Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 5 (1841)
- Issue
- Heft 38 (18.9.1841)
- Date
- 1841-09-18
- Page
- Seite 552 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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552 verwiesen, weil er sich rücksichtslos gegen die Wiederaufnahme aussprach. In Venedig sagte man, daS Volk Israel habe alles Recht, sich der Herrschaft über Florenz zu bemächtigen, da die Florentiner, wenn gleich bis auf's Blut ausgesogen, eine solche Affenliebe zu ihm zu hegen schienen. (Fortsetzung folgt.) Anzeiger. Zn demselben werden Annoncen aller Art gegen I^Ngr. 0 Gr.evur.) Gebühren für die gespaltene Zeile aus Petit-Schrift oder deren Raum sowie literarische merkantile u. a. Beilagen aufgekommen. Die Vertagshandlung. -Eltern mehrer Kinder wünschen ihre 16jahrige Tochter, in der Nahe Magdeburgs einer gebildeten, religiösen jüdischen Familie, die selbst erwachsene Töchter besitzt, anzuvertrauen, um daselbst nicht allein in der Wirthschaft, sondern auch überhaupt in feiner Bildung und Vorbereitung für's spätere Leben gründlichen Unterricht zu erhalten; hierauf Reflektirende wollen gefälligst ihre Bedingungen an den Herrn Redakteur dieser Zeitung einreichen. Die israelitische Gemeinde in Peine sucht auf den 1. Januar 1842 einen Religions-Lehrer, welcher unverheirathet und die zur Ertheilung des Elementar-Unterrichts erforderlichen Kenntnisse besitzen muß. Hierauf Reflektirende wollen sich in portofreien Briefen an den Vorstand der dortigen Gemeinde wenden. Ein, mit guten Zeugnissen versehener Lehrer, der, zugleich Schächter und Vorbeter ist, kann bei der Gemeinde zu Hastadt bei Bremen, sofort eine Anstellung erhalten, darauf Reflektirende müssen sich baldmöglichst in portofreien Briefen hierher melden. H. I. Alexander, Vorsteher. Von Michaeli d. I. ab kann ich einige Knaben in Pension nehmen. Posen, im Sept. 1841. A. Wiener, eand. tkeol. jud. Vorsteher einer Privatschule hier. Für daS bevorstehende Neujahrs- und Versöhnungsfest erlaube ich mir auf das in meinem Verlage erschienene, in vielen Blättern rühmlich st erwähnte Gebetbuch Chissuk Habbajith. Gebete und Gesänge zum Gebrauche bei der öffentlichen Andacht der Israeliten. Oder: Bausteine zur Auferbauung eines veredelten Synagogengottesdienstes. Erste Lieferung: Neujahr und Versöhnungstag; herausgegeben von Leopold Stein, Distrikts-Rabbiner, hinzuweiscn. Die zweite Lieferung, Gebete für die drei Feste enthaltend, wird auf nächste Ostern erscheinen. ' Erlangen, im August 1841. Ferdinand Enke. Bei M. I. Landau in Prag ist erschienen und durch alle Buchhandlungen von Unterzeichnetem zu beziehen: TOtl 282. Kerem Chemed VI. Band (enthält hebräische Briefe, jüdischer Gelehrten, wissenschaftlichen Inhalts.) 8. Preis 1 Thlr. 7 4 Ngr. SlB-lSn. Hazofe lebeth Jisrael von Isaak Erter. 8. Preis 9 Ngr. Zugleich den geehrten Subscribenten auf den Talmud In Kr. 8. die Nachricht: daß der 15. Band desselben in diesen Tagen an sie versendet wird, dem der 16—18. Band schnell folgen soll. Vom §chttlchan Arueh, Megine Erez wurden die Hefte 17 und 18 als Schluß dieses Werkes ausgegeben und ist dasselbe nun vollständig, für: Druckpapier 5 Thlr. 7-;- Ngr. Schreibpapier 7 Thlr. 26 Ngr. zu haben. Leipzig, im August. C. L. Fritzfche. Druck von I- B. Hirschfeld