und Gesinnungsgenossen, die ihr, oft in der rührendsten Weise, das tiefe Beileid anlässlich des Todes unseres geliebten Führers ausgedrückt haben, den wärmsten Dank. Für die Redaktion : Dr. Siegm. Werner. Die Bilder Dr. Herzls. Die Moses-Darstellung Herzls von E. M. Lilien, die wir in der letzten Nummer veröffentlicht haben, ist nach einem Glasfenster-Entwurf für die Bnei Brith-Loge in Hamburg reproduziert. Das ßild „Herzl an der Rheinbrücke in BaselK ist nach einer Photographie angefertigt, die von E. M. Lilien hergestellt wurde. Trauerfeiern. Die Trauerfeier der Wiener Kultusgemeinde. Der schwarz dekorierte Tempel in der Leopoldstadt war sowohl im Männerraum, als auch in den Frauengalerien überfüllt. Auf allen Gesichtern zeigte sich tiefe Trauer und warme Teilnahme. Der Chor sang den Trauerpsalm 59. Die Trauerrede hielt Herr Rabbiner Dr. Schmied 1. Er sagte in der Trauerrede u. a.: „Hochgeehrte, hochansehnliche Trauerversammlung! Wir sind in dieser Abendstunde in feierlicher Menge hier versammelt, um dem edlen, grossen, über das Niveau des Alltäglichen hoch hinausragenden Mann, der überaus frühzeitig im Zenit seines denkwürdigsten Lebens und Schaffens abberufen wurde, auch an dieser heiligen Stätte eine Stunde wehmutsvollen und dankbaren Gedenkens zu weihen. Wohl sind bereits zahlreiche, hochehrende und tief ergreifende Trauerkundgebungen in Wort und Schrift, von nah und fern, von hoch und nieder erfolgt und ebenso ist in der vor wenigenTagen stattgefundenen grossen imposanten Versammlung das Andenken des grossen Heimgegangenen in würdigster und erhebenster Weise gefeiert worden. Zu allen diesen Trauerkundgeburgen gehört noch eine Ergänzung, eine Vervollständigung, nämlich die religiöse Trauerkundgebung, die grosse Trauerfeier an gottgeweihter Stätte, welche sowohl den grossen Toten, als auch die Lebendigen ehrt, indem sie dadurch bekunden, dass sie ein warmes Herz für ihre grossen Männer haben, die mit flammender Begeisterung ihr ganzes Leben dem Wohle ihres Volkes geweiht hatten. Wo gäbe es einen, der einer solch religiösen Trauerkundgebung würdiger wäre, als der unvergessliche Heimgegangene, den wir heute vor acht Tagen unter den heissesten Tränen in die Erde gebettet. Dr. Theodor Herzl war der von Gott prädistinierte Mann, um in den tausendjährigen Annalen unserer Geschichte sich ein unverwelkbares Gedenkblatt zu gründen. Als Gott Jesaia die grosse Sendung an sein Volk übertrug, da legte er eine zündende Kohle auf dessen Lippen. Dr. Theodor Herzl trug diese zündende Kohle nicht nur auf seinen Lippen, sondern auch in seinem Herzen, mit der er auch tausende Herzen entzündete, erleuchtete und erwärmte. Namentlich bleibt es sein grosses unvergessliches Verdienst, dass er unsere heranwachsende Jugend zu begeisterter Liebe für das Judentum erwärmte. Hätte Herzl in der Enge jüdischer Kreise seinen Lebensberuf gewählt, ihm wäre es vielleicht niemals gelungen, das Ideal der heranwachsenden Jugend zu werden. Da er aber ausserhalb der Enge jüdischer Kreise stand, seine hochbegabte Feder in den Dienst der allgemeinen