Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 8 (1844)
- Issue
- Heft 6 (5.2.1844)
- Date
- 1844-02-05
- Page
- Seite 84 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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- Einbeck 1× ep/1044488
- Jever 1× ep/1047966
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84 sich gehend, obschon beide in ihrem Charakter wenigstens um drei Jahrhunderte Zeit auseinander liegen. Ich erstaunte ferner.... doch ich erstaunte nicht lange, denn Müdigkeit zwang mich von meinem Freunde bis auf den nächsten Morgen Abschied zu nehmen und mich nach meiner Behausung zu begeben, wo ich bald in den sanften Armen des Morpheus mein unsanftes Erstaunen verlor. — (Fortsetzung folgt.) Anzeiger. In demselben werden Annoncen aller Art gegen lj Ngr. (1 gGr.) Gebühren für die gespaltene Zeile aus Petit-Schrift oder deren Maum sowie literarische, merkantile u. a. Beilagen ausgenommen. Die Verlagshandlung. C o n c ii r s. Von Seite der Pesther Lsraelit. Gemeinde wird hiermit ein Konkurs für die Besetzung der Vorbeterstelle an dem daselbst mit Choralgesang bestehenden Tempel eröffnet. — Diejenigen, welche sich hierauf in Kompetenz zu setzen wünschen, haben sich über einen moralischen und religiösen Lebenswandel, über gründliche musikalische Kenntnisse, über die erforderliche Gesangsfertigkeit, so wie über die Fähigkeit, die üblichen hebräischen Gebete aller Art, und auch deutsche Gebete korrekt vortragen zu können — mit glaubwürdigen Zeugnissen auszuweisen, And müssen über ihre Befähigung hier eine Probe able- HM, ohne jedoch auf Ersatz ihrer Spesen einen Anspruch zu haben. Mit diesem Amte ist nebst freiem Wohnquartiec, und außer den gewöhnlichen Amtssporteln ein fixer Jahresgehalt von 600 fl. C. M. und eine jährliche Remuneration von 100 fl. C. M. verbunden. — Die Zeit "der Konkurrenz wird auf den 1. Mai l. I. anberaumt.— Es steht aber jedem Bewerber frei, sich schon früher Behufs der Probeleistung aus eigene Kosten hieher zu verfügen, oder seine Zeugnisse zur vorläufigen Prüfung portofrei zu übersenden. — Pesth, im Januar 1844. Die Pesther israelit. Gemeinde. Anzeige. Ein Religionslehrer, Vorbeter und Schächter findet mit Vorbehalt der Approbation unseres Landes-Rabbiners, eine Anstellung in unserer Gemeinde zu nächstem n'S. Portofreie Meldung an den Vorstand der israel. Gemeinde zu Hagenow in Mecklenb.-Schwerin. Anzeige. Ein Lehrer, welcher sich einem Examen des Herrn Landrabbiners Dr. Adler in Hannover unterziehen muß, die Funktion eines Vorbeters, so wie als Schächter, zu übernehmen hat, kann auf den 1. Marz dieses Jahres eine Stelle mit 100 Thlr. Gehalt, bei ganz freier Station, ohne sonstige Akzidenzien erhalten. Anmeldungen nimmt in portofreien Briefen entgegen der Vorstand der israelitischen Gemeinde zu Lückhorst bei Einbeck. S. Nosensiein. Anzeige. Mit Vorbehalt der Approbation unsers Herrn Landes-Rabbinen findet ein Lehrer, Schächter und Vorsänger, der einen Chor leiten kann, eine Anstellung mit 150 Thlr. Gehalt nebst freier Station zu n'S bei der israelit. Gemeinde zu Crivitz. Meldungen an den Vorstand der Gemeinde zu richten. Anzeige.! Bei der israelitischen Gemeinde in Jever — Herzog- | thum Oldenburg — wird zu Ostern 1844 die Stelle eiz nes Lehrers und Kantors erledigt. Die Schachterfunktion; ist nicht damit verbunden. Fixes Gehalt eirerr 90 Thlr. i Pr. Crt. nebst Logis, Kost — keine fliegende — und sonstigen Emolumenten. Auch ist Gelegenheit zu weiteren Verdiensten und zur Fortbildung gegeben. Die Anstellung hängt von dem Erfolge einer vorangehenden Prüi fung ab. Bei erprobter Tüchtigkeit kann der Lehrer auf ein längeres Engagement rechnen und darf ihm ohne höhere Genehmigung nicht gekündigt werden. Ferner sind noch einige kleinere Stellen mit einem Gehalte von 50—60 Thaler nebst freier Station zu besetzen. Portofreie Anmeldungen an mich. B Wechsler, Landrabbinec in Olvenburg. Erklär it.it g. Durch Freunde in Kenntniß gesetzt, daß am Rheine das Gerücht verbreitet sei, ich hatte mich um die Oberrabbinerstelle in Crefeld beworben, erkläre ich hiermit: daß ich mich weder um diese Stelle, so ehrenvoll sie auch ist, noch je um eine andere Stelle beworben habe. Magdeburg, 28. Januar 1844. Dr. Ludwig Philipps»», Rabbiner. Druck von £f. B. Hirschfeld,