Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 5 (1841)
- Issue
- Heft 19 (8.5.1841)
- Date
- 1841-05-08
- Page
- Seite 272 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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zrr zahllose Individuen diesem entfremdet sind, zugestehen müssen, daß die Aufnahme der Juden auf diese Weise nicht die geringste Veränderung hervorbringt. Genügt aber ein bloßes äußeres Verhalten, der bloße Name Christ — nun so könnte am wenigsten vom Geist des Christenthums die Rede sein. Wir bleiben heute hierbei stehen. Es werden sich Gelegenheiten genug finden, Einzelnes weiter auszuführen. Von des vorliegenden Schristchens anderen Theilen schweigen wir lieber, da sie leerer, irnerwiesener und zehnmal widerlegter Radomvntaden voll sind. Einige dieser sind recht gut beantwortet in: Fragen und Bemerkungen (,) veranlaßt durch die Schrift des Herrn Carl Valentiner ff. Von Dr. A. Heilbut, Rabb. in Glückstadt. Altona, 1841. Anzeiger. In demselben werden Annoncen aller Art gegen IjNgr (1 Ggr.) Gebühren für die gespaltene Zeile aus Petit-Schrift oder deren Raum sowie literarische merkantile u. a. Beilagen ausgenommen. Die Berlagshandlung. In Baumgärtners Buchhandlung zu Leipzig ist so eben folgende neue Fortsetzung erschienen und an alle Buchhandlungen versendet worden: Die israelitiselie Äibei, enthaltend: den heiligen Urtext. Die deutsche Uebertragung. Die allgemeine, ausführliche Erläuterung. Mit mehr als 500 englischen Holzschnitten. Herausgegeben von Dr. Lrrdw. Philippson. Lexie.-8. 13te Liefer. zu 71/2 Rgr. (6 Ggr.) In meinem Verlage ist erschienen und an alle ^u&fcrfe Leuten versandt und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: Die fünf Bücher Mosis, hebräisch und deutsch mit Anmerkungen von Arnheim nebst sämmtlichen Haftaras, dntte Lieferung a II^Ngr.-----9Ggr. — II Sgr. Die vierte Lieferung ist unter der Presse, das Ganze erscheint in fünf Lieferungen ä lli Ngr. — 9 Ggr. 111 Sgr. Gtogau im April 1841. H. PrauKttitz. G e f u ch. Zwei junge verheirathete examinirte Lehrer (aus dem Preußischen gebürtig), welcher jeder bei ihren jetzigen Gemeinden eine Reihe von Jahren, ca. 40 Schüler in allen hebräischen und deutschen elementarischen Wissenschaften, so wie auch üy Gesänge unterrichtet, und zugleich als Borsanger imC trwtt D'W und Schächter fungirt, an hohen Festen und bei sonstigen feierlichen Angelegenheiten Religions-Vorträge gehalten, und die besten erforderlichen Zeugnisse aufzuweisen haben, suchen auf künftigen Ellul eine anderweitige Anstellung. Reflektirende Gemeinden wollen sich dieserhalb, unter genauer Angabe der gegenseitig einzugehenden Bedingungey bis Ende Mai an die löbl. Helmichsche Buchhandlung in Bielefeld wenden. Einem obiger Lehrer wäre eine städtische Gemeinde in der Provinz Sachsen, Rheinland oder eines jeden andern deutschen Staates besonders willkommen. Ein tüchtiger Ein Chasan, Schächter und Lehrer im Hebräischen wünscht ein vortheilhaftes Engagements Michaelis d. I. Anfragen nimmt unter Chiffre E. 1. die löbl. Redaktion an, wenn sie portofrei einlaufen. Ein junger Mann, Kand. der Theol. u. Philot. der Gymnasium und Universität frequentirt, auch der französ. und eng!. Sprache mächtig ist, und nach vorhergegangenem Examen bereits mehre Jahre als Lehrer und Prediger in einer ziemlich bedeutenden israel. Gemeinde fungirt, sucht ein ähnliches Engagement. Nähere Nachricht errheilt die Redaktion dieser Zeitung unter der Adresse P. L. Zum 1. Juli a. c. wird die zweite Lehrerstelle an der hiesigen Gemeinde-Religionsschule vakant. Dieselbe tragt nur 60 Thlr. Pr. Crt. jährlich, und freie Station, hingegen beschäftigt sie nur drei Nachmittage und einige Stunden die Woche außerdem, so daß diese Stelle zur Ausbildung eines jungen Mannes, z. B. auf dem hiesigen König!. Seminar, sehr angemessen ist. Anmeldungen sofort franco. , Magdeburg. Dr. Ludw. Philippsott. Die Gemeinde zu Stavenhagen im Großherzogthum Mecklemburg-Schwerin bedarf sofort eines Religionslehrers, der zugleich das Amt eines Vorsängers und Schächters versieht. Er erhalt einen fixen Gehalt von 110 Thlr. Gold, freien Tisch, freie Wohnung, und 120 Thlr. Nebeneinkünste werden verbürgt. Vor seiner Anstellung muß er sich der Prüfung bei dem Herrn Landes-Rabbinen unterziehen. Anmeldungen portofrei bei den Vorstehern: I. H. Meyer. H Marbe. Druck von I. B. Hkrschfeld