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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1842-02-05 · Heft 6 (5.2.1842) · p. Seite 84

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
6 (1842)
Issue
Heft 6 (5.2.1842)
Date
1842-02-05
Page
Seite 84 (sequence 16)
Language
German
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84 In demselben Verlage erscheint in Kurzem und nehmen alle Buchhandlungen Bestellungen an: Die Synagogengebete, in zweckmäßiger Auswahl übersetzt und zum Gebrauche für jeden im ' Laufe des Jahres vorkommenden Gottesdienst geordnet von Dr. 3. A. Francolm. 12—16 Bogen auf f. Velinpapier, eleg. br. Pr. 22^ Sgr. bis 1 Thlr. Diese Ausgabe der Synagogengebete dürfte für jeden Israeliten ohne Ausnahme, wie auch seine besondere religiöse Ansicht beschaffen sein möge, ein willkommenes Andachtsbuch sein, da der rühmlichst bekannte Berfaffer für eine treffliche Uebersetzung Sorge getragen hat. - Der Verleger verspricht, dies elegant auSgestattete Werk noch vor den Osterfeiertagen den geehrten Bestellern vollständig zu liefern. Bei der Ausübung meines BerufsgeschästS als Privatlehrer in der französischen Sprache und in allen kaufmännischen Kenntnissen, würde ich mich dazu geneigt finden, noch einige junge Leute von guter Familie, unter möglichst billigen Bedingungen, als Pensionäre aufzunehmen. Bei dem vielseitigen und zweckmäßigen Unterricht, den ich denselben ebenfalls ertheilen könnte, so wie bei den in dieser Stadt vorhandenen Mitteln, sich in allen übrigen Fächern des Wissens zu vervollkommnen, da wir hier ein Gymnasium, eine Realschule und auch eine sehr gute 'israelitische Religionsschule besitzen, es auch an Musik-, Tanz- und andern Lehrern nicht fehlt, würden die meiner Leitung anvertrauten Zöglinge bei der sorgfältigsten Beaufsichtigung gewiß die beste Gelegenheit finden, sich, den Wünschen der Eltern entsprechend, gehörig ausbilden zu können. Hierauf Reflektirende belieben sich in portofreien Briefen an mich zu wenden. H. Jlberg, Privatlehrer in Nordhausen. Dem Wunsche des Herrn Jlberg gemäß, können wir ihn den Eltern als einen zuverlässigen Mann empfehlen. Der Redakteur. In meinem Rabbinate werden, zu nächstem Semester fünf Lehrer- und Schächter verlangt. Hierauf Reflektkrende wollen ihre Meldungen an mich portosrei gelange» lassen. Dr. Holdheim. Schwerin in Mecklenburg. Unverheicathete Bewerber um die zu Ostern 1842 in Elmshorn (Holstein) zu begründende Stelle eines ersten Lehrers haben innerhalb 6 Wochen ihre Anträge nebst Zeugnissen über ihr Betragen und ihre Befähigung portofrei an uns einzusenden. Zu unterrichten hat derselbe in Religion, biblischer Exegese, Talmud, deutscher Sprache und in den übrigen, in Bürgerschulen betriebenen Gegenständen. Zu wünschen wäre auch Kenntnis der englischen und französischen Sprache. Elmshorn im Februar 1842. Israel Staav. Dr. Cohen. Vorsteher der israel. Gemeinde. Bei Endesgesetztem kann ein israelitischer wohlerzogener Knabe, 13 bis 14 Jahre alt, sogleich in die Lehre treten. — Auf frankirte Briefe ertheilt näheren Aufschluß Jeremie Neustatter, Juwelier, Goldarbeiter, Graveur und Ciseleur in München. Knaben, welche das hiesige Gymnasium oder die höhere Bürgerschule besuchen wollen, kann ich bis zu Ostern dieses Jahres in Pension nehmen. Dr. Sommerfeld, Prediger der israelitischen Gemeinde zu Glbing in Westpreußcn. Bemerkungen: Der Artikel des Herrn 8. J. in H. wird in nächster Nummer abgedruckt. — Dem Anonymus aus Raab L. P. die Bemerkung, daß anonyme Zusendungen nicht berücksichtigt werden können, wie wir schon so oft ausgesprochen. — Vom löbl. Vorstand zu Trier ist uns kein Bericht zugekommen, weshalb wir ihn noch erwarten. — Dem Herrn Dr. F. in O-, daß sein Weck erst in diesen Tagen angekommen. Die Redaktion. Druck von I. B. Hirschfeld.

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