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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1885-02-10 · Heft 7 (10.2.1885) · p. Seite 115

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
49 (1885)
Issue
Heft 7 (10.2.1885)
Date
1885-02-10
Page
Seite 115 (sequence 15)
Language
German
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115 1 f; f! t Dekamümachung, betreffend das Elias Meyer'sche Stipendium bei der Königlichen technischen Hochschule zu Aachen. Das Stipendium, bestehend in rund 300 M. jährlich, kann vom 1. April 1885 an für 3 bis 4 Jahre einem Studirenden jüdischen Glaubens an der hiesigen technischen Hochschule verliehen werden. fL. 38 Die Verleihung erfolgt durch den Stifter, Rentner Herrn Elias Meyer zu Berlin (Bictoriastraße Nr. 2), auf den Vorschlag des Rektors der Königlichen technischen Hochschule zu Aachen, an welchen letzteren die Bewerbungen frankirt zu richten sind. Die Bewerber müssen einem Staate des Deutschen Reiches angehören und ihren Gesuchen den Nachweis ausreichender Vorbildung, sittlicher Führung und des Bedürsniffes zur Erlangung des Stipendiums beifügen. Aachen, den 16. Dezember 1884. Der Königliche Sommi||«tiiis bei d«r itönigt. technisch«» Kochschak«. Fiegier-ngr-prösiäeat v. § o b m o n n. Zum 1. Novbr. d. I. suchen wir für die hiesige Syuagogen-Gemciude einen Cultusbeamten, welcher ein tüchtiger Lehrer, Korbeter und Schächter ist, auch muß derselbe deutsche Borträge halten können. Das Gehalt beträgt außer der Schechita und einem nicht garantirten Nebeneinkommen 1200 Mark. Geeignete Bewerber wollen Abschriften ihrer Zeugnisse eiusenden, Reisekosten für einen Probevorlrag werden nicht vergütet. [B. 515 Greifenberg i. P., im Januar 1885. Der Vorstand der Synagogen - Gemeinde. Alb. Jonas. Hauslehrer-Stelle. Ein pädagogisch gebildeter Philologe, Israelit, wird pro Mai d. I. als Hauslehrer auf's Land zu einem 9 jährigen Knaben gesucht, um denselben nach Tenia eines Gymnasiums vorzubereiten. Musikalisch erwünscht, doch nicht unbedingt nöthig. Reflectanten werden ersucht, Gehalrsansprüche bei freier Station anzugeben, so wie Zeugniffe unter Adresse N. Neukircher ui Oestinghausen bei Soest einzu,enden. Zum 1. April d. I. soll die Stelle eines Religiouslehrers, Borbcters u. Schächters bei der hiesigen Gemeinde neu besetzt werden. Fester Gehalt M. 1000 pr. anno und ca. 3—400 Mk. Nebeneinkünste. Geeignete Reflectanten wollen sich bei Einsendung Ihrer Zeugnisse wenden an den Vorstand der jüd. Gemeinde in |L. 523 Nenbraudenbnrg - Mecklenburg. Gustav Götz. Pension. ' £■£'ÄK gute u. billige Pension in Stolp in Pommern. Näheres vei Fr. Waldaner, Berlin SW., Ritterstraße 64. III. |B- 364 Bacan;. , An dem Mädchenwaisenhause des israelitische« Frauen - Lcrcins dahier soll zum 1. Mai d. I. die Stelle der Vorsteherin neu besetzt werden, welcher die Erziehung der Waisenmädchen und die obere Leitung des Hauses obliegt. [F. 432 Mit dieser Stelle ist bei völlig freier Station ein entsprechendes gutes Einkommen verbunden. Unverheirathe Damen oder kinderlose Witt' wen in dem Alter zwischen 30 u. 40 Jahren, welche in der Erziehung von Mädchen erfahren und mit hinreichender Bildung ausgestaltet sind, wollen ihre Meldungen unter Beifügung ihrer Zeugnisse und eines Gesundheitsattestes baldigst, spätestens bis zum 1. März d. I. gelangen lassen an Rudolf Moffe, Frankfurt a. M. unter Chiffre F. 4276. Für mein Manusactur- und Cousrctious-Geschäst suche ich zum l. April einen [B. 697 Lehrling (Israelit) unter günstigen Bedingungen. Kost und Logis im Hause. Herford i. W. Wwe. Weinberg. Preis-Ermässigung. Knaben, welche das hiesige vollberecht. Gymnasium mit Realabtheilung ^Religionsunterricht inbegriffen), besuchen tollen, sinde» Aufnahme, gute Pflege, Aussicht und Nachhülse in meinem Hauie, per anno ichon von 35i> M. ab, je nach der Klasse. Anmeldungen erbitiet baldigst (L. 226 Eisenkraemer, Lehrer in Birkenfcld a. N. Israelit. Töchter-Pensionat und Höhere Unterrichts-Anstalt. Gegründet 1804. [L. 504 Aufnahme von Zöglingen jeder Zeit. Prospecre auf Wunsch. Fra» Direktor Therese Gronau. Berlin, 11 Hiuderfiu-Str. — Königs-Platz. In m.sett 20Jahr. besteh.Peufioaat find.wied. einigeTöcht. jüd. Elt. fr.Ausn. u. gewissenh. Ausbild. An d. Curs.inWissensch.,Sprach. u. Handarb. ist d.Theiln. gesi. Die Herren vr. Frankl, Dr. Kirschstein rc. empf. m. gütigst. Frausllüuu» rvafferman». Berlin, Oranienburgerstr.5«a part. Die kleine Restauflage des fast unauffindbaren und mit 5 M. bis 7,50 M. bezahlten Buches von sB. 581 vr. Znnz, Namen der Juden, Leipzig 1837 ist in meinem Besitz. » Exemplar 3 M. franco gegen Einsendung des Betrages. Leipzig, Kurprinzstr. 4. Beruh. Liebisch. — Tricot-Stosie. n für Taillen, Kleider u. Mäntel versende in beliebiger Meterzahl in vorzüglichsten Qualitäten und modernsten Farben. Proben frei, gratis. Wilhelm Dresel, Chemnitz i. S Pensionat in Sondershausen. Zu Ostern finden junge Mädchen freundl. Aufnahme. Höhere Töchterschule, Lehrerinnen-Seminar u. Conservatorinm der Musik am Platze, gründliche Erlernung deS Haushalts und aller weiblichen Haudärbciteu, sowie Gelegenheit zur gesellschaftlichen Ausbildung im Hanse. Gute Reserenien durch den Herrn Realschul-Direktor Schmidt. |L. 547 Frau Oberlehrer Goldschmidt. In meinem Pensionat für israelitische Töchter, das ich am 1. April er. nach der Potsdamerstr. 30 a, nahe d. Thiergarten verlege, finden junge Mädchen behufs höherer Ausbildung, wie schulpflichtige Kinder, liebevolle Aufnahme. Gute Referenzen Frau Alma Silbermann, gepr. Lehrerin, Berlin C., Neue Lchönhauierstraße 2. |B. 657 Ein israel. Mädchen, i welches die feinere bürgerliche Küche selbst-! ständig führen kann, auf Ostern oder früher ' gesucht. (K. 2891 Crefeld. Michael Michels. Bor Kurzem erschien völlig neu bearbeitet: vr. Caspari's Hornöopcrtkiscber: Haus- und Reise-Arzt. 12. Auflage 1883. ITiit zahlreichen Illustrationen. In eleg. yriginalleinrvandband Preis S M. Diese von l)r. Goullon in Weimar bearbeitete neue Auflage ist zur Zeit das neueste Werk auf diesem Gebiet. Dieses Buch ist in ersier Linie für solche Fälle berechnet, wo man, weil ein Arzt nicht in der Nähe, selbst die uothweudige Hülse bei eiutreteadcu Erkrankungen n. lluglücksfäüea bringen maß. Die Zubereitung und Aufbewahrung der Arzneimtttel, Gebrauchsanweisung und Tiät sind überall auf bas Genaueste vorgeschrieben, auch die neuerdings so großes Aufsehen erregenden Schüffler'schen Mittel zum ersten Mal hier genau ausgenommen. Das Merkchen ist durch jede Buchhandlung zu beziehen. Leipzig. Baumgärtuer'S Buchhdlg. Verlag von Bamngärtner’s Buchhandlung in Leipzig. Zu beziehen durch jede Buchhandlung. SILOAH. Eine Auswahl von Predigten. Zur Erbauung , sowie besonders zum Vorlesen in Synagogen, die des Redners ermangeln. Von Dr. D. Philippson. 3 Bde. gr. 8. broscb. 6 Mb. ä

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