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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1841-08-28 · Heft 35 (28.8.1841) · p. Seite 504

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
5 (1841)
Issue
Heft 35 (28.8.1841)
Date
1841-08-28
Page
Seite 504 (sequence 12)
Language
German
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504 Am andern Morgen wurde der Doktor Salomon vermöge königlicher Ordonnanz Oberarzt der Irren- Anstalt. Die Hofzeitung rühmte die. Toleranz des Staates, der ein so wichtiges Amt einem Juden anvertraute, aber man erfuhr, daß die Gräfin Wilhelmine um diese Ernennung nachgesucht hatte. Ben Levi (^rcd. isr. üe k'r.) Anzeiger. Zn demselben werden Annoncen aller Art gegen I^Ngr. (1 Gr.eour.) Gebühren für die gespaltene Zeile aus Petit-Schrift oder deren Raum sowie literarische merkantile u. a. Beilagen ausgenommen. Die Berlagshandlung. In meinem Verlage sind folgende Schulbücher erschienen: S. Pleßner. Jüdisch-Mosaischer Religionsunterricht für die israelitische Jugend. Ein für Hm öffentlichen auch Privatunterricht sich eignendes Lehrbuch. 21 Bogen, gr. 8. Ladenpreis 1 Thlr. Um dieses Lehrbuch gemeinnütziger zu, machen damit es in weniger bemittelten Gemeinden eingefübrt werden kann, habe ich den Preis für unbestimmte Zeit auf die Hälfte herabgesetzt, wenn 10 Exemplare mit Einemmale genommen werden. Rechenbuch für Töchterschulen und zum Selbstunterricht von I. F. 3 er renn er. 1840. 206 Seiten. Gebunden TV Thlr. Bei fünf Exemplaren gebe ich an Schulmännern de.S sechste frei. 150 Exempeltafeln von I. F. Zerrenner. -tz Thlr. S. Fränkel. Handbuch der Conversation in französischer und deutscher Sprache. le Abtheilung (Phrasologie) 12^Ngr. (10 Gr. cour.) 2e Abtheilung (Vorübungen, Gespräche, Gallicismen, Germanismen rc..) 15 Ngr. (12 Sr. eour.) Auf dieses Schulbuch mache ich die Herren Lehrer besonders aufmerksam, da diese Lehrmethode sowol für die Lehrer, als auch Schüler sehr zwcckn.äßig abgefaßt ist. L. Fernbach juo. in Berlin. Berichtigung. In meiner Broschüre M. Mendelssohn und seine Schute habe ich S. 21 u. 22 eines Mannes erwähnt, dessen Eharakter, auch abgesehn von seinen verwandtschaftlichen Beziehungen zu mir, mir zu achlungswerth waren, als daß ich einen Augenblick anstehn sollte, einen dort befindlichen Jrrlhum über ihn zu berichtigen. Durch sichere Nachrichten überzeugt, erkläre ich, daß derselbe kein „schmutziger Pole" sondern „ein deutscher war, und bei jedweder fleckenlosen. Sittlichkeit von meiner Verwandten mit Freuden geehlicht worden, und so nach und nach der wurde, wie ich ihn 1. e. ferner geschildert habe. Altona, dm 30. Juli 1841. JDr. Steinheim. Baeante LehrersteUe. An der israelitischen deutschen Normalschule zu Raab, wird zu Anfang des nächsten Winterkurses ein Lehrer aufzunehmen gesucht. Bewerber um diese Stelle haben sich über ihre gründlichen Kenntnisse in der hebräischen, deutschen und ungarischen Sprache, so wie über ihren moralisch-religiösen Lebenswandel und über ihre Befugniß zum Unterrichte als Pädagog durch glaubwürdige Zeugnisse bei dem Gemeindevorstand in fcankicten Briefen auszuweisen. Der jährliche Gehalt ist vorläufig auf 300 fl. C. M. festgestellt. Die Bewerber haben auch anzugeben ob sie ledig oder verheirathet sind. — Erwiderung auf die schmähende Annonce im Anzeiger No. 28 dieser Zeitung, datirt aus dem hiesigen Ort mit der Unterschrift Ein Gemeinde Mitglied .212)5-^ *02 ‘jnlK&m 128 ^"18N LN8 tetD Halberstadt im August 1841. ß. Ein unverheirateter, von einer konigl. Schulkom- Mission geprüfter Lehrer, der mehre Jahre auf einer vorzüglichen Universität Deutschlands studirte, alsdann eine Reihe von Jahren theils als Lehrer an einer Schulanstalt, theils als Hauslehrer sich praktisch ausbildete, und sowol über seine wissenschaftliche Befähigung, als über seinen moralischen und religiösen Lebenswandel die vollgültigsten Zeugnisse besitzt, auch bei verschiedenen Gelegenheiten nicht ohne Beifall gepredigt hat, und außer im Hebräischen, auch in den alten und neueren Sprachen gründlichen Unterricht ertheilen kann, wünscht recht bald als Prediger oder als Direktor einer israelitischen Gemeindeschule eine Anstellung zu finden. Nicht einen großen Salair, sondern einen ausgebreiteten und segensreichen Wirkungskreis beabsichtigt er zu erlangen. Nachfragen sind frankirt an den Redakteur dieser Zeitung zu richten*). *) Wir geben mit Vergnügen zu erkennen, -aß uns von dem in Rede stehenden Manne die besten Zeugniffe vorgelegt wurden', als: Abgangszeugnis, der Berliner Universität, Doktordiplom, Prüfungszeugniß einer konigl. Schulkommisiron über hebräische und neuere Sprachen^, die Morenu von einem ausgezeichneten Rabbinen Polen's ff. Der Redakteur. Druck von I. B. Hirschfeld. Nebst einer literarischen Beilage de§ And rätsch e n Buchhandlung'in Frankfurt am Main.

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