Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 4 (1840)
- Issue
- Heft 36 (5.9.1840)
- Date
- 1840-09-05
- Page
- Seite 524 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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524 Im Verlage von L. Fort in Leipzig ist erschienen und in allen Buchhandlungen zu haben: Jefchnr««, Taschenbuch für Schilderungen und Anklänge ans dem Leben der Juden, auf das Jahr 5601 israel. Zeitr. Herausgegeben von Carl Maien und S. Frankenberg. Mit G. Riesser's Bildniß in feinstem Stahlstich. In prachtvoll vergoldetem Einbände. Preis 2 Thlr. Mit Beiträgen von Dr. H. Arndt, C. Austerlitz, K. Beck, C. A. Frankl, Dr. I. Fries, Dr. B. Hirschel, I. Kaufmann, Dr. W. Landau, Ernestine Maien, Dr. M. Rappoport, C. Rößler, K. Sidori und den Herausgebern. Schon die vorläufige Anzeige von der Herausgabe dieses Taschenbuches hat überall den lebhaftesten Anklang gefunden, und der reichhaltige, höchst interessante Inhalt, so wie die prachtvolle äußere Ausstattung desselben werden ihm gewiß viel Freunde und Käufer erwerben. Portrait des Dr. Gabriel Niesser, in 4. als Zimmerverzierung, Preis 8 Gr. V a e a n z. Unterzeichnete Gemeinde bedarf von Michaelis, e. ab: 1. eines qualifizirten, mit guten Zeugnissen über religiöses und sittliches Betragen versehenen Schächters und Cantors, welcher durch regelmäßigen und angenehmen Gesang den Anforderungen zu genügen vermag. Fixicter Gehalt ist jährlich 250 Thlr. Aspiranten müssen sich persönlich melden. 2. Eines geprüften zum Unterricht für höhere Bürgerschulen geeigneten Lehrers, welcher auch Hebräisch zu unterrichten vermag. Fixirter Gehalt mindestens 200 Thlr. jährlich außer freier Wohnung und Beheitzung. Zeugnisse werden tranco erberen. Beide Subjecte müssen Preuß. Staatsbürger sein. Im August 1840. Die jüdische Gemeinde zu Lublinitz in Schlesien. Für einen angehenden isr. Theologen, welcher sich theoretisch und practisch auszubilden wünschet, bietet sich eine in jeder Hinsicht sehr vortheilhafte Gelegenheit dar. Auf frankirte Anfragen ertheilt die Redaction dieser Blätter nähere Auskunft. Die Unterzeichneten wünschen der israelitischen Gemeinde zu D. Ostrowo im Großherzogthum Posen zu der ausgezeichneten Acquisition, die sie an dem Cantor Herrn L. Stern, genannt Nachtigall, gemacht, vom Herzen Glück, da eine andere Gemeinde sich eines solchen Vorsängers wol nicht rühmen dürfte. Seine schmelzende Stimme, durch gefühlvollen Vortrag und große Fertigkeit gehoben, hat einen unwiderstehlichen Reiz und entlockt dem Auge, wenn sie vor dem Mare ertönt, Thranen der Rührung und Andacht. Wir erinnern uns mit Freuden des Genusses, den seine herrlichen Kunstleistungen während seiner Anwesenheit in Leipzig uns verschafft haben und der Eindruck, den sie auf uns gemacht, wird in unserm Innern fortleben. Leipzig, den 29. August 1840. K. Krohn, I. Keiner, M. D. Solong. An B. M. B. ' Lieber Ami! ich ersuche Dich, um alles weitere Nachforschen zu vermeiden, mir von Deinem gegenwärtigen Aufenthalt Nachricht zu geben. Dein Freund H. H. Der Schneidermeister für Herren-Garderoben Jacob Goldschmidt in Nordhausen wünscht recht bald einen Lehrling zu erhalten. Mit der Bemerkung, daß Sonnabend und Feiertage nicht gearbeitet; und daß überhaupt im Hause nach jüdischem Ritus gelebt wird, sind die nahem Bedingungen auf frank. Briefe bei demselben zu erfahren. Druck von I. B. Hirfchfeld<