Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 5 (1841)
- Issue
- Heft 47 (20.11.1841)
- Date
- 1841-11-20
- Page
- Seite 680 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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680 Anzeiger. SS« demselben werden Annoncen aller Art gegen Ij Rgr. (I gTr.) Gebühren für die gespaltene Zeile aus Petit-Schrift oder deren Raum sowie literarische merkantile u. a. Beilagen ausgenommen. Die Verlagshandlung. Der Unterstützungs - Verein für israelitische Ackerbau - und Handwerkslehrlinge in Baiern fordert diejenigen baierischen Israeliten, welche den Akkerbau oder ein Handwerk zu erlernen gesonnen sind, und die Unterstützung dieses Vereines dabei ansprechen wollen, auf, sich unter Beibringung von Zeugnissen über bisher gepflogene gute Aufführung und über ihre Mittellosigkeit von heute bis längstens 3 Monate portofrei anher zu melden. Wegen der nähern Bestimmungen beliebe man die HK. 3 und 7 der Statuten nachzulesen, welche bei den verehrlichen Rabbinaten vorliegen. München, den 28. Oktober 1841. "Der Verwaltungs-Ausschuß H. 2lttv, Rabbine. Dr. 21. Behr. Die israelitische Gemeinde zu Stolp in Pommern, wünscht zu Ostern 1842 für ihre neu zu organistrende Gemeinde-Schule einen zweiten Lehrer zu engagiren, der seine Ausbildung in einem inländischen Seminar erlangt und Preußischer Staatsbürger ist, und dabei mindestens - die zweite Nota erhalten hat. Derselbe hat den Unterricht in allen Elementargegenständen zu ertheilen, mit Ausnahme des hohem Hebräischen. Auch wäre es wünschenswerth, wenn derselbe einige Kenntnisse in der Musik oder Gesang hatte. Der jährliche Gehalt ist 150 Thlr. Preuß. Crt. nebst freier Wohnung im Schullokal. - Darauf Reflektirende wollen sich in portofreien Briefen, unter Beilage sachdienlicher Zeugnisse an die Repräsentanten der hiesigen israelitischen Gemeinde wenden. Der Unterzeichnete hat seine Lehranstalt für Kinder israelitischen Glaubens so erweitert, daß er noch mehrere Kinder in dieselbe aufnehmen kann. Außer einem Hülfslehrer und einem Lehrer für den Zeichnen- und Schreibunterricht hat er noch einen vierten Lehrer, der Clavierunterricht ertheilt. — Auswärtige Ettern, welche ihre Kinder seiner Pension anzuvertrauen geneigt sind, wollen sich gefälligst an Unterzeichneten wenden. Bon», im September 1841. W. Sulzvach. Bei einer nicht unbedeutenden israelitischen Gemeinde einer großen Stadt der preußischen Rheinprovinz wird die Stelle eines Elementar- und Religionslehrers, der zugleich den Kanrordienst mit Choralbegleitung versehen muß, die mit einem jährlichen fixen Einkommen von wenigstens 200 Thlr. Preuß. Crt. nebst freier Wohnung, verbunden ist, und außerdem noch manche Nebengefatte hoffen läßt, mit dem 1. März k. I. vakant. Hierauf reflektirende, qualisizirte Subjekte können bei der Redaktion dieses Blattes erfahren,, bei wem man, unter Einsendung der Zeugnisse über Moralität, Religiosität und Fähigkeiten, sich sofort in portofreien Briefen zu melden habe. Ein junger Mann mosaischer Religion, der schon seit mehreren Jahren als Lehrer fungirt und mit den zum Schulfach gehörenden Wissenschaften gründliche Kenntnisse in der französischen und englischen Sprache, sowie auch große Fertigkeit im kaufmännischen Rechnen verbindet, sucht eine Stelle. Hierauf Reflektirende belieben sich an Herrn L. M. Hinrichsen in Hamburg zu wenden. Bemerkung. Die Expektoration des phrasenreichen, aber gedankenarmen A. Weill in der Zeit, für die elegante Welt. No. 211 weisen wir mit Verachtung zurück, und bemerken nur, daß Herr A. Weill uns lange Zeit mit Anträgen, Mitarbeiter an der Allg. Zeit, des Zudenthums zu werden, verfolgte. Die Redaktion. Druck von I. B. Hirfchfeld