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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1842-06-04 · Heft 23 (4.6.1842) · p. Seite 344

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
6 (1842)
Issue
Heft 23 (4.6.1842)
Date
1842-06-04
Page
Seite 344 (sequence 12)
Language
German
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344 in hebräischer und dcntschcr Spracht. Heraupgegebcu von Moritz Frankel n. Dr. Kleefelds und bcvorwortet von der Wohllöblichen Rabbinats-Verwaltung zn Berlin. Preis If Thlr. Dieses Buch, in seiner Art das billigste, hat bereits im vorigen Jahre ein großes Publikum unter den Israeliten beider Geschlechter gefunden, und da die auf dem Titel genannten Feiertage bei denselben diesmal schon früh und zwar den 3. Septbr. d. I. beginnen, so belieben die geehrten Handlungen ihre Bestellungen auf dasselbe bald nach Ansicht dieses an uns gelangen zu lassen. Berlin, den 18. Mai 1842. Liebmann & Comp. Da ich Johannis meinen bisherigen Wohnort verlasse, und in Magdeburg mich häuslich niedertaste, woselbst ich mich mit der Verpflegung und Erziehung von Knaben, welche die dortigen Schuten besuchen oder, in der Lehre bei einem der resp. Geschäftshäuser stehen, beschäftigen will: so empfehle ich mich zu diesem Zwecke dem betreffenden Publikum, unter der Zusicherung, daß ich alle meine Kräfte aufbieten werde, um die mir anvertrauten Zöglinge zum besten Ziele zu führen. Die vortrefflichen, weit gerühmten Lehranstalten Magdeburgs, unter denen ich nur das Domgymnasium, die Handlungs- und Gewerbsschule, die ifrael. Gemeindereligionsschule nennen will, geben den Eltern um so mehr Bürgschaft, daß ihre Kinder eine angemessene weltliche und religiöse Bildung erhalten werden, so daß auch fromm religiös gesinnte Eltern völlige Beruhigung in meinem Hause für ihre Kinder finden. Bedingungen sind von mir zu jeder Zeit zu erfahren, und bitte ich, die Briefe bis Johannis a. e. nach Sanders leben, spater nach Magdeburg zu adressiren. Sandersleben, den 1. Mai 1842. I. Berendsfon. Auf Verlangen bezeuge ich dem Herrn Berendsson, daß er in religiöser wie moralischer Beziehung auf seine Zöglinge gut einzuwirken befähigt ist, und empfehle ihn deshalb mit voller Ueberzeugung den resp. Eltern zu obgedachtem Zwecke. Magdeburg, den 8. Mai 1842. Dr. Ludwig Philippfon. Ein Freund des Schulwesens, christlichen Glaubens, fand vor einiger Zeit Gelegenheit, einer Prüfung der israelitischen Kinder in hiesiger Stadt beizuwohnen. Schon oft hatte derselbe in andern jüdischen Schulen unsers Königreichs die traurige Bemerkung gemacht, daß, da die Mehrzahl der jüdischen Lehrer leider nicht seminarisch gebildet sind, ihr Unterricht nur zu mangelhaft genannt werden konnte. Nicht so war es bei oben erwähnter Prüfung und um so mehr wurde ich überrascht, als der methodische Gang des Unterrichts mich sowol von der formellen als materiellen Bildung des jüdischen Lehrers 4'. überzeugte. Ein öfterer Besuch des Unterrichts in dieser Schule begründete nicht nur nicht die Wahrheit des so eben Ausgesprochenen, sondern gab auch noch zu der Bemerkung Veranlassung, daß sein Vortrag mit Warme und Herzlichkeit, so wie mit Würde gepaarter Lebendigkeit und mildem Ernste geschmückt war. Möchte doch bald die Zeit kommen, wo in allen jüdischen Schulen unsers Königreichs eine solche Lehrweise vorherrschte, denn nur dann kann segensreich auf die Jugend eingewirkt werden. Einbeck, den 17. Mai 1842. Jf. Der Uuterstiitzttttgs-Verein für israelitische Akkerban- und Handwerks-Lehrlinge in Bayern fordert diejenigen bayerischen Israeliten, welche den Ackerbau oder ein Handwerk zu erlernen gesonnen sind und die Unterstützung dieses Vereins dabei ansprechen wollen, auf, sich unter Beibringung von Zeugnissen über bisher gepflogene gute Aufführung und über ihre Mittellosigkeit von heute bis längstens 3 Monate portofrei anher zu melden. Es wird hier auf die Bestimmung besonders aufmerksam gemacht, daß die Erlernung hier in München oder in seiner nächsten Umgebung geschehen muß und im Uebrigen auf die §§. 3 bis 7 der bei den verehrlichen Rabbinaten vorliegenden Statuten hingewiesen. München, den 10. Mai 1842. Der Verwaltungs-Ausschuß. H. Aub, Rabbiner. Arnold Marx. Ein unexaminirter Lehrer, welcher gleichzeitig als Kantor und Schächter sungiren kann, wird zu NN d. I. für die Unterzeichnete Gemeinde gesucht. Hierauf Neflektirende belieben sich in frankirten Briefen bei uns zu melden. Schlawe, im Mai 1842. Bemerkung. Herr Kalischer in Thorn hat uns eine Adresse angegeben, unter der aber unser Schreiben wieder zurückgekommen ist. Wir bitten daher um seine eigentliche Adresse. Redakt. Druck von I. B. Hirschfeld. Mit einer literarischen Beilage von Veit & Comp. in Berlin. Der Vorstand der israel. Gemeinde zu Schlawe in Hinterpommern. S. Schüler.

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