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Die Welt · 1904-01-01 · 1 (1.1.1904) · page 15

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Journal
Die Welt
Volume
8 (1904)
Issue
1 (1.1.1904)
Date
1904-01-01
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Nr. 1 *iti^w „Bit * ^lt" Seite 15 s&iiit&clien Äaie.i'^auf. Das Charak^ristjkura des Goä>x. ää^MüVäb&!iBt \sein>jN&'hteri>h€»ity seine strenge, juridische Ms%iifrg. Ö^iÄ W^eän B run k („Öeftchichte des römißeheM MV?endo rfs Bn^kljcler Jurispr.) meint,j dal" röiiajscdie. Mepht zeichne sich aus durch seine Loslösungi vom einfachen feinschlag so gilt es ebenfalls vom) baJby-T Ionischen Becht. Wir üp&en Wer auchyjkein.e;ip«fipitionen desBechts7 wif in ^den Insiitutionjen Justini^ns, (Es| <heht sich in* 4ie$e^,ffiiisic^^ Reehtebüehern anderer Völker^ von?der;'Bit)eX dem Vendidad a\es Zaraihiistra* dem- Koran u; s. "w. auffciil^nd ab), pieser Umstand ist entweder det jeder vorgeschrittenen Kultur eigenen Teilung der Ger;>* bietet oder vielleicht dem Bin fluss der Sumerier zuzuschreiben.; Abele die Famiiien^esejze verdienen unsere Aufmerksamkeit aus einem> anderen Grunde. Nämlich" wegen^ ihrer Verwandt- BChafk mit den sumerischen Familiengesetzen. Sojlautet § .1392 in den Gesetzenüber die Adoption: „Wenn der Sohn eines ßühlers oder einer Buhldirne (gemeint eines Tempelbuhlers N e r s e\ß a oder^ Kadiscntu) zum Ziehvater, zur Ziehmutter sagt: ,Du bist nicht mein Vater, Du bist nicht meine Mütter," so schneidet, man ihm die Zunge ab*. Vergleichen . wir1 damit das erste sumerische I^amiliengefietz;•)<,, Wenn ein Kind zu seinem Vater: ,mein Vater (Du) nicht sein" es zu ihm sägt: (so) scheert (verschneidet) er es, zur Feldarbeit bestiithmt er es und fürrSilber gibt er es ihm.* Sehen wir hier nicht den direkten Einfluss der altsumerischen Kultur auf die semitische? Ünd ich halte es für ein Verdienst des Prof. Müller, dass er in seinem gegenwärtigen Buche auf die Aehnlichkeifc der grammatischen Konstruktion der sumerischen; Gesetze und der Hammurabischen (die Nachstellung des Partikels ,ma", die Professor Müller mit „wenn* übersetzt) aufmerksam gemacht hat. Die Deutünjg des sumerischen Gesetzes nach Prof. Müller, wonach nicht der Sohn, sondern der Vater das Feld räumen musste, scheint mir nicht plausibel. Sie stünde doch im direkten Widerspruch mit allen Institutionen der ^Geschlechtsorganisation, wo doch immer in den entwickelteren Perioden das Vaterrecht vorherrschend war. Unsere Vertreter des arischen Standpunktes, die Rassentheoretiker ä la C h a m b e r 1 a i n und W i 1 s e r möchten doch daraus eine Lehre ziehen. Nicht Arier haben die Kultur geschaffen. Taranier waren es, die die Grundlagen legten, Semiten, die sie aufbauten und über Kreta (das Gesetz vonGortyn) über Athen drang sie nach Rom, nach dem orbis terrarum. Nicht eine Rasse schuf die Kultur, alle halfen dabei: Es: gibt keine Könige und keine Kärrner unter den Rassen. Alles hängt von den Umständen, von den sozialen Verhältnissen ab. Das babylonische Recht wurde für die spätere Zeit das, was das römische für Europa war/ Es wurde reeipiert in Persien, seine Spuren finden wir im syrisch-römischen Gesetzbuch u. s. w. k Wer weiss, wieweit seine Wurzeln hineinragen. Oder sollen wir mit Post (Vergleiche seine Stud. zur Entwicklung der Familienrechte) sagen, dass alle Völker instinktiv dieselben rechtlichen Institutionen geschaffen haben? Wie eine orphischeKette umschlingen sich alle Produkte der Menschenkultur, ineinander fliessend, auseinandergehend — im ewigen Wechsel, in ewiger Bewegung und doch umschlungen. „Das waren die Gesetze Hammuräbis, die Rechtsbestimmungen der Gerechtigkeiten, welche Bammurabi der mächtige Konig festgesetzt und wodurch er das Land gesetzmässiges Recht und,gute Regierung hat erhalten lassen.*7) Und durch Jahrtausende klmgt mächtig seine Stimme. . / . . L 6) Vergl. P. Haupt: Sumerische Studien i879 p. 1. Hommel: Gesch. Bab.u. Ass. 382 ü; a. ' "') Schluss der Stele nach Kohler u, Peiser U p. und Verhöhnung des Bureau jüdische Hochschule*'. ^Qm '^ Juli 1903 his 15. D ez emb er 1903.) -; > .. : Eingang. c; ' Barbestalid im Bureau laut Ausweis vom :.; 15. Juli . . *v . .; . . .... . Frcs. 750.69 Au«.: der „Jüdischen Kolonialbank* .er,-" .1 hälteh am 19. September . . . .., „ 500.— zusammen Frcs. 1250.69 ,; Ausgang. I. rt eisen. Studienreise zum Zwecke der Besichtigung der technischen Mittelschulen : Reise nach Winterthur—Zürich (20 bis; 25, Juli) ............... Reisenach Bern—Biel (10. bis 13. August) Reise zum Zwecke der Organisation von Ferial-Hochschulkursen (7. bis 18. November)............ II. Ausgaben des Bureaus: Gehalt kn Sekretär, vier Monate ä 100 Francs und ein Monat 80 Frcs. . . Miete, fünf Monate ä 30 Frcs. .... Porti, Einschreibebriefe, Telegramme und Schreibmaterialien: vom 15* Juli bis August Frcs, 17.40 Für August . . . . ..-._■„■. 25.55 „ September ... „ 25.85 „ Oktober . . ... . „ 20.60 „ November . ... . . „ 17.— „ Dezember .... „ 14.20 Diverse . . . ... ... 16.35 Frcs. 45. 35. 175. 480.- 150. 136: zusammen. Bar im Bureau.......... zusammen . Genf, 15. Dezember 1903. Für das Bureau: )5 % 74 Frcs. 1250.69 Frcs. 1021. 228.' Der Sekretär: L S tupn i tzk y. Jüdischer Nationalfonds Das Goldene Bush. Hr. Hugo Urysohn in Moskau zur Eintragung des sechsten Kongresses . . Spaskauer Bethaus .......... . Hr. Osip H. Chischin in Moskau .... Bnei Zion in Irkutsk . ... ... . . . Ziooistenverein in Taschkent...... „ „ Nikolajewsk . . . . . Agudas Hazionim in Oral ........ Der Zionistenverein in Geletz tragt Doktor Tschlenow in Moskau ein . . Der Zionistenverein in^Kokand trägt Doktor Tschlenow in Moskau ein . .. . Bnei Zion in Tschita . . , . . . Zionistenverein in Perm . . . ... . . „ Alexandrowsk . . . . „ r. Wladimir „ , Bjasan zur Eintragung des Atiwa ben Josef. . . ..... Sons & Daughters df Zion in Llttle Rock Scharei Zjon in Wbrcester . . . . . . . D. Leyontin in Jaffa zur Einti agung von Leib & Kreini Lea Levontin, gespendet von den Kindern ^nlässlich der; goldenen Hochzeit äin 13?^ Tebeth 5664 Chowewei Zion Association^ in Bulawayo Agudas Techias Zion m St; Petersburg •. Bächmüter Zionistenverein z,t\x Eintra* gung des sechsten Kongresses (d. h. Schwebbelmanii) . . . . . . .., .. Bnoth Zion zu^ Dänösary . V . . . r . Schoresch Zion (III) St. Petersburg . . . Makkabfcer in Lodz.........• . Kronen Dollars Francs Pf. Sterl Kronen ■ 252.- 252. 504.- 252.- 504,- 252.- 252.- 240.- 252.- 252.- 252.- 240.- 240.- 252.- 50.- 50.- 250.— 103.10 328.60 240.— ^40. — '^51.-- 252.-

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