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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1838-12-15 · Heft 150 (15.12.1838) · p. Seite 606

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
2 (1838)
Issue
Heft 150 (15.12.1838)
Date
1838-12-15
Page
Seite 606 (sequence 4)
Language
German
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606 Anzeiger. Zn demsuden werden Annoncen aller An gegen 1 Gr. Gebühren für die gespaltene Zeile auö Petit-Schrift oder deren Raum ausgenommen. Die Verlagshandlung. Bei uns ist erschienen und durch alle guten Buchhandlungen zu erhalten: Klüber, Dr. Z. S. (Rath). Historische und staatsrechtliche Losung der beiden europäischen Lebensfragen über die natürlichsten Mittel der Juden - Emancipation, zur bleibenden Zufriedenhett von Christen und Juden, dann über die ohne Gewissenszwang von selbst erfolgende Abwürdigung des Talmuds, gr. 8. broschirt. 1 fl. oder 10 gr. Bis jetzt har der Name Klüber in der Literatur des europäischen Völkeruns oeutschen Staatsrechts sich mit ausgezeichnetem Ruhme ehrenvoll behauptet. Es kann demnach die Erscheinung ovbcnannter Schrift nur erfreulich sein, zumal sie sich durch ihre gediegene Bearbeitung der beiden Lebensfragen, so wie durch Reichthum der Ideen und Ansichten aufs vorteilhafteste empfiehlt. Eine Krisis, welche dermalen bei mosaisch und talmudisch gesinnten Juden obschwedt, läßt für ihre beglückende Beachtung erwarten, daß diese Schrift von profunden Gelehrten und Jedem, de: sich für diese hochwichtige Sache interessirt, gerne gekauft werden wird. Ihr Inhalt ist unparteiisch und freimüthig, so wie die Tendenz des Ganzen Annäherung zwischen Christen und Juden bezielt. Jede Buchhandlung wird auf Verlangen vorstehende Schrift gerne zur Ansicht mittheilen. Erlangen, 14. November 1838. Palm'sche Verlagsbuchhandlung. Da die in unserm Verlage bis jetzt erschienenen 5 Lieferungen des Machsor enthaltend die Gebete an den hohen Festen Rofch-Hafchana und Jom-Kippur mit einer neuen hochdeutschen Ileberseßung iu deutscher Schrift herausgegeben von Dr. I. Heinemann in Berlin erst kurz vor den genannten Festen dieses Jahres im Drucke beendigt und versandt werden konnten, so haben wir uns entschlossen die unten angegebenen Pränumerationspreise noch für einige Zeit forrbestehen zu lassen. Wer sich daher dieses Werk noch zu dem höchst wohlfeilen Preise anzuschaffen wünscht, der beliebe die Bestellung bei uns oder jeder anderm Buchhandlung baldigst zu bewirken , besonders aber mögen weit Entfernte nicht versäumen dies schnell zu thun, da ihnen außerdem die gebotenen Voctheile nicht mehr gewahrt werden können. pränume'rations- Preise für beide Bände oder 5 Lieferungen auf weißem Druckp. 3} Lhlr. (6 fl. rbn.) auf schönem Schreibvelinp. 4^ Thlr. (7 fl. 30 Xr. rhn.) auf starkem Schweizervelinp. 5jThlr. (9 fl. 54 £r. rhn.) Diejenigen, welche die Ausgabe nach polnischem Ritus bereits besitzen, benachrichtigen wir zugleich, daß die letzten Bogen der dritten Lieferung, in welche sich durch zu beeilten Druck mehrere Fehler cingeschlichen haben, jetzt umgedruckt und berichtigt werden und daß die Absendung und unentgeldliche Einhändigung derselben an die resp. Besitzer bestimmt noch im Laufe des Monats December a. e. erfolgen wird. Leipzig, den 1. December 1838. G. L. Göthefche Buchhandlung. So eben ist erschienen und beim Herausgeber zu haben: 8nöN nbaa'W Buch Esther sorgfältig masorethisch abgedruckt und mit deutscher Übersetzung zum Gebrauche beim Unterricht und für Zuhörerinnen bei öffentlicher Vorlesung am Purim. Herausgegeben von Dr. I. Heinemann. Broschirt 6 Sgr. — Zu dem von demselben in der Götheschen Buchhandlung herausgegebenen Machsor werden, wegen der vom Leipziger Corrector übersehenen Fehler, nächstens einige Kartons an die resp. Abonnenten nachgesandt werden. Die Selichoth zu diesem Machsor sind nur von mir, durch jede Buchhandlung zu beziehen. Dr. Z. Heinemann, in Berlin. Die hiesige israelitische Gemeinde sucht einen unverherratheten Elementar-Lehrer, der sowol im Deutschen, als auch im Hebräischen gründlich unterrichten kann. Zugleich sind die Functionen eines Vorsängers und Schächters damit verbunden. Die fixe Einnahme ist '350 Thlr. nebst freier Wohnung, Accidentien 100 Thlr. und darüber. Die Bewerber haben ihre Gesuche unter Beilegung fidencirter Zeugniffe innerhalb 5 Wochen portofrei bei dem Unterzeichneten einzuschicken. Glückstadr, den 28. November 1838. Elias Philipp, p. t. Vorsteher. Israelitischer Gasthof in Aachen. Meinen seit zwei Jahren dahier errichteten Gasthof, welcher sich eines großen Besuchs zu erfreuen hatte, habe ich die Ehre dem reisenden Publikum und besonders denen, welche die hiesigen Heilquellen gebrauchen, bestens zu empfehlen. Die Lage meines Hauses im Mittelpunkt der Stadt mit Stallung und Remise nahe den Bädern lassen mich ferner geneigten Zuspruch erwarten. S. Cohen. Redacteur Dr. L. Philippson. — Verlag von Baumgärtners Buchhandlung. —- Druck von I. B. Hirfchfeld.

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