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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1840-11-14 · Heft 46 (14.11.1840) · p. Seite 660

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
4 (1840)
Issue
Heft 46 (14.11.1840)
Date
1840-11-14
Page
Seite 660 (sequence 12)
Language
German
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660 es im hohem Bewußtsein alsbald aufzugeben. Darum wird auch schwerlich Jemand dieses Taschenbuch befriedigt aus der Hand legen, sondern vielfach unangenehm aufgeregt. Es fehlt dem Taschenbuchs das Großartige der Produktion, die historische Anschauung, und eine gewisse Milde der Beschauung, drei sehr wesentliche Mängel.. Wir sprechen dies um so unumwundener aus, weil wir damit die Redaktion des Jeschurun auf die Bedürfnisse aufmerksam zu machen wünschen. Dennoch aber bitten ww das Unternehmen zu unterstützen, und fordern dazu möglichst auf. Denn wie es aus den reinsten Intentionen, aus den edelsten Absichten, aus der .löblichsten Gesinnung entsprungen, wie es nicht ohne Talent und mancherlei Schmuck ausgeführt ist, so haben wir Lnsonders zu bedenken, daß jedes, auf fernere Ausbauung berechnete Werk von Anfang an nicht vollendet entgegentreten könne, sondern im Wachsthum sich erhebe. Das Herbe ist nun gegeben, das Abgeklärte kömmt nun; man hat sich das Herz vom Drängendsten frei gesprochen, und ist dadurch freier im Schwünge geworden. Takt und Geschmack ist nirgends verletzt. Darum wünschen wir die Fortsetzung recht sehr. Der Verleger hat das Taschenbuch bestens ausgestattet. Anzeiger. In demselben werden Annoncen aller Art gegen 1 Gr. Gebühren für die gespaltene Zeile aus Petit-Schrift oder deren Rwm ausgenommen. 2>te Bxrlagshatrdlln,,. In der Schul- und Pensions-Anstalt des Uiterzelchneten ist die Stelle eines Lehrers und Erziehers alsbald zu besetzen. Reflektirende wollen sich, unter Einsendung ihrer Zeugnisse und Angabe ihrer Bedin.ungcn, wenden an Altona, October 1840. vr. Enoch, Director der israel. Volksschlke. Israelitische Gastwirthschaft. Aufgemuntert durch das Wohlwollen welches meiner Gastwirthschaft seit einer Reihe von Jahren zu Theil geworden, und stets danach strebend, meinen geehrten Gasten alles das bieten zu können, was den Anfoderungen der Zeit entsprechend ist, habe ich keine Kosten gescheut und ein sehr zweckmäßig eingerichtetes, geräumiges Haus an mich gebracht, worin ich schon seit dem Monat Februar meine Gastwirthschaft verlegt habe, dasselbe liegt vor klein Martin No« 36« und hat auch eine Fa^ade nebst Eingang in der Halle am Heumarkt im Mittelpunkte des lebhaftesten Theiles der Stadt, und ganz in der Nahe der Landungsplätze der sammtlichen Dampfschiffe. Die mich mit ihrem Besuche Beehrenden, werden freundliche zum Logiren bequem eingerichtete Zimmer, einen guten Tisch, so wie die aufmerksamste und reelste Bedienung finden, und halte ich mich daher der Gunst des reisenden Publikums bestens empfohlen. Cöln am Rhein im August 1840. Amselde Jonge. Bei Ferdinand Enke in Erlangen ist erschienen und durch alle Buchhandlungen zu erhalten: Stein, Leopold (Distrikts-Rabbiner) Gebete und Kesänge zum Gebrauche bei der öffentlichen Andacht der Israeliten. Oder: Bausteine zur Auferbauung eines veredelten Syrragogen-Gottesdienstes. Erste Lieferung: Neujahr und Versöhnungstag. geh. 8 gGr. oder 36 Lr. Obiges Gebetbuch ist bereits schon in mehreren Synagogen eingeführt und mag dieß für den Werth des Werkes sprechen. Im vorigen Jahre erschien: Kraft, Di'. Carl, Proben neuhebräischer Poesie in deutschen Nachbildungen Is Bdchen. A. u. d. T. Jüdische Sagen und Dichtungen nach den Talmüden und Midraschen, nebst einigen Makamen aus dem Divan des Alcharisi. geh. I fl. 30 Tr. oder 20 gGr. Bemerkung: Die in No. 36. d. I. annonckrte Gelegenhet für einen angehenden jüdischen Theologen ist vielfach verkannt worden. Es ist die Rede von einer Gelegenheit im Hause eines Rabbinen seine Studien fortzusetzen. Wer diese benutzen möchte, kann die Addresse von der Redation erfahren. Red. Wir wiederholen noch einmal, wie öfter schor, daß wir anonym eingehende Schreiben gar nicht berücksichtigen, ihr Werth mag sein, welcher er wolle. Red. Druck von & B. Hirschfeld<

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