Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 8 (1844)
- Issue
- Heft 27 (1.7.1844)
- Date
- 1844-07-01
- Page
- Seite 382 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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382 schaffenheit der Wohlthätigkcits - oder Religionsinstitute, die speziell für die Israeliten bestimmt sind. Art. 23. Die Departcmentalkonsistorien können durch BcfeKl unsres Kultministcrs aufgelöst werden. In diesem Falle wird die Verwaltung des Bezirks, bis zur Einsetzung eines neuen Konsistoriums, einer Kommission, bestehend aus dem Konsistorialgroßrabbinen und vier durch das Zentralkonsistorium gewählten Notabrln, übergeben. 3. Dem Zentralkvnsistorium und den Departemcntalkonsistorien gemeinsame Bestimmungen. Art. 24. Die Ernennung der Laienmitglieder der Konsistorien wird unsrer Zustimmung unterbreitet. Ihr Eintritt geschieht den ersten Januar. Water, Sohn oder Enkel, Schwiegervater, Schwiegersöhne und Brüder oder Schwager können nicht zusammen Glieder eines Konsistoriums sein. Für die erste Erneuerung wird die Serie der Austretenden durch das Loos bestimmt. Die Präsidenten und Vizepräsidenten sind wieder wählbar. Im Falle der Auflösung eines Konsistoriums, wird zu neuen Wahlen binnen dreier Monate geschritten. (Fortsetzung folgt.) Anzeiger. In demselben werden Annoncen aller Art gegen Ngr. (l aGr.) Gebühren für die gespaltene Zeile aus Petit-Schrift oder deren Raum sowie literarische., merkantile u. a. Beilagen ausgenommen. Die Verlagshandlung. Anzeige. " Ein verehelichter in Ungarn gebürtiger Mann 28 Jahr alt, der die Amtsverrichtung eines ümrc] Schächters, eines snrwn bzn rtssn Vorbeters für das ganze Jahr, ferner als Notar in ung., deutsch, und hebräischer Sprache fungiren, und sich hierüber mit den besten Zeugnissen ausweisen kann, und der in dieser Stellung bereits in einer der vornehmsten Gemeinden Ungarns funktionirt hat, wünscht in einer ansehnlichen Gemeinde eine Anstellung, und kann dieselbe zu jeder Zeit annehmen. Auch ist derselbe ein öffentlich geprüfter Padagog. Näheres hiervon ertheilt das Preßburger Rabbinal. Zn Betreff des Kalenders lind Jahrbuches für Israeliten. Unvorhergesehene Hinderniffe verzögern um mehrere Wochen das Erscheinen des dritten Jahrgangs von unserem Jahrbuch für Israeliten. Wir sehen uns auf vielseitiges Verlangen daher veranlaßt den letzten Jahrgang des Jahrbuchs für Israeliten, in feinem Goldschnitt elegant kartonnirt, der seines gediegenen Inhalts wegen noch vielseitig gewünscht wird mit dem Neuen Kalender auf das Schaltjahr 5005 (1845) herauszugeben. Dieser Kalender zeichnet sich durch ein treffliches Jahrmarkts-Verzeichniß und eine nach den neuesten Quellen bearbeitete Münztabelle, so wie durch die zweckmäßigste Einrichtung und strengste Korrektheit besonders aus. Die Aufsätze des Jahrbuches sind von Dr. I. Auerbach, Prediger in Frankfurt am Main. Kurze Geschichte der israelit. Gemeinde zu Wien feil dem Jahre 1784. Dr. Ludwig Aug. Frankl in Wien. Persische Legenden. Isidor Heller in Wien. Glück und Wissen. Novelle. Dr. I. M. Jost in Frankfurt am Main. Zur Charakteristik berühmter Zeitgenossen, Michael Ereizenach, Dr. Phil. M. Letteris in Prag. Das Wiegenfest zu Siloh. Eine Sage der Vorzeit. I. N. Man heim er, Prediger in Wien. Proben rabbinifcher Weisheit. Dr. Ludwig Philippson, Rabbiner und Prediger in Magdeburg. Rückblick auf das Jahr 1842. Dr. M. Sachs, Prediger in Prag. Zur Charakteristik des Judenthums, seine Lehre und seine Lehrer. Dr. I. Levin Saalschutz, Prediger in Königsberg. An die Jugend Israels. Dr. Gotthold Salomon, Prediger in Hamburg. Mose und Jethro, Predigt, gehalten im Jahre 1842. M. E. Stern in Wien. Alles führt zum Guten, Sage nach den Talmud. Jos. Wertheimer in Wien. Pi» desideria (als Fortsetzung der gleichen Rubrik im ersten Jahrgänge.) Dr. L^Zunz in Berlin. Theft'llin, eine Betrachtung. Wir rechnen um so gewisser aus die lebhafteste Theilnahme, da der Preis in jedem Anbetracht ein außerordentlich niedriger ist, nämlich für Kalender und Jahrbuch, nur Ist. K. M. — 20Sgr. (10 g®c.) wofür es durch jede Buchhandlung — in Leipzig bei Eduard Kummer — bezogen werden kann. Wien, im Juni 1824. Franz Edler v. Schmid und Z. I. Busch.