Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 8 (1844)
- Issue
- Heft 2 (8.1.1844)
- Date
- 1844-01-08
- Page
- Seite 24 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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24 Anzeige. TV" Die Stelle eines verheiratheten IM und 2N1W Ln unserer Gemeinde mit einem jährlichen Gehalt von circa 250—300 Thlr. außer Nebeneinkommen als ttV , ■drn bei Hochzeiten und bei m'-o so wie sonstigen kleinen Akzidenzen, würde zu WS vakant. Hierzu sich Qualisizirende, welche gute Zeugnisse über ihre Fähigkeiten und bisheriges Verhalten Leizubringen im Stande sind, werden hiermit aufgefordert, sich persönlich bei uns zu meiden, um so wol Probe- Bortrag in unserer Synagoge zu halten, als auch die riöthige Approbation als ürrna bei unserem Oberrabbiner Herrn Munk zu erlangen. Reisekosten werden aber nur demjenigen vergütet welcher die Anstellung erhalt. Danzig im Januar 1844. Der Vorstand der israelitischen Gemeinde zu Mattenbuden in Danzig. Jtzig Goldstein. Clkan Markiewiez. Anzeige. Herr Markus Perez Weintraub, früher schon als Schüler des weltberühmten Kantors Kafchtan weit bekannt, seit 0 Jahren bereits als musikalisch gebildeter Bassist bei unserm unter trefflicher Leitung des Herrn Kantor Weintraub stehenden Synagogenchor angestellt, hat sich nun, mit den besten Zeugnissen versehen, entschlossen selbstständig als Kantor, als welcher er sich bereits hier öfter an den Sabbaten und Feiertagen bewährte, und gleichzeitig als Schächter wozu er sich durch gründliche Kenntnisse befähigt hat, in irgend einer Gemeinde zu fungiren. Darauf restektirende Gemeinden wollen sich in portofreien Briefen an denselben gefälligst wenden. Königsberg in Pr. im Januar 1844. Durch alle deutsche Buchhandlungen ist zu beziehen: Kleiner Katechismus der israelitischen Religion. Von Dr. Ludwig Philippson, Rabbiner. Preis 2l/o Ngr. (2 gGr.). Gebunden 3 Ngr. 8 Pf. (3gGr.). Anzeige. Derjenigen jüdischen Gemeine, welche zu Ostern künftigen Jahres einen Lehrer bedarf, bin ich im Stande einen solchen, welcher den dreijährigen Kursus auf dem hiesigen evangelischen Seminarium durchgemacht hat, und den erforderlichen Ansprüchen zu genügen vermag, nachzuweisen. Breslau, den 12. Dezember 1843. Der Seminar-Direktor Gerlach. Auch mir ist dieser Seminarist bekannt und kann ich ihn nicht blos hinsichtlich seines allgemeinen Wissens und sittlichen Wandels, sondern auch seiner Kenntnisse im Fache des jüdischen Religionsunterrichts, welchen er bereits seit einiger Zeit in einer hiesigen Privatanstalt für die dieselbe besuchenden jüdischen Zöglinge ertheilt, bestens empfehlen. Breslau, den 17. Dezember 1843. Dr. Abraham Geiger, Rabbiner. Danksagung. Der Kandidat der Theologie, Herr Jtzig Mendel, hat bei seiner Anwesenheit am hiesigen Orte, uns durch mehre in der Synagoge gehaltene religiöse Vortrage belehrt und erbauet. Wir sagen demselben hierfür den gebührenden Dank, begleitet von dem Wunsche, daß Gott ihn auf der betretenen Bahn zum Wohle seiner Glaubensgenossen erhalten und bald zum Ziele seiner Wünsche führen möge. Deutsch-Crone, im Dezember 1843. Der Gemeindevorstand I. M. Werner. I. Heimarrn. Bemerkung. Abermals sind Entgegnungen wider das Resunw des Herrn Landrabb. Dr. Herzfeld eingelaufen, von: Herrn Hirsch Kali scher in Thorn, Herrm. Rath in Papa, Rabb. Herzfeld in Pudewitz. Sie sind an Herrn Landrabb. Dr. H. befördert worden. Die Redaktion. Druck von I. B. Hirschfeld.