Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 5 (1841)
- Issue
- Heft 36 (4.9.1841)
- Date
- 1841-09-04
- Page
- Seite 520 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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520 In der Hofbuchhandlung von L. Dümmlcr in NeM strelitz und Neubrandenburg erschien so eben: R. Goldstern, Rede zur Feier des fünfzigjährigen Jubiläums des Gotteshauses der israelitischen Gemeinde zu Penzlin, gehalten am Sabbat Paraschat Balak 5601. (am 3. Juli 1841). geh. 5 Ngr. (4 Gr. cour.) Bei W. Levysohn in Grünberg erscheint im Oktober d. I. und nehmen alle Buchhandlungen Unterzeichnungen darauf an: Dl'e Fortsetzung der Wissenschaftlichen Zeitschrift für jüdische Theologie, berausgegeben von Dr. Abraham Geiger, Prediger zu Breslau. Der Preis für den Band zu 4 Heften betragt 24 Thlr. — Im Verlage von B. S. Berendfohn in Hamburg ist so eben erschienen, und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: N112VN T7D Gebetbuch für die öffentliche und häusliche Andacht der Israeliten. Auch unter dem Titel: Gebetbuch für die öffentliche und häusliche Andacht, nach dem Gebrauch des neuen Israelitischen Tempels in Hamburg 5601 (1841). I Thlr. 25 Ngr. (1 Thlr. 20 Gr. cour.) Exempl. auf ganz feinem Postvelinpapier 24 Thlr. Die vorliegende zweite Auflage dieses Gebetbuches hat vielfache Vorzüge vor der erstens Sie in vollständiger, indem sie sich nicht mehr auf die Sabbat- und Festtage beschränkt, sondern alle gottesdienstlichen Lage und Zeiten umfaßt. Die sich wiederholenden Gebete sind fast jedesmal vollständig abgedruckt worden, wodurch das beschwerliche Aufsuchen vermieden wird. Die Uebersetzung und die original deutschen Gebete sind neu, und so eingerichtet, daß fid)! das Buch Ln seiner jetzigen Gestalt auch zur häuslichen Erbauung vorzüglich eignet. Ungeachtet des vermehrten Inhalts ist der Preis des Buches auö Rücksicht auf dessen Gemeinnützigkeit, reducirt worden, wodurch die Anschaffung desselben sehr erleichtert wird^ ' Subfeription auf einen Band Predigten, gehalten im neuen Israelitischen Tempel zu Hamburg von Dr. N. Frankfurter, nehmen alle Buchhandlungen Deutschlands entgegen. Das Werk wird 10 bis 12 Bogen stark auf das Eleganteste ausgcsiattet werden, der SubscriptionSpreis ist 1£ Thlr. Der Ladenpreis wird bedeutend erhöhet. Die Namen der verehrlichen Subscribentstn sollen dem Werke vorgedruckt werden, so fern sie mir vor dem 15. September zugehn. Hamburg, den 12. August 1841. B. S. Berendfohn. G5T* 3u Michaelis d. I. ist eine Hauslehrerstelle zu besetzen, in der 5 — 6 Kinder in dm gewöhnlichen deutschen Schulwissenschaften, im Hebräischen, Französischen und Englischen zu unterrichten sind. Es ist dem Lehrer gestattet, deutsche Verträge bisweilen in der Synagoge loci zu halten, was als Vorbereitung und Uebung zu benutzen steht. Adresse und Gehaltssorderung an die Redaktion. Ein junger Mann, israelitischer Religipn, welcher seine Studien an der Berliner Universität bereits beendigt hat, und sowol in den Schulwiffenschaften als in der französischen und polnischen. Sprache, die er vollkommen inne hat, unterrichten kann, wünscht eine Stelle als Hauslehrer unter mäßigen Bedingungen anzunehmen. Näheres hierüber weist Herr vr. Stern, Borsteher einer Erziehungs- und Lehranstalt in Berlin, Poststraße No. 14. nach. Vaearrte LehrersteUe. An der israelitischen deutschen Normalschute, zu Raab, wird zu Anfang des nächsten Winterkurses ein Lehrer auszunehmen gesucht. Bewerber um diese Stelle haben sich über ihre gründlichen Kenntnisse in der hebräischen, deutschen und ungarischen Sprache, so wie über ihren moralisch-religiösen Lebenswandel und über ihre Befugniß zum Unterrichte als Pädagog durch glaubwürdige Zeugnisse bei dem Gemeindevorstand in frankirten Briefen auszuweisen. Der jährliche Gehalt ist vorläufig auf 300 st. C. M. festgestellt. Die Bewerber haben auch anzugeben ob sie ledig oder verheiratet sind. — D r u ck f e h l e r. In No. 34. mußte dem Aufsatz: „Das Wort zur Unzeit" die Unterschrift: „Der jüdische Familienvater" — eine in unseren Blättern bekannte Signatur — gegeben werden, anstatt dessen ist diese die Uebecschrift der darauf folgenden Werse Rückert's geworden. Druck von I. B. Hirschfeld. Nebst einer literarischen Beilage von Neumann Hartmann in Elbing.