Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 8 (1844)
- Issue
- Heft 23 (3.6.1844)
- Date
- 1844-06-03
- Page
- Seite 320 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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320 Anzeige. Einen geprüften, jüdischen Elementar-Lehrer (unvecheirathct), welcher englisch und franzvsich spricht und sowol in diesen als auch in der polnischen, lateinischen und griechischen Sprache und in den undern Gymnastal- Gegcnstanden guten Unterricht ertheilen kann, empfiehlt der Unterzeichnete als einen tüchtigen Pädagogen. Derselbe will zu Johanni oder spätestens zu Michaeli d. I. eine ihm zusagende Stelle annehmen und können deßhalb hierauf Reflektircnde portofreie Anfragen einscnden an den Obcrrabbiner Landsberg zu Zülz o. S. Anzeige. So eben ist in der C. Kürschner'schen Buchhandlung (M. Marcus) in Schwerin i. M. erschienen und ist von Unterzeichnetem zu beziehen: Das Porträt des vr. Samuel Hol-Heim, Großherzoglich Meklenburg - Schwerinischen Landcsrabbiner. Gez. n. lith. von Schluepke. ord. Pap. 12^/2 Ngr. (Itt gGr.) chines. Pap. 2V Ngr. (16 gGr.) Berlin, Mai 1844. Plahn'sche Buchhandlung. L. Ritze. Anzeige. Bei der jüdischen Gemeinde zu Landshut in Schlesien wird zu Michaelis d. I. die sehr einträgliche Stelle eines Kantors und Schächters, der zugleich gründlichen Religions-Unterricht zu ertheilen im Stande ist, vakant. Hierauf Reflektirende belieben sich bald unter portofreier Einsendung ihrer Zeugnisse an den Unterzeichneten zu wenden. Joseph Frankenstein, Vorsteher. Erziehnngs-Institut fiir junge Frauenzimmer Israelitischen Glaubens, begründet von Madame Jackson, unter Direktion und Leitung ihres Mannes Herrn ]jewl$ Jackson, Sprachlehrers und beeidigten Translators am Appellationshofe zu Brüssel. Diese Anstalt in einer der gesundesten Vorstädte Brüssels gelegen, bietet die besten Garantien für eine gründliche und moralische Erziehung junger Frauenzimmer israelitischen Glaubens dar, und verbindet mit der sorgfältigsten und zweckinässigsten Behandlung der Zöglinge die billigsten Bedingungen. Adresse: No. 2. Rue de Berlin, Faubourg de Namur, ä Bruxelles. NB. Sich zu erkundigen bei den bekanntesten jüdischen Häusern in Brüssel, insonderheit bei Sr. Ehrw. Dr. Lob, Oberrabbiner von Belgien. Anzeige. Ein geprüfter Etementarlehrer, engagirt an einer öffentlichen Schule, wohlunterrichtet in den modernen Umgangssprachen, wünscht eine Anstellung als Hauslehrer, wobei er auch die Komtoir-Geschäfte in ihrem ganzen Umfange versehen kann. Erkundigungen sind durch die Eantrowiczsche Buchhandlung in Wreschen, so wie unter L. L. Hauslehrer, so wie durch den Tabackfabrikant Herrn Meyer Prinz in Posen einzuziehen. Anzeige. Es wird ein Kommis, israelitischer Konfession, gesucht, der im kaufmännischen Fache gewandt ist, zugleich auch etwas vom Banquier-Geschäft versteht und gleich eintreten kann. Näheren Bescheid hierüber Stemengasse No.71 in Köln. Bemerkungen. Für das Hospital und die Schule in Jerusalem eine Liste aus Bühl bei Rastatt im Belauf von 2 Ft. 36 Kr. Herrn A. M. zur Antwort: in deutscher Sprache sollen sie uns angenehm sein. Ein sich bildender Verein zur Beförderung der Handwerke unter den Israeliten im Auslande hat um die Statuten der derartigen deutschen Vereine gebeten. Wir bitten daher die gefch. Direktionen, uns dieselben einzusenden, um sie an die betreffende Stelle zu übermachen. Die Redaktion, Druck von I. B. Hirschfeld.