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Die Welt · 1902-12-12 · 50 (12.12.1902) · p. 1

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Journal
Die Welt
Volume
6 (1902)
Issue
50 (12.12.1902)
Article
Lord Milner für die rumänischen Juden
Date
1902-12-12
Page
1 (sequence 1)
Language
German
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Redaction und Administration: WIEN IX., Türkenstrasse Nr. 9. Telephon 14199. Erscheint jeden Freitag. Zuschriften sind nicht an einzelne Personen, sondern an die Redaction oder Administration: Wien, IX., Türkenstrasse Nr. 9, zu richten. Unfrankierte Briefe werden nicht angenommen und ManuscrJpte nicht zurückgesendet. Sprechstunden der Redaction täglich von 7,12—7,1 Uhr. Preist der Anzeigen: laut aufliegendem Tarif. Der Inseratentheil wird Dienstag abends geschlossen. Einzelne Nummern 30 Heller. ■ Oesterreich-Ungarn: ganzjährig Kr. 12.—, halbjährig Kr. 6.—, vierteljährig Kr, 3.—. Für das ■ Ausland: Deutschland ganzjährig Mk. 13.70, halbjährig Mk. 6.85, vierteljährig Mk. 3.45, England ganzjährig Shg. 14,—, halbjährig Shg. 7.—, vierteljährig Shg. 3.10, Russland ganzjährig R 7.—, halbjährig R. 3.50, vierteljährig R, 1.75, Schweiz, Frankreich, Italien, Türkei, Rumänien, Bulgarien, Serbien, Griechenland, Aegypten ganzjährig Frcs. 17,—, halbjährig Frcs. 8.50, vierteljährig 4.25, Amerika ganzjährig Doli. 3.40, halbjährig Doli. 1.70, vierteljährig Doli. —.85 Nr. 50. Wien, 12. Dezember 1902 — 12. Kislev 5663. 6u Jahrgang Lord Milner für die rumänischen Juden. Ä6084Ö / M% fmt^#^anfex5t^ijtttt)Sfrt^Ctmi ^^^mMmmmim.u . 8 «2^!m&**m«U ^»y^s^^^^rr^. *■ :Mi^- , ■*8h *fe''^i~-v <•> mi^BMf4^M^^mz^:m^W-< \ ,4^^iKtffe^Wi^.*:t*^ . /•r;*V/ \f- »fe iJ&*^V~^?*d*0^^F%&4i W^j^*$@$w>&*.*MfctiJS4 I §^^w^B^T^^W^^u j»l§SÄS^^^#f ssprry^^ ^^te^^twi" h^4x:f& v.» " * - , r \,V. ,j* k.:. 'C *- Das obenstehende Bild ist die photographische Reproduktion eines Ghecks auf 25 Pfd. Sterl., welchen Viscount Alfred M i 1 n e r, „His Majesty's High Commissioner for South Africa" (Statthalter des Königs in Südafrika), an Mr. Sam. G o 1 d r e i c h, Präsident der Zionistischen Federation von Südafrika, als Beitrag für die Sammlung zugunsten der jüdischen Flüchtlinge aus Rumänien gesendet hat Diese praktische Betätigung der Sympathie eines hohen und mächtigen englischen Staatsmannes mit den Opfern rumänischer Unduldsamkeit ist sowohl eine Lektion für Rumänien wie ein Vorbild für das „zivilisierte* Europa. In diesem hohen Sinne und freien Geiste ist die Quelle der sich stets ausbreitenden Grösse Englands zu suchen. Keine höfische Rücksicht oder diplomatische Vorsicht hat des Königs Statthalter behindert, dem Zuge seines Herzens zu folgen und armen, schwer leidenden Menschen eine Spende zur Linderung ihrer Notlage zuzuwenden. Aber noch eine erfreuliche Tatsache ist aus dieser Spende für uns Zionisten zu entnehmen: das hohe Vertrauen, das die Südafrikanische Federation dem obersten Beamten Südafrikas einzuflössen vermocht hat. Den Präsidenten derselben hat der Oberkommissär mit der Ausübung konsularischer Funktionen für die heimat- und schutzlosen Juden in Südafrika betraut; ihm, als dem Repräsentanten der Judenschaft, übermittelt er seine Subskription und bittet ihn, dieselbe der entsprechenden Stelle zukommen zu lassen. Mr. Goldreich beantwortete . die hochherzige Spende mit einem Schreiben, das in möglichst getreuer deutscher Uebersetzung lautet:

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