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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1885-02-03 · Heft 6 (3.2.1885) · p. Seite 99

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
49 (1885)
Issue
Heft 6 (3.2.1885)
Date
1885-02-03
Page
Seite 99 (sequence 19)
Language
German
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99 3 1 1 5 l Anzeigen. fp werden mit 20 Pf. für die dreigespaltene Petitzeile berechnet und müssen für die nächst- XliOvl Ovvv/ folgende Wochennummer bis spätestens Donnerstag eingehen. Dieselben sind ausschliesslich an die Annoncen-Expedition von Rudolf Hosse in Leipzig oder deren Filialen in Berlin etc. zu adressiren. Jüdische Lehrer-Bildunasi Der verblichene Privatier 1671 Anstalt ru Berlin. Markus Merzbacher Bedingungen für die Aufnahme. ^?^r har für die israel. Cultusgemeinde Nürnberg einen Fond von M. 900 Die Bedingungen für die Aufnahme, die. sür lunge Israeliten gestiftet, welche sich dem LeKrsa-Ke wiämen nnä 6,e Lennr ein Mal jährlich und nur beim Beginne; säkügang zur Ertlreikaag äes Keligionsonterritsites erwerben wollen, zu diesem des Sommersemesters stattfindet, sind folgende:s Zwecke sich in einer bayerischen Präparandenschule oder in einem bayerischen 1} bai siebzehnte^Jahr z"rückg?leg?^und i Lehrerseminar befinden. Bewerber wollen sich binnen 14 Tagen bei uns unter das Alter der Bildungsfähigkeir noch l Vorlage ihrer Zeugnisse melden, nicht überschritten haben. 2) Er muß außer den allgemeinen Borkenntnisien, die laut der allgemeinen Bestimmungen vom 15. Oktober 1872 bei der Aufnahme-Prüfung an den Schullehrer - Seminarien gefordert werden, auch Hebung im Uebersetzen des Pentateuchs und Kenntniß der regelmäßigen Formen der hebräischen Sprache besitzen. 3) Er hat dem Leiter der Anstalt folgende Schriftstücke einzureichen. a. einen von ihm selbst verfaßten und geschriebenen Lebenslauf, welcher außer seinen persönlichen Verhältnissen besonders den bisherigen Gang seiner Bildung darstcllt; 1). ein Zeugniß über seine Schulbildung; e. ein amtliches Zeugniß über seinen bisherigen Lebenswandel; j ——-rr-TT---~~r d. ein ärztliches Zeugniß über seinen Wern wird aus dem hiesigen Herzog!, für das Lehramt vollkommen ge- Landesschullehrer-Semmar ein israelieigneren Gesundheitszustand;; tischer Zögling mit dem Zeugniß der M ©eburt^aUeft. I sfttnfo tnt+tnflVtt h<nr trt nff<m Auf Grund eines nach dreien Bedingungen schriftlich zu Händen des Leiters der Anstalt, Nürnberg, 16. Januar 1885. _ Administrativ« der Isuttusgemeiude._ _ Pensionat und Höhere Töchterschule von [L. 859 Frau Dr. Leverson in Hannover, Ahiergartenstraße 3 und 4. 2lufnahme von Zöglingen zu jeder Zeit. — Das neue Semester beginnt am 15. Januar. srael. Eöchter-Densronal;u Erfurt. Zu Ostern oder auch sogleich finden junge Mädchen oder Schülerinnen in meiner Anstalt vorzügliche Pension und Erziehung. Die Ausbildung in Sprachen und Wissenschaften oder die erforderliche Aachhülse hierin erfolgt durch geprüfte Lehrerinnen des höh. Schulamts. Mäßige Bedingungen. Beste Referenzen durch die Herren Rabbiner Dr. Kroner, Commissionsrath Üvgcr und Schuldirector Dr. Wahl hier. FklM TlN« HeilMUNM. Hrn.Dr» Holzma», bis Ende Februar er. emzufendenden Gesuchs wird über die Zulassung des Ängemeldeten zur Prüfung bestimmt, von deren Ergcbniß seine Aufnahme oder Zurückweisung abhängt. Der Unterricht wird unentgeltlich ertheilt., menturschule Für die Subsistenz haben die Zöglinge selbst i gaße durfte zu sorgen. Berlin, im Januar 1885. Der Borstand der jüdischen Gemeinde. > Zum 1. Novbr. d. I. suchen wir für die! hiesige Synagogen-Gemciudc einen! Cultusbeamten, welcher ein tüchtiger Lehrer, Borbeter und j Schächter ist, auch muß derselbe deutsche Borträge halten können. Das Gehalt beträgt außer der Schechita und einem nicht garanj tirten Nebeneinkommen 1200 Mark. Geeignete Bewerber wollen Abschriften ihrer Zeugnisse• einsenden, Reisekosten für einen Probevortrag werden nicht vergütet. ' Greifenlierg i. P., im Januar 1885. i Der Borstand der Synagogen - Gemeinde. I Alb. Jonas. Reife entlassen, der in allen T)iSciplincn, einschließlich der Musik. Tüchtiges leistet. Sein hebr. Wissen steht auf gleicher Höhe. In erster Linie würde er sich zum Lehrer an einem Institute oder an einer israel. Eleeignen. In letzterem das Lantorat und die [ Technicum j Mittweida I SACHSEN. Fachschule fur lasdünen-Teclmiler Eintritt: April,Octohcr. Leitung eines Chores gerne mit übernommen werden. Hieraus Reslcetirende belieben sich baldigst an den Unterzeichneten zu wenden. [L. 812 Hildburghausen, den 22. Jan. 1885. I. Rosenthal, Seminarlehrer._ Ein gev. jung., vermög. Kaufmann, aus guter Familie, Israelit, sucht eine ^eveusgefäyrlin mit gleichen Eigenschaften. Off. unt. >. B. % [B.515' an Haascnstcin & Vogler, Cassel erbeten. Für m. 16 jähr. Tochter, die gute Schulbildung genoffen u. Borken ntn. d. Küche bes. suche ich e. paff. Stelle in ein. besser, u. groß. Hause, wo dieselbe unter voll. Famil. Anschluß Gelegenheit findet, sich in .«»che u. Hauswirthsch. vollständig auszubild. Gef. Offert, erb. Ed. Piacuß, Berlin NO., Barnimstr. 25. Israel. Knaben-Pension in Fürsteuwalde-Spree 1 St. v. Berlin reiz, gelegen mit frisch, ges. Luft, von Wald u. Wasser umgeben, ffndeu israel. Schüler, weiche zu Ostern d. I. das dortige. Vorzugs. Gymnasium besuch, woll. in ein. gut. Familie sreundl. Aufnahme. Pension mäßig. Beste Referenzen. Off. unter ö. 8. 200 postlag. Fürstcuwaldc- Spree erbeten. [B. 524 Marlit. TöchttrPkuSouat gtinc, Cassel empfohlen durch Herrn Landesrabbiner Dr. Adler, Eaffcl, Herrn Banquier Paderstein, Berlin, Sommerfiraße, u. A. Näheres durch Prospekte. _[B. 290 Ein jung. geb. Mädchen (Israel.), w. seit 5 Jahren e. Haush. vorsteht, in d. Küche, Haushalt, jed. Handarbeit, auch im Maschinennähen bewandert, wünscht sich gegen Mai zu verändern. Familiäre Stellung in e. feinen Haushalt oder, als Erzieherin bei Kindern erwünscht. Näheres durch Frau I. Hauswitz,! Hamburg, Laufgraben 27. [H. 3011 j Eine Dame aus achtbarer jüd. Familie, auf Erfahrungen in ihrem eigenen Haus-! stände gestützt, wünscht, da sie denselben uu-! verschuldeter Weise aufgeben mußte, eine j Stelle als Repräsentantin bei einem Witti wer mit Kindern. Gest. Offerten mit An- ■ gäbe von Leistung und Gegenleistung werden erbeten unter B. <r. Danzig, postlagernd 4

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