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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1885-10-06 · Heft 41 (6.10.1885) · p. Seite 663

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
49 (1885)
Issue
Heft 41 (6.10.1885)
Date
1885-10-06
Page
Seite 663 (sequence 15)
Language
German
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663_ "Anzeigen. T|% "werden mit 20 Ff. für die dreigespaltene Petitzeile berechnet und müssen für die nächst- X11 Pt/I folgende Wochennnmmer bis spätestens Donnerstag eingehen. Dieselben sind ausschliesslich an die Annoncen-Expedition von Rudolf Mosse in Leipzig oder deren Filialen in Berlin etc. zu adressiren. Erledigte isr. Lchrerstelle. In Kiel i. Holst, ist die Srellc eines iir. Religionslehrers, mit welcher Stelle die Functionen eines Borbetcrs und Schächters verbunden sind, bis zum 1. Novbr. 1S85 zu besetzen. Es wird ein Einkommen von ca. 1500 M. in Aussicht gestellt, event. wird Zu- Oesfentliche Aulforderung. Bon der nnterzcichnctcn Administration sind mehrere Brautlegate in dem Mindestbctrage von 1500 st. (ca. 2650 Mark) zu vergeben. Wir fordern daher alle diejenigen Verwandten der Stifterin, Frau Dr. Betty (Babette) Goldschmidt geb. Oppenheim aus Bonn (verhciralhet in erster Ehe mit Salomon Daniel Goldschmidt in Frankfurt a. M. und in zweiter Ehe mit dem Advokaten vr. Carl Leopold Goldschmidt in Frankfurt a. M., gestorben den . . „ . 11. September 1868), welche Anspruch auf eines dieser Legate erheben wollen, auf, sich bei läge bewilligt. Gesuche wolle man unter! dem Mitadministrawr Rechtsanwalt vr. Berthold Geiger in Frankfurt a. M., Tonges- Borlage der Besähigung an den Unterzeich-! gasse 21, schriftlich zu melden. neten bis l. Octbr. 1885 einsenden. Es werden nur seminaristisch gebildete Lehrer berücksichtigt. [H.902 Kiel, den 3. Sept. 1885. Ter Vorstand: A. Simson. Die Stelle eines Reliqionslehrers, Borbeters u. Schächters; ist in hiesiger Gemeinde vacant und kann! Berechtigt sind nur solche Mädchen, welche 1. mit der Stiftcrin in der Seitenlinie durch deren Geschwister bis zum 10. Verwandtschaftsgrade verwandt, 2. bedürftig, 3. nicht unter 17 und nicht über 37 Jahre alt sind, 4. sich über ihre Unbescholtenheit auszuweiscn vermögen. Den Gesuchen sind beizuiügen 1. Geburtsschein, 2. amtliches Leumandszeugniß. ... wiMM-Liu«. vuv-ui.i ..uw lull„ Ferner ist die Verwandtschaft mit der Stiftcrin darzuthun, während über die Bedürfsofort besetzt werden. Das Gehalt pro anno! tigkei-sfrage die Unterzeichnete Administration die ihr geeignet erscheinenden Erhebungen verbeträgt 1200 Mark Fixum und Neben anstalten wird . - .. , . , . . . .. .. . . . , . einkünftc 600 Mark |La3270 ' Es nt nrcht nothwendig, dav d:e Bcwerbenn bereits Braut i«; ite muß;edoch rnncr- Bewerber iReichsanqchöriae) wollen sich! h"lb drei Jahren vom Tage der Zutheilung des Legats ab sich verheirarhet haben, widrigenunter Einreichung ihrer Zeugnisse an den! falls das Legat von selbst hinfällig wird. In diesem Falle ist indeß eine Neuanmelduug Unterzeichneten wenden. stalls nur die stiftungsmäßigcn Voraussetzungen noch vorhanden sind) zulässig. Hammerstcin, den 27. Septbr. 1885 | "—*s~'* " 100'- Der Synagogen-Borstand: ^lacoh Beer.! Ehrlicher Antrag-.! Ein Banquier, schon seit einigen Jahren sehr vorteilhaft etahlirt und in den besten Verhältnissen lebend, sucht, da ihm geschäftsmässige Vermittelung widerstrebt, auf diesem directem Wege eine gemüthsrolleLebensgefährtin. Än eine gebildete vorurtheils freie Dame, die im Besitze eines grösseren Vermögens ist und sich gerne glücklich verheirathet sehen möchte rieh- : tet er daher das Ersuchen, mit ihm in directe, nicht anonyme und zwangslose Correspondenz zu treten; eventuell schlägt er vor, ein Bekanntwerden durch ehr-; bare, freundschaftliche Vermittelung herj beizuföhren. Die Antwort und Namens- : angabe seinerseits erfolgt jedenfalls i umgehend. Discretion und Delikatesse! zugesichert und verlangt , Photographiej Austausch erwünscht, Man schreibe gell.! Frankfurt a. M., den 17. September 1885. Die Administration dev Betty Goldschmidt'schen Stiftung. Pensionat und Höhere Töchterschule von |L. 8',!) Frau Dr. Leversou in Hannover, Thiergartenstraße 3 und 4. Aufnahme von Zöglingen zu jeder Zeit. '■ ■ Verlag von ßaumgiirtner's Duchhandlung in Leipzig. Zu beziehen durch jede Buchhandlung: L. A. Albert's Englischer Dolmetscher. Anweisung, die englische Sprache binnen kurzer Zeit leicht und ohne Lehrer ' zu erlernen. Nebst einem Wörterbuche der deutschen und englischen Sprache, worin die Aussprache und richtige Betonung der englischen Worte angegeben ist re. Soeben ansgcgcbcn in 11. Auflage- Preis clcg. gebdn. 2 M. 40 Ps. rung besorgen. [F. 640 JsraelitischesKuaben-Pensionat von S. tzohn, Lehrer in Landsbrrg a. W. Knaben, welche das hiesige Gymnasium oder die hiesige Realschule besuchen sollen, finden in meinem Pensionate sorgfältige Pflege, Nachhülsc und strenge Ucberwachnng der Schularbeiten. sv.4438 In meinem Pensionate finden israel. junge Mädchen behufs Ausbildung, wie schulpflichtige Kinder freundliche Ausnahme. Frau Alma Silbermann, gepr. Lehrerin, Berlin W., Potsdamerstraße 30a. [B.3721 Der Albert sche Dolmetscher ist bereits in vielen Tausenden von Exemplaren verbreitet und unter den Lehrmitteln für den Selbstunterricht im Englischen auch heutigen Tages noch in allererster Linie zu empfehlen. Selbst der einfache Mann findet sich bei der praktischen Einrichtung dieses kleinen Handbuchs und bei der überall auf das Genaueste angegebenen Aussprache jedes englischen Wortes sofort in das Buch hinein und erwirbt sich durch Benutzung desselben in überraschend kurzer Zeit die Kcnntniß der im täglichen Gebrauch am häufigsten vorkommenden und daher auch zunächst wificnswerthen Wörter. Rücksichtlich der äußeren Ausstattung ist das Buch handlich und dabei sehr elegant.

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