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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1840-02-28 · Heft 9 (29.2.1840) · p. Seite 128

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
4 (1840)
Issue
Heft 9 (29.2.1840)
Date
1840-02-28
Page
Seite 128 (sequence 12)
Language
German
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JL^U F ü r Z u d e n. Herbei Ihr treuen Anhänger an den Glauben Eurer Vater, herbei, Ihr, den Neuerungen ergebenen Israeliten, und leset das eben erschienene, in allen Buchhandlungen zu habende: Postscripta des Landrabbiners S. H. Hirsch, gr. 8. Altona, geh. 1 Thtr. . und höret, wie der Verfasser: der Versuche über Jissroels Pflichten, die ihm gemachten Vorwürfe widerlegt, und sehet wie die Herren Geiger, Jost, Fassei, Aub u. s. w. eifrig bemüht sind, ihren Ruf als denkende Gelehrte immer mehr zu untergraben. Hirsch PostScript» ist in allen Buchhandlungen in ganz Deutschland, Oesterreich, Ungarn, Rußland u. s.w. zu haben. Oie gottesdienstlichen Vorträge der Juden, historisch entwickelt. Ein Beitrag zur Alterthumskunde und biblischen Kritik, zur Literatur und Religionsgeschichte. Von Dr. L. Zunz. Berlin, gr. 8. netto 2 Thlr. Die allgemeine Anerkennung welche diesem classischen Werke einen europäischen Ruf verschafft hat, macht jede Empfehlung desselben überflüssig, und es bedarf wol nur dieser Notiz um es weiter noch zu verbreiten. Berlin. A. Ascher & Comp. Die kleine israelitische Gemeinde zu Veldhausen in der Grafschaft Bentheim wünscht gegen Mai d. I. einen Schullehrer, jedoch eine unverheirathete Person, der zugleich auch das Vorsänger - und Schächteramt wahrzunehmen versteht. Sie ertheilt hierfür ein jährliches Gehalt von 50 Thlr. Pr.Cour., sowie Kost, Einwohnung und Feuerung frei. Hierauf reflektirende wollen in frankirten Briefen, unter Beilegung der erforderlichen Zeugnisse, sich an den Unterschriebenen wenden. IL 8. van Bosch, Vorsteher. Ein junger Mensch von 14 bis 15 Jahren von guter Erziehung und nöthigen Schulkenntnissen, kann sofort in einer Schnitt- und Modewaaren-Handlung in Magdeburg als Lehrling placirt werden. Etwaige Nachfragen werden per Addresse des Herrn Dr. Philippson unter F. franco erbeten. B a e a n z. Die Unterzeichnete Gemeinde wünscht die bei ihr erledigte Stelle eines Vorsängers und Lehrers bis zum 1. Juli d. I. wiederum zu besetzen, und ladet befähigte Subjekte ein, sich dazu bei ihrem Vorstande zu melden. Bedingungen der Aufnahme sind: eine gute, zu den gottesdienstlichen Gebeten geeignete Stimme, vorzügliches praktisches Lehrtalent, wobei Kenntniß neuerer Sprachen sehr erwünscht wäre, und die Fähigkeit, an Feiertagen u. s. w. Vorträge in deutscher Sprache halten zu können. Die Stelle recht gut dotirt bietet bei freier Wohnung ein sorgenloses und angenehmes Verhältniß. Im Januar 1840. Der Vorstand der jüd. Gemeinde zu Minden Adolph Levison. Avertissement für Ungarn. Zwei geprüfte, scientivifch gebildete Lehrer Preußens,; die als solche, wie auch als Prediger, eine Reihe von Jahren in bedeutenden Gemeinden Deutschlands so fungiren, daß sie ihre besten Erfolge, durch Überzeugenste Testimonia belegen können, dringt innerer Beruf und freundschaftliches Verhältniß, wo möglich einen gemeinschaftlichen Wirkungskreis zu erstreben. Außer den sogenannten Elementarkenntnissen gaben dieselben auch bisher gründlichen Unterricht in den Hähern Wissenschaften, vorzüglich im Talmud und dessen Commentaren, in der hebräischen und rabbinischen Literatur; in der lateinischen, französischen und englischen Sprache; in mathematischen, technologischen und kaufmännischen Wissenschaften. Von jeher Pädagogik, Didaktik und Methodik zum Gegenstände ihres eifrigen Studiums gemacht, haben sie schon thatsachlich ihren Beruf, zu Heranbildung tüchtiger Schulamtscandidaten bewahrt; und da der eine von ihnen mit einer sehr gebildeten Frau verheirathet ist, so würden sie auch eine Penst'onsanstalt für Mädchen gründen können. Erwünscht wäre es ihnen, gleichzeitig Gelegenheit zu finden, die einmal liebgewonnene bisherige Tätigkeit als Volkslehrer, fortsetzen zu können. Ist denselben nun ein Ruf zu angemessenem Wirkungskreise, woher solcher auch kommen mag — etwa von Frankreich, Belgien oder Holland — willkommen: so glauben sie dennoch, durch das öffentlich sich kundgegebrne, wahrhaft religiöse Vorwartsstreben der Israeliten Ungarns, erfolgreicher dorthin ihre Blicke richten zu dürfen, und resp. Gemeinden -Ungarns zu bitten, hierauf zu reflektiren und ihre desfallsi'gen Anträge zuvörderst an die Verlagshandlung dieser Zeitung, unter Addresse 0. k. Q. franco richten zu wollen. Druck von I. B. HLrscbfew. (Hierbei eine Beilage von Herrn Aron Hirsch zu Halberstadt.)

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