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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1842-04-02 · Heft 14 (2.4.1842) · p. Seite 208

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
6 (1842)
Issue
Heft 14 (2.4.1842)
Date
1842-04-02
Page
Seite 208 (sequence 12)
Language
German
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208 Bei F. E. C. LeuckarL in Breslau ist erschienen und in allen Buchhandlungen zu haben: Der Hamburger Tempelstrekt, eine Zeitfrage von Nr. Abraham Geiger, Rabbiner in Breslau. Preis 10 Ngr. (8 gTr.) Der Gegenstand dieser Schrift, welcher die jüdische Gemeinde Hamburgs in zwei Parteien spaltet, bei allen einsichtigen Juden sowie auch denen, die in den Bewegungen des Judenthums die Dissonanzen unserer Zeit zu erkennen vermögen, eine lebhafte Lheilnahme findet, wird hier, abgesehen von dem lokalen und dem ritualgesetzlich-bestehenden, noch zugleich von dem geschichtlichen Standpunkte und in seinen Beziehungen zu den allgemeinen'Ideen, welche das Judenthum jetzt durchdringen, aufgefaßt. Wir erlauben uns auf diese kleine, aber gehaltreiche Schrift ganz besonders aufmerksam zu machen. Die Berlagshandlung. Im Verlage der Schulze'schen Buchhandlung in Oldenburg ist soeben erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: Drei Reden gehalten von Bernhard Wechsler, Großherzogl. Oldenburg. Landrabbiner. bei seinem Austritte aus dem Fürftenthum Birkenfeld und beim Antritte seines Amtes im Herzogthum Oldenburg, gr. 8. Belinpap. geh. 5 Ngr. (4 gGr.) Bekanntmachung. An der hiesigen israelitischen Schullehrer-Bilduygs- und Schul-Anstalt ist eine Lehrerstelle mit 300 Rthlrn. jährlichen Gehaltes erledigt, bei deren Besetzung namentlich auf die Befähigung zu einem gründlichen israelitischen Religionsunterricht in Verbindung mit den bezüglichen linguistischen und moralwissenschaftlichen Kenntnissen, so .wie auf theoretische und praktische Schutmanns-Bildung, vorzugsweise mit Beziehung auf die Unterweisung der zu künftigen Religionslehrern bestimmten Zöglinge, Rücksicht genommen wird. Kompetenten werden ersucht, ihre Gesuche, Zeugnisse und andere Beglaubigungen der Unterzeichneten Stelle einzusenden. Kassel im März 1842. Der Schul - Vorstand. Romann. Die hiesige israelitische Gemeinde wünscht gegen Jjar einen gutqualisicirten und mit guten Zeugnissen versehenen Lehrer und Schächter, der auch als Vorsänger fungiren kann. Bemerkt wird, daß mit dieser Stelle außer den Accidentien 80 Rthlr. Gehalt und freie Station, worunter zwei gut eingerichtete Stuben, verbunden, auch daneben die gewisse Aussicht auf Vergrößerung des Dienst-Einkommens durch Ertheilung von Privat-Unterricht vorhanden ist. Darauf Reflektirende wollen sich baldigst bei dem Unterzeichneten Borstande in frankirten Briefen melden. Esens, in Ostfrkesland, im Marz 1842. Der Vorstand. D. Heymanns. H. Weinberg. D. I. Oppenheimer. Anzeige. Die Stelle eines Religionslehrers, Vorsängers und Schächters in einem kleinen Städtchen ist bis rn erledigt. Dieselbe trägt circa 80 Thlr. Courant nebst völlig freier Station, und zwar nicht durch sogenannte fliegende Kost. Bei bewährter Qualifikation kann ein Engagement auf mehrere Jahre gefunden werden. Baldige portofreie Anmeldungen nebst Legitimation über genügende Befähigung an Landrabbiner Wechsler in Oldenburg. Vakanz. Die Borsangerstelle bei hiesiger Gemeinde soll bald möglichst beseht werden. Der Bewerber muß die nothwendige Qualifikation zum Vorsänger besitzen, einen Chor leiten und dem Gottesdienst nach neuerer, geregelter Weise vorstehen können. Weiteres ist nicht erforderlich. Gehalt ist: 300 Thaler Fixum, freie Amtswohnung, nebst bedeutenden Nebeneinkünsten. Portofreie Anmeldungen werden gerichtet an die Nettesten der Israeliten-Gemeinde. Magdeburg, den 21. Marz 1842. Druck von I. B. Hirschfeld<

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