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Die Welt · 1904-01-01 · 29 (1904) · page 2

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Journal
Die Welt
Volume
8 (1904)
Issue
29 (1904)
Date
1904-01-01
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Nr. 29 „bie $ Weit" Seite 3 Geldsendungen (womöglich nach Vereinen oder Gemeinden geordnet) nehmen nur die Jüdische Kolonialbank (The Jewish Colonial Trust) und alle ihre Zahlstellen, sowie die Administration der „Welt" entgegen. Anfragen sind an die Mitglieder des Komitees für das „Nationalgeschenk für die Kinder Dr. Herzls" resp. an den Vorsitzenden des Komitees D. Wolffsohn, Köln a. Rh., Karolingerring 27, zu richten. Wir erwarten eine überwältigende Manifestation Euerer Liebe für unseren toten Führer, Euerer Achtung yor unserem Volke! üas Komitee: D. Wolffsohn, Köln a, Rh., Karolingerring 27 Vorsitzender des Komitees. Joseph Cowen, London 6G, Finchly Road Jacob Kann, Haag, Scheweningsche Weg 52 Johann Kremenezky, Wien, IX., Eisengasse 5 Dr. N. Katzenelsohn, Libau. Med. Dr. E. Tschienow, Moskau, Juschkow per. Haus Rossja Architekt 0. Marmorek. Wien, IX. Maximilianplatz 4—5. Wien im Juli (Thamtaz) 1904 (5664). ©ie ersten Spaden Wi3 das ,,$atiooafgescbenl< für die Rinder 1f. Herzls": D. Wolffsohn, Köln................K 2000 — Joseph Cowen, London ..............n 2000.— Joh. Kremenezky, Wien..............w 2000.— Jakob Kann, Haag.................w 2000._ Dr. N. Katzenelsohn. Libau.............., 2000.— Oskar Marmorek, Wien..............n 1000.— J. L. Greenberg, London.............. 1000.— J. L. Goldberg, Wilna...............„ 1000.— Dr. Alexander Marmorek..............n 1000.— A*A*»**^AA^^**^**^AA#»*^^^**^^<^A*A^*^^Vm^^*i**^*^M^*»* ■»^V^^M^VM^^VVV^MVVMV^WWV'MWWMV^^V^VV^^VVy^^VVVM^VWV ®ic Bii)bepufai)g <ks Rossel) f{>-@, ui)d der |JabFesl<ot)fcpei)z. Das grosse A.-C. ist für Dienstag, den 16. August I, J., die Jahreskonferenz für Mittwoch, den 17. August nach Wien einberufen. **&^*0*0Vkj+*fi*^f*0*AA*^*A&*Ji*AAtA**+A*****if**W&*+^^^ Die Trauerkundgebung in Wien. Das Wiener A.-C. hatte beschlossen eine einfache, würdige Trauerfeier für den toten Führer zu veranstalten. Unterstützt vom Obmann des Distrikts- Komitees Dr. E. M. Z w e i g und freiwilligen Mitarbeitern aus den Studenten- und Arbeitervereinen, löste es seine Aufgabe auf das Beste. Der grosse Musikvereinssaal, in dem die Trauerfeier stattfand, war Sonntag, am 10. Juli, um 10 i/2 Uhr vormittags von einer vieltausendköpfigen Menge bis auf das letzte Plätzchen gefüllt. Der Saal selbst war an der Stirnseite schwarz drapiert und mit dem grossen Bilde Herzls geschmückt. Die Rednertribüne war ebenfalls mit einem schwarzen Tuche bedeckt. Dem Bilde gegenüber hing die umflorte zionistische Fahne. Ausser der Familie des Verewigten nahmen alle zionistischen Korporationen Wiens, eine Deputation des Wiener Kultusvorstandes, mit dem Vizepräsidenten kais. Rat Moriz Hirsch an der Spitze, und eine grosse Anzahl von Juden aller Bezirke an der Feier teil. Hunderte mussten auf die Teilnahme an der Trauerkundgebung verzichten, weil die Behörden eine weitere Ueberfüllung des Saales nicht zuliessen. Die Feier wurde mit dem von Oberkantor Bela Gut mann und dem verstärkten Tempelchore weihevoll gesungenen Psalme „Ach elohim ..." eingeleitet. Dann folgte die Trauerrede des Gemeinderabbiners Dr. Feucht wang, die tiefen Eindruck machte. Trauer-Rede des Rabb. Dr. Feuchtwang, rvw nna nnas xb /t«Skj „Ich möchte schweigen, meinen Mund nicht öffnen, denn Du, o Herr, Du hasl's getan." Diese Worte, teuere Glaubensbrüder und Glaubensschwestern, diese Worte drängen sich mir auf die Lippen, in dieser für uns alle so ernsten, so tieftraurigen Stunde. Es ist an mich der ehrenhafte Auftrag ergangen, in dieser grossen Versammlung, die in ihrer Trauer um unseren unvergesslichen Herzl sich hier zusammengefunden hat, dem Schmerze aller würdigen Ausdruck zu verleihen. Ich höre eine Stimme

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