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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1885-01-20 · Heft 4 (20.1.1885) · p. Seite 63

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
49 (1885)
Issue
Heft 4 (20.1.1885)
Date
1885-01-20
Page
Seite 63 (sequence 15)
Language
German
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83 Der polnische Jude betheuerte unter Vorzeigung der heraus- Protokolls Weiterreisen. Der Herausgesprungene kann sich genommenen Gegenstände seine Unschuld. Man ließ ihn auch mehr zu dem glücklichen Sprunge, als zu seinem Muthe granach Feststellung seines Namens und nach Aufnahme des tuliren, da er den Sprung nur aus Angst machte. Anzeigen. Tw% QPY'Q 4-p werden mit 20 Pf. für die dreigespaltene Petitzeile berechnet und müssen für die nächstxLLdvyl l/v? folgende Wochennummer bis spätestens Donnerstag eingehen. Dieselben sind ausschliesslich an die Annoncen-Expedition von Rudolf Mosse in Leipzig oder deren Filialen in Berlin etc. zu adressiren. Vom l. April 1885 ab sollen in unserer Gemeinde: 1. Die Stelle des ersten Kantors n. Hilfs-! schächters, verbunden mit einem Jahres- > geholt von 1600 Mark, freier Amtswohnung und den üblichen Nebeneinnahmen [L.1^3 2. Die Stelle des Schächters und Hilfsvorbeters, verbunden mit einem Janresgehalt von 1350 Mark, nebst 60 Mark Wohnnngszuschuß und einigen Nebenrevenuen anderweir besetzt werden. Der erste Kantor muß musikalisch gebildet und zur Ausbildung und Leirung eines Synagogenchors befähigt sein. Der. Schächter hat die Befähigung als N~np byz als ypm bv~ und als -pri nachzuweisen, auch die Dienstleistungen in der Synagoge zu übernehmen. Beide Beamte müssen außerdem die von rabbinischen Autoriräten ihnen beigelezte Qualification als Schächter besitzen. Rur solche Bewerber, welche das deutsche Judigenat besitzen, finden Berücksichtigung und werden ersucht, ihre Bewerbungen nebst Lebenslauf und Zeugnißabschrifien mit den entsprechenden Angaben über Erlangung der deutschen Staatsangehörigkeit bis zum l. Febr. 18«5 an uns einzureichen. Die Kosten für persönliche Vorstellung zu Probevorträgen werden nur den Anzustellenden vergütigt. Ostrowo, den 5. Januar 1885. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. I. Laude. Für einen Zögling des hierläudischen! LehrersemiuareS mit sehr tüchtigen Fähig- > keilen, einigem Berständniß für Musik und Französisch, von rühmlichem Fl.iß u. gutem Charakter, der Ende März das Zeugniß der Reife als Schulamt; candrdat erhallen wird,; fache ich, da hierzulande gegenwärtig keine Stelle vacant ist, eine Stelle als Elemeutaruud Religionslehrer. Meiningen, 10. Januar 1885. Dr. Dessauer, Herzoglich Meiningischer Landesrabbiner. Ein iutellig. junger Mann, aus guter Familie u. in gesichert. Lebensstellung wünscht sich mit e. geb. u. sehr vermag, isr. Dame aus achtb. Hause zu verehelichen. Näheres snd D. V. 530 an Rudolf Masse in Leipzig erbeten. sl.. 147 Unbmd der Rabbiner AeuWm-s. Wir bringen hiermit zur Kenntniß, daß der Centralausschuß folgendermaßen sich constituirt hat: Dr. Joel, Breslau, Vorsitzender des Centralausschusses. Dr. Ungerleider, Berlin, Vorsitzender des geschäftssührenden Vorstandes. Dr. Bamberqer, Königsberg, Schatzmeister. Dr. Frankl, Berlin, Schriftführer. Wir bitten nunmehr die Mitglieder des Vorstandes, ihren Beitrag pro 1865 an den Schatzmeister einzusenden. Beitrittserklärungen werden von Jedem der Unterzeichneten entgegen genommen. Sämmtliche Zuschriften in Verbanoangelegenheiten bitten wir an den Unterzeichneten Dr. Uugerleider, Berlin C., Gr. Präsidentenstr. 3 zu richten. Berlin, 1. Januar 1885. Der Centralaussehuss: Dr. Joel, Dr. Ungerleider, Dr. Bambcrger, Dr. Frankl. Dr. Guttmann, Hildesheim, Dr. Landau, D esden, Dr. Rahmcr, Magdeburg, Dr. Schwarz, Karlsruhe, Dr. Bogclstciu, Stettin. [B. 249 Die Stelle eines Cultusbeamten, der Schauchcth ist und Religionsunterricht ertheileu kann, ist bei einem Gehalt von 750 Mark pro anno zu besetz n und sind Bewerbungen nebst crnriculam vitae einzureichen an den [L. 200 Vorstand dcr jüdischen Gemeinde zu Freiburg in Schlesien. Eine gebildete, religiöse Familie in Sondershausen wünicht zu Ostern unter günstigen Bedingungen ein junges Mädchen, das entweder die hiesige höhere Töchterschule oder das Lehrerinnen Seminar besuchen will, aufzunehmen. Auch ist Gelegenheit geboten, sich mit dem Haushalt vertraut zu machen. Nähere Auskunft wird der Herr Rabbiner und Profesior Heideuhcim daselbst gütigst ertheilen. [B. 350 Kaardtgebirgsweine. Naturreine weiße u rotheHaardtweiue [ eigener Kelterung, fein, mild u. blumig, osfer. v. M. (50 re>p M. 80 p. 100 L. an. Probeklste 10 Fl. sortirt 9)1. 12. Specielle Preisliste franco. H. Schartiger, Heidelberg. w eidenslaufer, Berlin >'W. Pianiaos j 15 Mk. monatlich. Beil-Orgeln ( Katalog gratis. tfoit (triff Zum 1. April finden Knaben ^»11.11(11)11. und Mädchen gute und billige Pension in Stolp in Pommern. Näheres bei Fr Waldauer, Berlin SW., Rilterstraße 64, III. [B. 364 Verlag von Baumgärtner's Buchhandlung in Leipzig. Zu beziehen durch iede Buchhandlung: Das Schächtsach. Methodisch bearbeitet von 91. Benjamin. Mit Holzschnitten u. einer großen färb. Tafel. > Z»reis krosch. 2 Mark.! Inhalt: 1. Das Schächtsach: Schleifen, i Prüfen, Haltung, Führung desSchächtmesiers. Anschauungsunterricht im Schächten. — Em- I richrung der Länge der Messer. Ueber die Scharten derselben. Was beim Schächten zu beobachten und zu vermeiden. Schächten des Federviehs. — Vom Schächter und Schächtvieh. Wo und wann darf man nicht schächten u. s. w. — Die 5 bewndern Vorschrisren. — Wissenschaftliches. — II. Die K'dikah: Wesen, Gestalt, Umgebung der Lunge. Verloren gegangene Lunge. — Einzelne Theile derselben. — Verwechselte Theile. — Fehlen- : des. — Unregelmäßige Theile. — Angewachsene Lunge. — Farben der Lunge. — Fremdartige Auswüchse. — Krankhafte Lunge. — Die wichtigsten Fehler außerhalb derselben. — Darstellung der fehlerhaften Lunge und Umgebung. — III. DaS Trieberu oder Porsche»: Vorkenntnisse. — Triebern des - Kopfes. — Der Vorderviertel. — Herzschlag | und Milz. — Fett. — Schluß.

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