Die Welt
- Journal
- Die Welt
- Volume
- 7 (1903)
- Issue
- 2 (9.1.1903)
- Article
- Jüdische Splitter
- Date
- 1903-01-09
- Page
- 5 (sequence 2)
- Language
- German
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- Tunis 1× ep/1048155
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Nr. 2 ,,Die 1fr Welt« Seite 5 Zeitrechnung bei ihnen gilt Indesisen kann dies alles durch spätere Nachschüblinge und Lehrer zu ihnen gekommen and braucüt nicht notwendig heimatliches Erbteil zu sein. F i nn gibt eine ausführliche Schilderang der Synagoge von Khai-fung-fu. die ganz stattlich gewesen sein muss. Im Jahre 184?9 * beschlossener] Londoner| Juden-Bekehrungs¬ und einem Abgesandten der Anglo-Jewish Association, dem österreichischen Juden Liebe r m a n n — alle aus der Zeit Ende der» Sechzigerjahre des XIX. Jahrhunderts. NachPegralb existierten in Pienlang in Honan noch etwa zwanzig sehr arme jüdische Familien. Ihre Religion nannten sie Kin-kiao, wörtlich: die Sekte, welche Verein, die Juden in Khai-fung-fu aufsuchen zu lassen, und sandte durch Vermittlung des Bischofs von Victoria auf Hongkong zwei chinesische Christen zu ihnen. Dieselben fanden Khai-fang-fu im Verfall, die Synagoge zerstört. Rabbiner aus Tunis. Einige Manuskripte, darunter eine Thora-Rolle, wurden gerettet. Spätere Berichte über die chinesischen Juden, welche im wesentlichen die früheren Nachrichten bestätigen, liegen yop yon P e g r a 1 b, apostolischem Provikar der Provinz tjonan und dem amerikanischen Missionär Dr. Martin te Juden. die Flechsen ausschneidet. Von einer Synagoge war keine Spar mehr vorhanden. . Dr. Martin fand in Khai-fung-fu an Stelle der ehemaligen Synagoge nur einen Stein mit Inschriften, welche Hohepriester der Samariter. besagten, die Synagoge sei im Jahre 1163 a^chtet worden. Sie sei vor etwa 300 Jahren restauriert ^rden« Ajieb, Liebermann bestätigt, dass die Synagoge zwiscnen - 1840 und 1850 zerstört worden sei. Die restlichen Juden wussten nur noch, dass sie sich zur Religion Mbees bekannten; sie nannten ihren Gott Je-cho-a-cha (Jehovah)