Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 8 (1844)
- Issue
- Heft 14 (1.4.1844)
- Date
- 1844-04-01
- Page
- Seite 194 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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194 schüft, daß die Gelder aufs sorgfältigste zu ihrem Zwecke benutzt werden, dadurch, daß nicht einer einzelnen Person, sondern lediglich dem zu kreirendcn Komite die Verfügung zusteht. Wir erlauben nirs daher folgende Aufforderung zu erlassen: 1) Alle, die bereits gespendete Gelder für obigen heiligen Zweck in Händen haben, deren Vcrzcichniß in einer Beilage zu dieser No. sich findet, haben diese gefälligst bald möglichst „An derr lobt. Vorstand der israelitischen Gemeinde zu Brannschweig" eiuznsenden. Empfangsbescheinigung^! werden von Zeit zn Zeit, wie sie nnS vom gedachten löbl. Vorstande znkommcn, in dieser Zeitung bekannt gemacht. 2) Alle, die noch Spenden für den gedachten heiligen Zweck steuern oder sammeln wollen, bitten wir, das Verzeichnis derselben an uns, dic Gelder selbst „an den löbl. Vorstand der israelit. Gemeinde p Brannschweig" zn senden. Die Verzeichnisse werden von Zeit zn Zeit in dieser Zeitung bekannt gemacht. Aie MedakLivN. Inhalt. Leitende Artikel: Jährliche Rabbineroersammlungen. Die Frankfurter Gutachten. Ein Wort an Juden und Slaven. Zeitungsnachrichten: Großbritannien: London. Oesterreich: Poscg a, Arad. Deutschland: Frankfurt am Main, Frankfurt am Main, Frankfurt am Main, Frankfurt am Main, Frankfurt am Main. Preußen: Gumbinnen. Literar. Nachrichten: Leipzig (Kleiner Katechismus der jüdischen Geschichte :c ], Halbcrstadt (Religiöse Wochenschrift :c.], Magdeburg [ Geschichte ], Magdeburg fHomiletik st Belletristisches: Die Jungfrau. Leitende Artikel Magdeburg, den 25. Mär;. Jährliche Nabbinerversamulsuugett. Zu der erste», diesjährigen Versammlung habe» fer- »er ihre Zusage eingeschickt: Herr .Bezirks-Rabbiner Dr. G rüne b a u »l zu Landau, Herr Bezirks-Rabbiner Oppenheim zu Pirmasenz, Herr Bezirks-Rabbiner Selig mann zu Kaiserslautern. —. Wir haben das Vergnügen, den betreffenden Theilnehmern anzuzeigen, daß bereits Unterhandlungen wegen des Ortes der Versammlung angeknüpft sind, die -n den erfreulichsten Resultaten geführt haben. Bald möglichst das Nähere. —. Unser geehrter Amtsbrnder, Herr Oberrabbiner Kahn in Trier schreibt uns in Bezug auf seinen Artikel in No. 10 und unfern Einwand: „Zur Aufkläruusi des von Ihnen hervorgehobenen scheinbaren Widerspruchs gegen meinen Vorschlag muß ich bemerken, daß ich gesagt habe, daß jeder Rabbiner nur nach seinen Vermögens Verhältnissen geben soll und auch wird — also nicht mehr, als er kann und zu können glaubt — und daß fca* klebrige durch Sammlungen jedes Einzelnen in feinem Sprenget herbeigeschafft werden könne, welches nnr abb dann möglich ist, .wenn eine allgemeine Kasse gebildet wird; widrigenfalls ist es aber gegen das Ehrgc fühl und die Würde des Rabbiners, Andere um Unterstützung anzusprechen, da er alsdann doch nur für sich tun das Eigene zu ersparen, betteln würde. Uebrigciiv bin ich jetzt — zumal sich schon viele unserer bedeutend, sien Amtsbrüder angeschloffen haben -— ganz mit Ihnen einverstanden, daß die erste Versammlung so ohne Weite, res eingeleitet und festgesetzt werden soll; möge sie dock noch immer mehr Theilnehmer finden." Die Frankfurter Gutachten. Die Akten in dieser Angelegenheit sind noch nicht geschloffen. Mehre der Herren Rabbinen, die ihr Gutachten eingesendet hatten, ohne daß diese in der Sammlung der Gutachten mit abgedruckt wurden, haben deshalb Anfragen an uns gerichtet. Es sind gerade einige, die eine abweichende Meinung kund gaben. — Es soll (nach