Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 4 (1840)
- Issue
- Heft 1 (4.1.1840)
- Date
- 1840-01-04
- Page
- Seite 16 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/3224737-3225119-3225121--02420-3311897- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
16 Altvordern nicht aus ihren Gränzen treten! — Erforscht und fragt, ob je seit 30 Jahren ein Mann von Kopf und Herz dieser einzigen in Lemberg existirenden sogenannten Anstalt Vorstand? der erste Beste, der sich darbietet, wenn er nur nicht zur Hefe des Volkes gehört, wird bei eingetretener Vacanz zum Leiter und Hüter dieser wahrhaft geistigen Frohnveste ernannt, ohne über dessen pädagogische Fähigkeit, oder sonstige Kenntnisse die geringste Anfrage zu stellen. — So wird ein ^Institut, der ursprünglichen Idee nach, und bei vernünftiger zeitgemäßer Leitung von der heilsamsten Kraft für Gegenwart und Zukunft, zur Quelle und Grundlage der Unwissenheit, des Müßigganges, und leider auch zur Pflanzschule des Lasters! — Und dieser traurige mittelalterliche Zustand in der Hauptstadt, wo so viele Wohlthatigkeits-, Erziehungs- und Bildungsanstalten mit lebhafter Anregung zur Nachahmung auffordern; hier sollte doch vor allen andern Gemeinden Neigung und Gemeinsinn vorwaltcn, der stabilen Gleichförmigkeit ein Ende zu machen, und Kräftiges zur allgemeinen Verbesserung der jüdischen Localangelegenheiten zu unternehmen! — (Schluß folgt.) Anzeiger. In demselben werden Annoncen aller Art gegen 1 Gr. Gebühren für die gespaltene Seile aus Petit-Schrift oder deren Raum ausgenommen. ©Ie Berlagshandlung. genheiten ist sie nicht unbewandert und wird sich, wenn es gefordert würde, auch dazu verstehen. Sie sieht mehr auf gute Behandlung als auf hohen Gehalt, und wird sich zu bestreben wissen, den Beifall ibrer Herrschaft ungetheilt zu envecben. Die hierauf Reflektirende wollen sich geneigWMnter der Chiffre 6. 6. an die wohltöbl. Expeditiort<^W Blattes wenden. Nonsieur 8. Calien, a Paris, connu par sa traduction de la Bible et par Jes nombreux succes qu’il a obtenus, tant lorsqu’il a dirige l’Ecole Israelite de Paris, que dans Fenseignement prive, se charge de prendre en pension, ou de diriger comme Correspondant les jeunes gens que leurs parens voudraient faire elever a Paris, ou Ceux qui y viendraienl achever leur education, eu süivant Tun ou Fautre des nombreux Cours qu’on ne trouve que dans cette ville. Pere de famille lui-meine, ses jeunes fils suivent avec avantage, Jes uns une carriere litteraire et un autre une carriere artistique, et Fexemple de Fassiduite au travail est precieux pour Ceux qui seraient Cotifi.es a ses soins. Attache conmie professeur de langue Allemande a une Institution tres distinguee de la Capitale il est a meine de sMre et de surveillpr les etudes classiques ou ««m.- merciales de ses eleves. Deja honore de la Confiance de plusieurs p&res de famille, de Paris et , de l’etranger, il presente toutes les garanties qu’on peut desirer en pareil cas. Il demeure, rue des francs bourgeois, au marais, N. 21 ecrire franco. Ein Mädchen israelitischer Religion, welches mit einem angenehmen Aeußern höchst sittliche Bildung vereinigt, Fertigkeit in weiblichen Arbeiten: Kleidermachen, Putz, Bügeln rc. besitzt, in Würzburg und München servirte, mit den besten Zeugnissen versehen; wünscht auf künftige Ostern, oder auch früher, in ein gutes Haus, als Ladenmädchen, Aufseherin einer bedeutenden Haushaltung, Aufseherin auf Kinder oder Stubenmädchen unterzukommen. Auf Verlangen könnte dasselbe auch einige Hundert Gulden Caution leisten. Das Nähere bei der Redaktt'on dieses Blattes. Ein, von Königl. Preuß. Regierung geprüfter, praktisch geübter Schul- und Religionslehrer, der sich auch als Erzieher bewährt hat, und über seinen religiös-moralischen Charakter und wissenschaftliche Bildung Zeugnisse von hochgestellten Männern beibringen kann, wünscht zum 1. Juni k. I. eine anderweitige Stelle an einer hohem Bürgerschule oder als Gemeinde - und Religionslehrer. Derselbe verbindet nebst der gründlichen Kenntniß des Hebräischen und Rabbinischen auch die der übrigen Schulwissenschaften, ist der französischen Sprache kundig und im Stande auch religiöse -Vorträge zu halten. Addressen unter 8. erbittet man Ein unverheiratetes, gebildetes und sehr kenntnißreiches Frauenzimmer von 26 Jahren, das die besten Zeugnisse. beizubringen vermag, sucht, Familienverhaltnisse wegen, ein recht baldiges Unterkommen als Haushälterin, Gouvernante oder Gesellschafterin in einem gebildeten israelitischen Hause. Auch in GeschästsanKele- Druck von I. B. Hirfchfelk