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Die Welt · 1903-01-02 · 1 (2.1.1903) · p. 2

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Journal
Die Welt
Volume
7 (1903)
Issue
1 (2.1.1903)
Article
Dem neuen Jahrgang zum Geleite
Date
1903-01-02
Page
2 (sequence 2)
Language
German
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Seit<> 2 „Die ^/WeltJ* Im poUtisefeen Teile Averdten;^#%iiäfön Lebensfragen des Judentums ^e^recheri; -V": / ^Yorwäfcts! ¥i^&ärts iasfc^^^ der unsere Arbeit beherrscht. Wer Ziönisnfui^anseinem Wachsen bietet - das Bild eiaes Adlers, derr wie eine Ahnung, verschwindend in; lichten Höhen;$ng und baldv der König der Lüfte. Vor unserem Auge mit rauschenden Schwingen unaufhaltsam dahineilt. Die Schwingen des Zionismus sind das Wort und die Schrift. Wir werden das Unsere tun, dass sie erstarken. J. U pf imn y. Ethos und Physis der jüdischen Rasse. *) Von Heinrich Driesmans. Man hält die Juden und mit Recht, für das Volk der weissen oder kaukasischen Rasse, das die lebhaftesten und energischesten Rasseninstinkte, den grössten Rassenstolz besitzt. Nur die alten Inder können in dieser Hinsicht mit ihnen rivalisieren und wie der indische Kastenstaat in letzter Hinsicht nichts anderes war, als eine grossartige Veranstaltung zur Reinerhaltung des weissen , arischen Kriegerstammes, der sich unter der schwarzen : Grundbevölkerung des Indus- und Gangestales niedergelassen hatte und zu seiner Hinaufzüchtung durch die ethnischen Abstufungen der drei weissen Kasten, so liegen auch dem Gesetze Jahves rasseninstinktive Regungen zugrunde. Die immer wiederkehrende Betonung des Volkes Israel als des „auserwählten Volkes" lassen darüber keinen Zweifel, dass dieses Gesetz ein Rassen gesetz war. Das Volk sollte sich aus der Masse der kanaanäisehen Stämme herausheben, sich absondern, um vor dem Aufgehen in diesem bewahrt und in seinem Ethos erhalten zu werden. Sjp wollten seine Führer und Propheten, und davon hallt jede^ Buch, ja fast jedes Kapitel des alten Testamentes fwidei Das war unter den obwaltenden Verhältnissen im damaligen Kanaan die gegebene,die einzig mögliche«, die.Real* politik, und sie wurde dem Volke Israel von seinen tiefsten Lebensinstinkten, von seinem Selbsterhaltungstrieb diktiert. Sie schlug sich in dem Gesetze Jahves, in seinem gottesdienstlichen Kult nieder, der solchermassen nur der Ausfluss dieser Instinkte war.**) Jeder religiöse Kultus ist im tiefsten Grunde „Rassenkultus" und die Götter und Heroen eines Volkes sind überall ursprünglich Stammes- und Rassenidole. Der Gott der Israeliten war ein solches im ausgeprägtesten Masse und an ihm und seinem Gesetze erhielt sich das Ethos dieses Volkes und züchtete sich fortgesetzt hinauf aus dem unübersehbaren Völkergewoge der westasiatisch-afrikanischen Länderbrücke. Die strengen Verbote der Geschlechtsverbindung mit den übrigen Kanaanitern, die grausame Austilgung der Frucht solcher Verbindungen, die Steinigung der Uebertreter dieser Verbote reden hier eine unmissverständliche Sprache. Das alte Testament ist ein Rassenbuch, wie es nicht entschied dener gedacht und geschrieben werden kann und seine Verfasser haben die Rassenfrage akut gemacht, haben sie *) Die Frage der jüdischen Rasse und Nationalität ist von so grosser Wichtigkeit und Aktualität, dass wir *s für geboten erachtet haben, sie von Autoritäten nach allen möglichen Gesichtspunkten erörtern zu lassen, und zwar wollen wir Christen den Anfang machen lassen. Mit obigem Artikel, den uns der bekannte Völkerpsychologe Heinrich Driesmans gütigst zur Verfügung gestellt hat, leiten wir ein und bemerken, dass in der Artikelserie die Meinung der Redaktion nirgends präjudiziert wird. Die Red, **) Vergi. Moses V. 20, 16: „Aber in den Städten dieser Völker, die dir der Herr, dein Gott, zum Erbe geben wird, sollst du nichts leben lassen, was den O dem hat." — Diese Ausrottungspolitik war von ebendiesen Instinkten diktiert. in den Vordergrund des^Bnt^fiüdens wod-Denkens, Le^Jens und Strebens. ein es ganzin Vikes gerückt; lange berör -die .übrigen Stämme der weisse^ :|Rasse:5 sich %uf ihre Afrßinft besannen. Diese sind, einer na<äi dem. anderen, an ihren laxeren, weniger energischen- Instinkten in dieser Hinsicht zugrunde und in dem allgemeinen Völkerbrei üer antiken tylittelmeerländer aufgegangen. Was ein G o b i n e a u in seinem „Versuch über die Ungleichheit der Menschenrassen" neuerdings erst für den Germanismus angestrebt, das hatten Moses und die Propheten schon vor Urzeiten für den Judaismus ins Werk gesetzt. Gobineaus Verbuch ist daher gleichsam die Wiederherstellung des „alten Testamentes" der Germanen, wie andererseits Moses der praktische Gobi ne au der alten Israeliten und seine Bücher, sowie die ganze Thora überhaupt das grandiose Rassen werk dieses Volkes und das m u s t e r gilti ge für alle Zeiten und Völker genannt werden können. Freilich ist das Volk Israel mit diesen seinen energischen Rasseninstinkten nicht unvermittelt in die Erscheinung getreten. Es ist allmählich gewachsen und ge_ worden und hat sich die scharfen und hellen Instinkte erst im Laufe der Jahrhunderte seiner Kulturentwicklung auf kanaanäischem Boden angezüchtet. Sie waren ihm in der späteren Stärke so wenig mitgegeben, wie den übrigen Stämmen der semitischen Rasse, wiewohl schon in Abraham und seinen Nachkommen der Stolz auf cfie cbaidäische Abkunft und das pietätvolle Festhalten an den Beziehungen zu den Stammesverwandten in Ur notwendig Zurückhaltung gegenüber denumwohnenden Kanaanitern bedingte und den eigentümlichen Absonderüngstrieb des späteren Volkes Israel im Keime entwickelte. Aber die Rassenreinheit blieb darum nicht von; Anfang an gewahrt. ^Hätten die Söhne; Abrahams" — sagtwö o b i -n e a u in djbm erwähnten Werke — „nachdem sie von den chaldäischen Bergen herabgestiegen, die verhältnismässige Reinheit der Rasse,, die sie mitbrachten, bewahren können, so würden sie ohne Zweifel das Uebergewicht, das wir sie mit dem Vater ihrer Patriarchen über die zivilisiertereni reicheren, aber weniger kräftigen, weil schwärzeren kanaanäischen Bevölkerungen ausüben sahen, sich erhalten und noch erweitert haben. Unglücklicherweise aber sind die Hebräer trotz gewisser Fundamentalvor- .schrifien, trotz der immer wiederholten gesetzlichen Verbote, ja trotz der fürchtbaren Beispiele von Verstossung, an die uns die Namen der Ismaeliten und der Edomiter, der illegitimen verworfenen Nachkommen des abrahamitischen Stammes erinnern, ganz und gar nicht nur in ihrer Verwandtschaft Verbindungen eingegangen. Seit ihren frühesten Zeiten zwang sie die Politik, das Bündnis mit mehreren verworfenen Völkern anzunehmen, in jhrer Mitte za wohnen, ihre Zelte und Herden mit den Zelten und den Herden der Fremden zu vermischen und die jungen Leute der beiden Familien trafen sich an den Zisternen. Die Känäer, ein Bruchteil der Amalekiter. und sehr viele andere lösten sich so in das Volk der zwölf Stämme auf/ Auch war schon die Familie des Sohnes Thare nicht mehr einheitlichen Stammes. Bei dem Bündnis mit dem Herrn uad der Beschneidung sämmtlicher Männer seines Hauses wurden diese alle als „Hebräer" dem Jehova geweiht, obgleich nach Gen. XVII, 27 ein Menge gekaufter Sklaven und Fremde sich darunter befanden. Auch von Seiten der Patriarchen wurde das Gesetz weiterhin verletzt. Die Kinder, welche Jakob ausser denen von Lea und Rachel mit den Nebenfrauen Bala und Zelpha zeugte, wurden gleichwohl unter die echten Väter Israels gerechnet. Joseph selbst hatte mit der Egypterin Aseneth den Ephraim und Manasse gezeugt, deren Nachkommen später in die Reihe der zwölf Stämme eintraten. Wir dürfen aus diesem Vorgehen der Erzväter entnehmen, dass das Volk ihrem Beispiel gefolgt und riament*-

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