Die Welt
- Journal
- Die Welt
- Volume
- 8 (1904)
- Issue
- 30 (22.7.1904)
- Date
- 1904-07-22
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 4 f|bj^ & W^lt" Nr 30 des Ertrages entgegen, weil seine Reben immer besser wer- Eskorte nach der Ansiedhing begleiten wollten. Sie führten den. Rings um seinen wohlgepflegten Garten ist noch die um unsere Wagen herum auf ihren schnellen Pferden eine Einöde, die der Fleiss auch zum Garten machen könnte. Art arabischer Fantasia auf, und wir mussten an die Lasso- Und solcher Beispiele gibt es so viele, als Kolonisten reiter des wilden Westens von Amerika denken, wenn wir In der Schule. in Palästina sind. Tüchtige, nüchterne Menschen mit harten Fäusten, und in den Augen haben sie eine Begeisterung für das Land. Die jüdischen Ackerbauer sind /Ali und intelligent, das war der Eindruck, den wir überall hatten, wo wir mit ihnen zusammenkamen. Natürlich haben uns die malediese stämmigen, wettergebräunten Bursche die Pferde herumwerfen, weit ins Feld davonstürmen und jauchzend wiederkehren sahen. Leider konnten wir nur eine kleine Anzahl der Kolonien besuchen, aber den jüdischen Bauer haben wir doch kennen gelernt. Er verspricht viel für die Zukunft. Vor der Westwand. rischen Details im flüchtigen Vorübereilen am meisten frappiert. Aber auch aus solchen Einzelheiten lässt sich manches folgern. Die Kolonisten sind zum Beispiel gute Heiter. Als wir nach Rechoboth kamen, sprengte uns ein Trupp junger Leute entgegen, einige zwanzig, die uns als Ja, wir glauben nach wie vor, und seit wir dort waren, stärker als je, dass dieses von der Natur so herrlich begabte Land ein Land der Zukunft ist. Diese bezaubernde Küste am blauen Meer kann zu einer Eiviera gemacht werden, wenn die Kulturmacht einer Kolonisation im