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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1840-08-22 · Heft 34 (22.8.1840) · p. Seite 482

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
4 (1840)
Issue
Heft 34 (22.8.1840)
Date
1840-08-22
Page
Seite 482 (sequence 2)
Language
German
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men überzeugt bin, daß die Sache die sie vertheidigen, deren wärmste Theilnahme finden wird. Ich habe die Ehre rc. De Cetto. 3) London Juli 15—1840. 36 Halfmoon Street, Piccodilly. Mylord. Ich habe die Ehre Ihnen den Empfang Ihres Schätzbaren zu berichten, mit welchem Sie als Präsident einer wegen der Judenverfolgung im Oriente von Kausieuten, Geschäftsmännern und Bankiers gehaltenen großen Versammlung mir die in derselben gefaßten Beschlüsse zusenden, und mich ersuchen, solche der Regierung Sr. Sicilianischen Majestät zuzustellen. Ich beehre mich darauf zu erwiedern, daß ich keine Zeit verlieren werde, Ihrer Bitte Genüge zu leisten, und habe die Ehre zu sein ic. G. de Regina. 4) 25 Wilton-crescent Juli 24—1840. Mylord! ich habe die Ehre den Empfang rc. rc. anzuzcigen. Indem ich Ew. Lordschaft für diese Mittheilung meinen ergebensten Dank abstatte, welche ich nebst jenen Resolutionen ohne Verzug meiner Regierung mitgethcilt habe, gereicht es mir zum hohen Vergnügen hierin eine Abschrift des Schreibens zu senden, welches Sr. Majestät Minister der auswärtigen Angelegenheiten Baron Verstolk van Soelen bereits am 5. Mai an den Niederländischen Lluirx« d’affaires in Konstantinopel erlassen hat, dessen Inhalt Ew. Lordschaft überzeugen wird, daß der Gegenstand, der in England ein so hohes Interesse erregt hat, schon frühzeitig die Theilnahme und Unterstützng der Regierung, die ich vertrete, gewonnen hat. Ich habe die Ihre rc. Dedel. *) —. Der Courrier enthält: 19 South Street Finsbury Sguare, Juli 29-1840. Herr Redakteur! Als Präsident der Londoner Comittec brittischer Juden bin ich ersucht anzuzeigen, c) Gesandter Sr. Majestät der Niederlande. Außerdem sind Schreiben des hannoverschen, sächsischen, portugiesischen, nordamerikanischen, spanischen, türkischen und prcuß. Gesandten eingelaufen. Corresp. daß eine Mittheilung von Sir Moses Montesiore aus Marseille vom 21. Juli eingegangen ist, an welchem Tage derselbe sich nach Alexandrien einschiffte. Bei der tiefen Theilnahme unserer sämmtlichen Landsleute und eigentlich der ganzen civilisirten Welt an den orientalischen Judenverfolgungen können nachträgliche Notizen über diesen Gegenstand nur willkommen sein. Ich würde es Ihnen daher Dank wissen, wenn Sie beigehende Auszüge aus Briefen, die Sir Moses vor seiner Abreise in Marseille erhielt, einrücken wollen. Ich bin rc. Hananel de Castro. Nämlich: Damaskus 4. Juni 1840. Vorige Woche brachen die Gottlosen in die Synagoge von Djobar und beraubten das Gebäude; sie rissen die heiligen Gesetzrollen in Stücke, und behandelten die geweihte Decke, Vorhänge und sonstige Religionsbücher auf die schimpflichste Weise. Die Gemeinde richtete eine Bittschrift an den Scherif-Pascha, allein er wies sie ab wegen der Quarantaine. Ich habe schon früher berichtet, daß die Feinde einen Begräbnißplatz, wo die vornehmsten unserer Brüder seit mehreren Jahrhunderten ruhen, aufgruben, die Gebeine unserer Vorältern und Verwandten auf die Landstraßen warfen, und ihre eigene Leichen in unsere Gräber legten. Wehe den Ohren, die solches hören, den Augen, die solches sehen müssen! Unsere Feinde erbauen jetzt ein Bethaus, undj sie ergreifen alle jJuden die sie auf den Straßen sin-! den, beladen sie mit den schwersten Lasten und mißhandeln sie mit Hieben, Hunger und Durst. Seit dem Tage, da Sgr. Sasun und Sgr.i Briggs mit dem Scherif-Pascha zu Gunsten der! Juden sprachen, wurden die Gefangenen, statt be-I günstigt zu werden, in einsame Kerker gesetzt, und! ihre Freunde dürfen ihnen keine Speise bringen,! ohne jedesmal 50 bis 100 Piaster zu zahlen, wechseln dürfen sie nicht, und sind daher mit secten bedeckt. Weh uns, was soll aus uns wer-j den u. s. w. Auszug aus einem Brief aus Konstantinope^ 29. Juni 1840 Am 7. Paffatage (24. April) erreichte der Firman Mehmed Ali's Damaskus, in welchem unseren Brü« dara big biner Tortu

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