Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 4 (1840)
- Issue
- Heft 25 (20.6.1840)
- Date
- 1840-06-20
- Page
- Seite 368 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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368 „zu verschaffen ist. Ein auf diese Weise gebautes Bad „wird seinen Zweck erfüllen, wo es auch immer sei; die „alle Monate zu Reinigende wird in Fülle ihrer Schön- „beit dem Bade entsteigen, um Fruchtkeime empfangen „zu können." K. in R.t Anzeiger. In demselben werden Annoncen aller Art gegen L Gr. Gebühren für die gespaltene Zeile aus Petit-Schrift oder deren Raum ausgenommen. ©j, Verlagshandlung. In der And realschen Buchhandlung in Frankfurt a. M. ist so eben erschienen und in allen Buchhandlungen zu haben: I. Johlson: - t=2 11 1p» Biblisch-hebräisches Wörterbuch. Mit Angabe der entsprechenden Synonymen. Nebst Anhang: Erklärung der Ln rabbinischen Schriften üblichen AbbrevLaturen. fl. 1. 12 ggr. oder fl. 2. 42 Lr. rhein. C o n c u r s. „Bon Seiten der Pesther israelitischen Gemeinde „wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß in „dem mit Choralgesang bestehenden israelitischen Tempel „zu Pesth in Ungarn, die Stelle eines ersten Borbeters „zu besetzen sek. Diejenigen, welche sich dieserwegen bewerben wollen, müssen außer jener zu diesem Amte er-, „forderlichen Gesangssertigkeit, sich auch über musikalische „Kenntnisse, so wie mit glaubwürdigen Zeugnissen über „ihren moralischen und religiösen Lebenswandel, und „über ihre Fähigkeit zum correcten Vortrage der üblichen „hebräischen Gebete aller Art, wie auch deutscher Gebete, genügend ausweisen können, und einer Probe un- „terziehen. — Mit diesem Amte ist nebst freiem Wohn- „quartier, ein jährlicher fixer Gehalt von Sechshundert „Gulden in Zwanziger Münze, verbunden. — Dr> Zeit „des ConcurseS wird auf den 22. Zuli l. I. anberaumt.— „Bis dahin haben alle Bewerbstustigen, in Pesth' zur „Probeteistung auf eigene Kosten einzutreffen, und ihre „schriftlichen Gesuche, mit obigen Ausweisen versehen, „bei der Pesther israelitischen Gemeinde einzureichen. — „Es steht jedoch jedem Bewerber frei, zu dieser Probe- „leistung schon früher in Pesth einzutreffen, oder seine „Zeugnisse zur vorläufigen Prüfung portofrei zu über- „senden." — „Ein noch unverheiratheter Vorsänger, der von der „Natur mit einer starken und sonoren Stimme begabt, „musikalisch ausgebildet, als Lehrer scientifisch gebildet ist, „dabei die Fähigkeiten besitzt deutsche Vorträge zu halten, „auch wenn es gefordert wird, als Schochet fungiren „kann, wünscht zu Michaelis dieses Jahres -inen grö- „ßeren Wirkungskreis. Fideneirte Zeugnisse wegen mora- „lisch religiösen Betragens und bisherigen Leistungen sind „darüber aufzuweisen. Anfragen erbittet man in pocto- „fteien Briefen an die Verlagshandlung dieser Zeitung „unter 8e1iissre H. D." Eine kleine Gemeinde in dem Unterzeichneten Rabbinate sucht sofort einen guten Lehrer, Vorsänger und Schächter. Frankirte Anmeldungen werden baldigst gewünscht. Oldenburg. Landrabbine Hirsch. Unterzeichneter ersucht alle Herren Vorsteher der verschiedenen Gemeinden wohin dieses Blatt gelangt, daß wenn Sie einen Färbergesellen Namens Meyer Lucas Goldschmidt von hier ausfindig machen könnten, demselben sofort gefälligst wissen zu lassen, daß dessen Mutter am 29. dieses Monats einem bessern Leben entschlafen ist, und weßhalb sich derselbe auf seiner Brüder Verlangen sobald als möglich auf die Rückreise hierher begeben soll. Witzenhausen am 31. Mai 1840. Der Kreisrabbine vr. Frenkel. Druck von I. B. Hirschfeld<