Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 5 (1841)
- Issue
- Heft 15 (10.4.1841)
- Date
- 1841-04-10
- Page
- Seite 216 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/3224737-3225173-3225189--03461-3312997- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
und kein Quentchen mehr! Aber Herr Pl. muß lange keinen tüchtigen Rabbinen gesehen oder gehört haben, daß er dies nicht merken will! Herr Pleßner weiß, daß Niemand seine Produkte mit größerer Nachsicht zu beurtheilen geneigt ist, als wir, und haben wir hinlängliche Beweise davon gegeben. Aber was zu viel ist, ist doch zu viel. Wir haben Alle unsre Portion Eitelkeit, Niemand kann sich von einem tüchtigen Theil Selbstgefälligkeit frei sprechen — aber, bester Herr Pleßner, lasten Sie mir Moses und die Propheten in Ruhe, und gesellen Sie sich Allen, nur nicht diesen zu. Sie sind doch so sehr durchdrungen von deren Göttlichkeit und Heiligkeit, nun so nehmen Sie sich Ln Acht, ihnen zu nahe zu treten! Doch genug über die Vorrede und den Standpunkt, den Herr Pl. einnehmen will, jetzt einige Blicke Ln die „Reden" selbst. (Schluß folgt.) Anzeiger. In demselben werden Annoncen aller Art gegen IjNgr. (1 Ggr.) Gebühren für die gespaltene Zeile aus Petit-Schrift oder derey Raum sowie literarische merkantile u. a. Beilagen ausgenommen. DLe Verlagshandtung. Wir empfehlen dem geehrten.Publikum unser seit mehreren Jahren bestehendes, Spcditions - und Incasso- Geschäft. Auch nehmen wir solide Artikel zum Verkauf in Commission, unter Zusicherung reellrr und pünktlicher Bedienung. " Bielefeld. Merfeld & lireyer. Gesych. Ein examinirter Lehrer, der außer seinen pädagogischen Studien noch 3 Jahre auf Universitäten Philologie studirt hat, und sowol in Beziehung seiner wissenschaftlichen Befähigung, als auch seines religiösen, moralischen Lebenswandels die trefflichsten Zeugnisse beibringen kan», sucht sogleich, oder nach 3 Monaten als Lehrer und, wenn es gefordert wird, auch als Vorbetcr in irgend einer Gemeinde angenommen zu werden. Derselbe crtheilt nicht nur einen gründlichen Unterricht im Hebräischen und Chaldäischen, sondern auch in den Realien, und namentlich in der französischen und englischen Sprache. Man nimmt weniger Rücksicht auf hje Quantität des Salärs, als auf eine anständige Stellung im Amte. Die darauf Reflektirenden wollen sich dieferwegen in Portofreien Briefen an die Redaktion dieses Blattes wenden, unter Chiffre H. Jetzt complett. V» rrwao THE ITINERART OF RABBI BENJAMIN OF TUDELA. TRANSLATED AND ED1TED BY A. ASHER. Two vols. 8vo. (about 750 pages.) C ontent&z VOX. X. a) Heb rew Text, a new critical Edition, wilh points, collated witb and corrected after the Cpnstantinople and Ferrara Editions. b) Bibliograph^. c) Englisli Translation. VOX. XX. a) Iutroduction. b) Notes, historical, geographical and critical in illustration of the author, by MesSrs. D’Ohsson, . Munk, Rapaport, Ritter, Zunz and the Editor. c) An Essay on the geographical literafure of the Jews, frorn the remotest tiiues, to the vear 1841. Br Dr. Zunz. d) An Essay on the state of the Khalifate of Bagdad, during thelatter lialfof the twelfth Century.BY Mr.Lebrecht. e) On the geography of Palestine, front jewish sources. Br Dr. Zunz. Price 8 Thlr* Ein Werk, das keiner Bibliothek, keinem Geschichtsforscher und keinem Philologen fehlen darf. London und Berlin. A« A&BIJEÜ & Co# Berichtigung. No. 9. S. 116. Sp^ 1. Z. 17. v. u. lies „Jacob Kempner." Herr S. Piek in Berlin ersucht uns, ihm zu bezeugen, daß er nicht Abfasser des Correspondenzartikels aus Berlin über die Gemeindeschule in No. 10. u. 11. ist, was hiermit geschieht. Die Redaktion« Druck von Z. B. Hirschfeld<