Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 49 (1885)
- Issue
- Heft 34 (18.8.1885)
- Date
- 1885-08-18
- Page
- Seite 551 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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_551 werther Ausdauer, überwand all' die Schwierigkeiten, die sich; wünschte sie mir Glück zu der Vollendung meines Bibel entgegensetzten, fing das Werk von Neuem an. wenn es in Werkes (1853) und diese Aufmerksamkeit that mir um so Schwanken gerieth, und erfreut sich gegenwärtig ausgezeichneter mehr wohl, da ich nicht, wie dies damals die meisten jü- Erfolge. Uebersehen wir diese kurze Skizze, so muß man doch dischen Gelehrten mit ihren Werken thaten, ein Exemplar an Albert Cohn das Verdienst zusprechen, der Vermittler zwischen Rothschild geschickt hatte. War ich doch schon 1642 in einer den von mir gegebenen Impulsen und der später erzielten Polemik gegen die Kölnische Zeitung gezwungen gewesen, die Verwirklichung gewesen zu sein und die Möglichkeit der letzteren Stellung des Hauses Rothschild innerhalb des Judenthums vorbereitet zu haben. — offenmüthig zu beleuchten. So gedenke ich dankbarlichst noch Cohn führte mich auch zu den jüngeren Herren v. Rothheute der Gastfreundschaft, die mir im Hause Albert Cohns schild Alphons und Gustav. Aber es war gerade Geschäfts-' zu Theil ward. stunde, und so war die Unterredung kurz und bedeutungslos. Jetzt sind sie dahingegangen, diese modernen Heroen Bon tieferem Eindruck und aufrichtiger Befriedigung war des Judenthums, Salomon, Munk, Albert Cohn, Adolphe hingegen die Vorstellung bei der Frau Betty von Rothschild. Cremieux, Sir Moses Montefiore, Männer, die im humansten Die durch ihre wohlthätige Wirksamkeit ausgezeichnete Dame, und civilisatorischen Sinne ihr ganzes Leben hindurch für welche durch ihren Einfluß belebend auf einen weiten jü- Judenthum und Juden arbeiteten, und welchen sich in demdischen Kreis influirte, empfing mich in freundlichster Weise, selben Geschlechts so viele Männer des Geistes und der Schon der Salon, in welchem dies geschah, gab Zeugniß Wissenschaft anreihten. Möge es der kommenden Generation nicht blos von dem Geschmack, sondern von der Gesinnung, gegeben sein, die großen Lücken auszufüüen, die durch den welche diese Frau beseelte. Der Hauptschmuck bestand in Heimgang dieser Männer bereitet sind. Die zukünftige Geeinem herrlichen Gemälde, das die Findung Moses, ähnlich schichtschreibung aber wird es wissen, dieses bedeutsame Geder Nacht von Correggio, vorstellt. Nach der ersten Anrede schlecht so recht zu würdigen und anzuerkennen. Anzeigen. Ty» C£iY*Q werden mit 20 Pf. für die dreigespaltene Petitzeile berechnet and müssen für die nächst- XildC/i €ÄtLiv5 folgende Wochenntunmer bis spätestens Donnerstag eingehen. Dieselben sind ansschliesslicb an die Annoncen-Expedition von Ludolf Mosse in Leipzig oder deren Filialen in Berlin etc. zn adressiren. Zum 1. April!. I. sind in unserer über 100 Milglieder zählenden Gemeinde die Stellungen: 1) Eines akademisch gebildeten Rcligionslehrers, der die Befähigung zu Kanzelvorträgen besitzt, mit einem Gehalte von M. 163» p. a. mit Aussicht auf Steigerung und den mir diesem Amte verbundenen Emolumenten. 2) Eines tüchtig geschulten Eautors, der sowohl Schächter, als auch persecter yrir'z und x~'pi sein muß, mit einem Gehalte von M. lOw und Len mit dieser Stellung verbundencnziemlich bedeutndenNcbeneinknnften wozu rzr.tr rc. gehört, zu besetzen. Nur geeignete Bewerber wollen bis l. Oktober d. I. ihre Offerten, denen Curriculum vitae nebst Abschrift ihrerZcugnisie beiliegen muß, an Unterzeichneter Stelle kostenfrei einsenven. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde tzotldns i. D. Pensionat und Höhere Töchterschule von [L. 859 Fra« Dr. Leversoa in Hannover, Wiergarleustraße 3 und 4. » ' Aufnahme von Zöglingen zu jeder Zeit. ■ ■■ Handels- und Sprach-Institut, Internationales Institut —» Brüssel (Belgien). 168—170 Chaussee d’Etterbeek, dem Park Deopold gegenüber. geleitet von Prof. L. Kahn. F. 8. 8. L. Ehren-Genossc der t. Gesellschaft der Wissenschaft, Literatur und Kunst in London. Aufnahme deutscher Zöglinge beschränkr und nach den Bedürfnissen des Unterrichts in den Sprachen proportionirt. Wir suchen für die bevorstehenden hohen Festtage einen [L. st 2712 Hülfscantor, der persecter "p-'z sein muß. Baldige Offert, sind an den Borstand der Synagvgeu- Gemeinde^i»lCottb«s^i. L. zu richten. Humanitäts-Berem in Posen. Die Lantorstcüe in unserem Vereine ist sofort zu besetzen. Meldungen unter Einienonng abschriftlicher Zengniffe über bisheriges Wirken sind an den Vorsitzenden Herrn Elkau Aschheim zu richten. Berücksichtigung finden nur Persönlichkeiten, die musikalisch gebildet und zeitge- I mäßen Bortrag halten können. Gehalt bis! Rm. 1500. Reisekosten werden nicht vergütet. . L.2S43] Der Vorstand. Ein Hülfsvorbeter für r'Ttr und r.rr.iz zum Versöhnungstage gegen ein Honorar von 60 Mk. ohne Kostenvergüligung gesucht. Meldungen mit etwaigen Zeugnisse» beim Unterzeichneten. [L.c 2349 Grüuderg i. Schl. Rabbiner Dr. Samter. Für die hohen Feiertage suchen wir einen Vorbeter. Salair-150 Mark. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde in Landsberg a. W.