Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 5 (1841)
- Issue
- Heft 11 (13.3.1841)
- Date
- 1841-03-13
- Page
- Seite 160 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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Berathungen ziehen. Nur auf diese Weise ist es möglich mit den zu Gebote stehenden geistigen und materiel-' len Mitteln die schönsten Erfolge zu erreichen, und wir schließen mit der -sichern Hoffnung, fort und fort die heilbringendsten Wirkungen aus der Anstalt hervorgehen zu sehn. — Anzeiger. Zn demselben werden Annoncen aller Art gegen IjNgr. 0 Ggr.) Gebühren für die gespaltene Zeile aus Petit-Schrift oder deren Raum sowie literarische merkantile u. a. Beilagen ausgenommen. Die Verlagshandlung. C v n c n t s. Die Israeliten - Gemeinde der t Frei- und Hauptstadt Agram in Croatien giebt hiemit in öffentliche Kenntniß, daß an der, mit 25. April dieses Jahres, in ihrer Mitte ins -Leben tretenden, höheren Orts legitimirten israelitisch-deutschen Lehranstalt, zwei Lehrerstellen noch zu besetzen stehen. Darauf reflektirende Schulmänner haben zur Nachweisung ihrer Lehramtstüchtigkeit darzuthun: 1. daß sie sich an einer deutschen Musterschule des österreichischen Kaiserstaates, durch den Besuch der pädagogischen Vorlesungen zum öffentlichen Lehramte qualisizirt haben; 2. daß sie in den Lehrfächern der vier deutschen Hauptschulklassen, in der deutschen und hebräischen Sprache, und im Urtexte der Bibel gründliche Kenntniß besitzen; und 3. daß sie mit den erforderlichen Fähigkeiten einen unbescholtenen moralisch-religiösen Lebenswandel verbinden. Für jeden dieser Lehrer ist ein fixer' jährlicher Gehalt von 750 fl. W. W. festgesetzt, wobei sich jedoch hoffen laßt, daß sich mit der Zeit den Lehrern, nach Maßgabe ihrer Leistungen und der hierdurch erlangten Zufriedenheit, eine angemessene Zulage ergeben dürfte. Die um diese Anstellungen competirenden Lehrer (unter denen Unverheiratete bei übrigens entsprechenden Eigenschaften vorzüglich berücksichtigt werden) wollen längstens bis Ende März l. Jahres ihre Zeugnisse, nebstihren sonstigen sie empfehlenden Urkunden, entweder in Originalen oder in legalisirten Abschriften, an den hiesigen Gemeindevorstand, mit genauer Angabe ihrer Adresse portofrei einzusenden. Agram, den 15. Februar 1841. Vorstand der Zsraeliteri-Gerireinde zn Agram. Bei Perthes-Besser und Mauke in Hamburg ist erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: Salomon, Dr. Gotth. Eliah, ein heiliges Lebensgemälde. In neunzehn Kanzelvorträgen, gehalten im Neuen Israelitischen Tempel zu Hamburg. gr.8. Preis 1 Thlr. 8 gGr. (ITHlr. lONgr.) Zugleich erlaubt sich die Verlagshandlung auf die beiden früheren jüdischen Predigtsammlungen des Di*. Salomon aufmerksam zu machen: David, der Mann nach dem Herzen Gottes, als Mensch Israelit und König. Ein heiliges Lebens- . gemälde in 26 Kanzelvorträgen gehalten im Neuen Israelitischen Tempel zu Hamburg, gr. 8. geh. Preis 2 Thlr. . Moses, der Mann Gottes. Ein heiliges Lebensgernälde in 21 Kanzelvorträgen gehalten im Neuen Israelitischen Tempel zu Hamburg, gr. 8. Preis 1 Thlr. 8gGr. (IThlr. lONgr.) C3T Für Buchhändler und Buchdrucker. Unterzeichneter hat eine vollständige, allgemeine Weltgeschichte, nach den besten deutschen Hülfsmitteln, in einem verständlichen, eleganten und korrekten Hebräisch, pragmatisch abgefaßt. Sachkenner haben bereits ein sehr beifälliges Urtheil abgegeben. Das Werk ist nicht bloß eine Uebersicht der allgemeinen Geschichte, sondern erzählend und raisonnirend zugleich. Meine Umstande gestatten es mir nicht, dieses voluminöse, seit geraumer Zeit fettige, dem der deutschen Sprache unkundigen Theii meiner Glaubensgenossen höchst nützliche Werk auf eigene Kosten herauszugeben/ Indem ich daher die Aufmerksamkeit der Herren Verleger und Besitzer hebräischer Buchdruckereien auf dieses Werk richte, bitte ich diejenigen, die der Herausgabe des gedachten Werkes förderlich sein wollen, unter Adresse: Herrn Philipp Straffer in Pesth, an den Unterzeichneten sich zu wenden. Pesth, 19. Februar 1841. Lazar Raschkow. Der Färbergeselle Bernhard Simon aus Magdeburg, dessen Aufenthalt seinen Eltern gegenwärtig unbekannt ist, und welcher sich zuletzt in Lyk in Ungarn aufgehalten hat, wird dringend ersucht, Nachricht von sich zu geben, oder ungesäumt nach Hause zurückzukehren, da er sonst sowol sich als seine Eltern den größten Unannehmlichkeiten auSsetzen würde. Druck von I. Ä! Hirschfeld.